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It's more than muscles. A dark power motivates the beast.

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It's typical situation...
Szenen-Informationen
Charaktere » Jack Harkness
Datum 6 November 2021
Ort Park am Rande der Stadt
Tageszeit Mittags
David Haller
Gast






                                       
<i>Georgia Totto O’Keeffe zählte zu den bekanntesten US-amerikanischen Malerinnen des 20. Jahrhunderts. Motive ihrer an der Grenze zur gegenstandslosen Malerei angesiedelten und als Interpretation der Welt in weiblicher Begrifflichkeit verstandenen Werke sind häufig Blumen, Flammen und später auch Stadtansichten, Wüstenlandschaften oder Knochen.  Und tatsächlich waren auch einige Türen in unterschiedlicher Form Gegenstand ihrer Kunst.
Nicht das David etwas von Kunst verstand, aber immerhin diese Art gewisser Besessenheit wegen eines Gegenstandes, machte sich in den letzten Wochen immer wieder bemerkbar. Jeden Tag eine neue Tür, jede Tag eine andere Farbe, jeden Tag eine neue Musterung im Holz... und manchmal schien sogar der Knauf geradezu verlockend nach einer Hand zu rufen, die ihn dreht und öffnet.
Für Ausstehende musste diese Verhalten seltsam anmuten, er saß manchmal sogar Stunden auf der kleinen Bank und starrte wie besinnungslos an die Wand gegenüber. Obwohl dem Personal dieses Verhalten schon fast natürlich wirken musste, schließlich standen viele der hier eingelieferten Personen meistens unter dem Einfluss von Berührungsmitteln, Antidepressiva und anderen Substanzen, damit wesentlich einfacher mit ihnen zu handeln wäre.
Diese Tür, gleich ob sie jeden Tag ein anderes Aussehen hatte, leuchtete von Innen heraus, Wirkte verheißungsvoll, machte Neugierig welche Welt denn dahinter verborgen war. Eigentlich müsste David nur seine Fantasie anstrengen..? Wäre da nicht diese Blockade, die einen keinen klaren Gedanken fassen ließ. Es fühlte sich fast so an, als wäre der Wille aufzustehen, ein paar Schritte zu laufen und nach diesem Knauf zu greifen, von einer unsichtbaren Macht gefesselt. Es kostete viel Mühe, ein Bein aus dem Schneidersitz zu ziehen , den Fuß auf den Boden abzustellen und sich langsam und gemächlich in die Höhe zu stemmen. Wie betäubt und ein wenig wankend begab sich David auf eine schier unmögliche Reise, die eigentlich nur ein paar Schritte brauchte. Und eine gefühlte Ewigkeit später spürte er den Sog des Abenteuers der von dieser Tür ausging.... Er beobachtete sich dabei, wie er seine Hand hob und gedehnt langsam den Knauf ergriff, auf dass das erste Knarzten der Scharnieren zu hören war, der nächste Schritt führte ins Ungewisse...</i>

Diese Türschwelle war eher als erwartet, als David mit dem ersten Fuß in einer Pfütze landete, sofort saugte sich der dünne Stoff s eines Halbschuh mit Wasser voll und ein paar Spritzer nässten seine Hose. Es spielte keine Rolle, denn kaum war er durch die Tür getreten, stand er wortwörtlich im Regen. Die Tür verschwand augenblicklich und zurück blieb ein vollkommen irritierte David in seiner gemütlichen Anstaltskluft. Ein gelber Farbfleck in mitten einen trist grauen Novembertags. Diese Kälte fühlte sich erstaunlich real an, genau wie der eisige Wind und dieser Regen. Und irgendwie in seiner Hinterkopf stimmte die Band Queen jetzt ihren allseits beliebten Gesang an … <i>s this the real life? Is this just fantasy? ..Caught in a landside, No escape from reality Open your eyes, Look up to the skies and see, </i> Den Kopf in den Nacken gelegt, streckte er die Zunge heraus und fing einige der Regentropfen, wobei er die Augen zusammenkneifen musste. Diese Art Realität wirkte sogar auf seinen Geschmackssinn? Erstaunlich, und nur wenig später streifte er seine Schuhe ab, um sich mit nackten Füssen in den kalten und durchnässten Boden zu wühlen. … Wobei er fast schon wissenschaftlich an die Sache heranging...
Noch hatte er keinen Blick für diese nähere Umgebung, den kleinen Weiher, der in dieser herbstlichen Landschaft einen eher tristen Anblick bildete.

{ unbekannt }    ist


into darkness
## your name
Jack Harkness. Schlicht und ergreifend Jack Harkness. Na ja, in der Regel gehört noch der Rang eines (militärischen) Captains davor, aber das nur am Rande.

Allerdings muss man auch erwähnen, dass dies nicht der richtige Name dieses nicht mehr ganz so jungen Mannes ist. Eigentlich war Captain Jack Harkness ein - relativ heißer - amerikanischer Soldat, der im zweiten Weltkrieg gedient hat und dort auch definitiv gefallen ist. Unser Jack hier ist ihm eher zufällig einmal begegnet und hat sich ein Tänzchen mit ihm gegönnt. Auf welchen Namen der Leiter von Torchwood 3 ursprünglich mal gehorcht hatte, ist leider unbekannt. Der gute Herr flirtet zwar mit allem wild herum, was auch nur ansatzweise so etwas wie einen Puls besitzt und will auch gerne so gut wie alles über jene Wesen erfahren, doch, über sich selbst redet er ziemlich wenig. Hmpf.


## your age
Geboren wurde Jack im 51. Jahrhundert, genauer gesagt im Jahre 5094, auf der Boeshane Halbinsel, welche sich nicht auf der Erde befindet, sondern auf einem anderen, von Menschen bevölkerten Planeten. Sie können die Atlanten also ruhig wieder beiseite packen.

Die Sache mit dem Alter könnte jetzt allerdings etwas schwieriger werden. Warum, fragen Sie? Nun ja, Jack mag zwar aussehen, als wäre er vielleicht erst Ende 30/Anfang 40, aber dies täuscht. Sie fragen erneut 'Warum'? Dazu kommen wir gerne später noch ein wenig genauer. Fakt ist aber, dass er mittlerweile durchaus etwas über 2200 Jahre alt sein dürfte. Plus/Minus ein zwei Jahrzehnte. Man hört schließlich irgendwann dann doch auf, so genau nachzuzählen, wie alt man nun tatsächlich ist...


## job/class
Wie bereits erwähnt, wurde der Leiter von Torchwood 3 zwar nicht auf der Erde geboren, aber dennoch ist er ein Mensch. Ein Mensch des 51. Jahrhunderts um genau zu sein. Warum dies so bedeutungsvoll ist? Nun ja, Sie müssen wissen, dass im 51. Jahrhundert viele Dinge um einiges lockerer betrachtet werden als noch drei Jahrtausende zuvor. Sex zum Bleistift. Es ist vollkommen egal, ob das gegenüber ein Mann oder eine Frau ist. Man geht mit diesem ganzen Thema einfach viel entspannter um. Gut, und manchmal hilft man mit künstlichen Pheromonen noch ein bisschen nach, um das jeweilige Objekt der Begierde noch etwas leichter um den Finger zu wickeln.

Allerdings ist Jack nicht nur ein stinknormaler Mensch aus einer vollkommen anderen Zeit, nein, er ist zudem auch noch auf eine andere Art und Weise sehr besonders: er ist unsterblich. Er kann schlicht und ergreifend nicht sterben. Erschießen Sie ihn. Er steht auf. Teeren, federn und erhängen Sie ihn. Vergiften Sie ihn. Stoßen Sie ihn vom Dach des Empire State Building. Ja, von mir aus sprengen Sie ihn sogar mit einer eingenähten Bombe in die Luft! Er wird wieder vor Ihnen stehen, als wäre absolut nichts gewesen. Sie können tun und lassen was Sie wollen, er kann nicht sterben! Ironischerweise hat er diesen Umstand einem sehr menschlichen Akt einer jungen Dame aus London zu verdanken, welche auf den sehr klang- und liebevollen Namen Rose Marion Tyler hört.

Jack ist mittlerweile quasi der 'Leiter' des Torchwood Institutes. Seine eigene 'Basis' ist der Hub des Torchwood 3 in Cardiff, Wales, Großbritannien. Weit davor war er ein Agent der Time Agency und irgendwo dazwischen noch der Begleiter eines sehr sonderbaren Mannes, welcher sich 'der Doctor' schimpft.


## look-a-like
Der Exagent der Time Agency ist ca. 1,83 Meter groß mit breiten Schultern. Das mittelbraune Haar trägt er kurz, wenn auch nicht so kurz, wie man es eventuell von einem Soldaten erwartet hätte, sondern definitiv noch in einer, sagen wir... 'wuschelbaren' Länge. Seine Augen sind irgendetwas zwischen grau und blau, wobei letzteres doch einen kleinen Deut mehr überwiegt. Allerdings wirken sie bei ihm eher selten kalt. Na ja, also zumindest dann, wenn er nicht gerade ziemlich stinkig auf den- oder diejenige ist, der/die angestarrt und mit Blicken durchbohrt wird.

Kleidungstechnisch findet man bei dem Unsterblichen sehr schnell ein deutliches Muster, welches irgendwie fast immer eingehalten wird: festes Schuhwerk, gefolgt von einer dunklen, lockeren Hose (meist dunkelblau oder grau), welche zum einen von einem Waffengürtel gehalten wird, zum anderen von Hosenträgern. Klingt zunächst etwas seltsam, ist aber so. Jack trägt bevorzugt blaue Hemden (in sehr seltenen Fällen befindet sich noch eine dunkelblaue Weste darüber; darunter meist ein weißes T-Shirt), deren Ärmel er gerne hochkrempelt. Dort, wo ein Rechtshänder normalerweise eine Uhr tragen würde, befindet sich etwas, was Unwissende wohl als ein schickes Lederaccessoire bezeichnen täten. In Wahrheit ist dies aber ein sogenannter Vortexmanipulator. Damit kann man, sofern er funktioniert und nicht in irgendeiner Weise geblockt wurde, durch die Zeit hopsen. Seine Armbanduhr trägt er dafür am rechten Handgelenk. Zu guter Letzt gibt es noch etwas, was nur selten an Jack fehlen wird, wenn er im Feldeinsatz außerhalb des Hubs unterwegs ist: ein dunkelblauer/dunkelgrauer Militärmantel aus den 40er Jahren, wie ihn Offiziere der Royal Air Force trugen. Auf den Schultern befinden sich dort die Rangabzeichen eines Group Captains, nämlich vier graue-schwarze Balken. (Nicht zu verwechseln mit der amerikanischen Version, zwei silberne parallele Balken.)


## character
Auf den ersten Blick hin mag Captain Jack Harkness den Eindruck erwecken, als könnte ihn nichts erschüttern und als wäre er ein ziemlicher Sunnyboy. Er flirtet gerne, wobei es ihm ziemlich egal zu sein scheint, ob sein Gegenüber eine Frau oder ein Mann (oder ein Alien) ist. Es mag so wirken, als wäre Jack ein Fels in der Brandung, der niemals sein Lächeln verliert. Doch, dieser erste Eindruck täuscht gewaltig. Ja, er hat durchaus seine Phasen in denen er extrem viel flirtet, teilweise sogar in äußerst unangebrachten Momenten. Allerdings man sollte niemals davon ausgehen, dass diesen Mann nichts erschüttern könnte oder er eine dauerhaft sonnige Seele auf diesem Planeten sei. Fallen Sie am besten niemals lange auf sein freundliches Lächeln rein. Schauen Sie mal genauer hin. Sie werden merken, dass es niemals wirklich seine Augen zu 100% erreicht und dass da etwas ist, was den Sonnenschein mit einem dicken Regenschleier überziehen wird, sofern es die Situation erfordert.

Jack hat im Laufe der Jahre gelernt, eine gewisse Fassade aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Nur manchmal fällt diese eben auch, was besonders bei seinem Team, besonders bei Gwen Cooper, öfter mal für erhobene Augenbrauen und ein fassungsloses Gesicht (und einige unangenehme Bemerkungen) sorgt. Denn, so nett dieser stattliche, hochgewachsene Mann mit breiten, zum Anlehnen einladenden Schultern, auch wirken mag, er ist durchaus in der Lage all das ganze Gefühlsgedusel in sich sehr schnell abzuschalten, um berechnend und kalt zu handeln, wenn er es für die jeweilige Situation für nötig erachtet. Es ist notwendig, jemanden dauerhaft auszuschalten, der massiven Schaden verursacht, damit niemand weiteres verletzt wird? Okay, kein Problem - der wird erschossen oder anderweitig eliminiert!

Oh, das war Ihnen jetzt zu forsch? Zu kalt? Zu... skrupellos? Tja, dann mein Freund, dann sollten Sie besser gehen. Jack ist zwar definitiv einer von den 'Guten', aber seien wir doch mal ehrlich: Wenn man plötzlich ungefragt unsterblich wird und anfangs nicht einmal genau weiß, warum dem so ist, dann hinterlässt das deutliche Spuren. Wenn man dann noch seine ganzen geliebten Mitmenschen förmlich überlebt und sie zwischendurch verlassen muss, weil man es um's Verrecken nicht mehr ertragen kann, ihnen beim Altern und schließlich sogar beim Sterben zuzusehen, dann hinterlässt das noch viel tiefere Narben in einer Seele, als man sich auch nur ansatzweise vorstellen kann. Es gibt manchmal Tage, an denen ist der Unsterbliche es ziemlich Leid, dass er eben unsterblich ist und quasi nie so ganz erfahren wird, was eigentlich 'danach' kommen wird. Leider bringt dieser Umstand es manchmal auch mit sich, dass er das Leben anderer (bewusst) auf's Spiel setzt oder sich selbst für so etwas wie unbesiegbar hält. Ich rede hier allerdings nicht von einer Form von Größenwahn. Es ist mehr so, als wäre man irgendwann "simply totally fed up with everything in the world, especially with the dying and the living".

Meistens ist Jack ein recht umgänglicher Mensch, mit dem man sogar Spaßen kann. Das ist zum Glück nicht alles nur zu 100% Fassade, nein, sagen wir zu 50% kann diese Freude sogar ehrlich und echt sein. Sie kann nur eben auch verdammt schnell in ein nachdenkliches Schweigen umschlagen, sofern man ihn auf dem falschen Fuß erwischt an einem Tag, an dem der Kaffee definitiv "not Ianto's best" und zudem vielleicht auch noch kalt war. Er besitzt durchaus Humor, teilweise einen sogar etwas düsteren. Allerdings scheint er nie vollständig abzuschalten, was seinen Job bei Torchwood und die dazugehörigen Verpflichtungen angeht. Jack muss förmlich ständig im Bilde darüber sein, was sein Team gerade treibt und fordert entsprechend häufige Berichte - besonders von den Leuten, die nicht direkt in Cardiff, sondern beispielsweise vorläufig in London stationiert sind für einen Dauereinsatz. Er liebt es, einen Überblick über alles zu haben und zu wissen, dass die Kontrolle aller Vorgänge ganz in seinen Händen liegt. Er scheut sich nicht davor, Verantwortung zu übernehmen. Er tut es schlicht und ergreifend einfach. Bisweilen wird er dabei manchmal sogar frech oder übergeht andere Autoritäten, wie beispielweise den Doctor.

Alles in allem ist Jack ein Mensch mit vielen Facetten - guten, wie auch schlechten - und sehr viel Lebenserfahrung, mehr, als ein normaler Mensch sie jemals haben könnte. Er bewahrt häufig, wenn auch nicht immer, einen kühlen Kopf und ist auch meistens sehr von sich und seinem Tun überzeugt. Allerdings sieht er dabei die Grenzen ab und an nicht, die er zu überschreiten droht. Das wiederum führt gerne mal zu Knatsch mit den ihm unterstellten Leuten oder Personen, denen er in irgendeiner Weise wichtig ist.

Was romantische, langwierige Beziehungen angeht, so lässt sich sagen, dass Jack nie wirklich lange bei jemandem bleibt. Warum, sollte einem sehr schnell einleuchten, wenn man bedenkt, dass er nie wirklich altert und eben nicht sterben kann. Den Umstand mit der Unsterblichkeit hält er meistens so gut wie möglich geheim. Es erzeugt einfach zu viele unangenehme Fragen und eine gewisse Spur von Misstrauen, wenn jemand das sofort auf den Tisch gelegt bekommt...







                                       
Eigentlich war jetzt alles wieder so, wie es vorher war und sein sollte. Na ja. Fast alles. Zwar gab es theoretisch wieder Torchwood 3, allerdings mit einer wirklich geringen Besetzung und Jack weigerte sich innerlich, Gwen derzeit als vollwertiges Mitglied zu sehen. Sie hatte sich um ihre Familie zu kümmern, um ihre kleine Tochter und um ihren tollpatschigen Ehemann, Rhys. Da konnte man schlecht von ihr verlangen gegen außerirdische Bedrohungen anzutreten. Das war zum Beispiel etwas, was nicht so ganz wie früher war. Ein weiterer Punkt auf der Liste 'Na ja, fast' war die Tatsache, dass die Idee, Agent Rex Matheson eine Blutwäsche zu verpassen, nicht ganz so super war. Nein, nachdem sich das 'Wunder' gelegt hatte, welches dafür verantwortlich war, dass quasi keiner mehr starb - abgesehen von Jack, welch Ironie - war Rex nicht tot, was er eigentlich hätte sein sollen zu diesem Zeitpunkt., Stattdessen war der CIA-Agent komplett geheilt und höchstwahrscheinlich, dank Jacks Blut, dazu verdammt, auch auf gefühlt ewig zu Leben. Schöne Scheiße. Der Amerikaner hatte Jack extrem viele Löcher in den Bauch fragen wollen - allerdings hatte der Captain nicht wirklich Lust, diese zu beantworten. Um ehrlich zu sein, er wollte es auch nicht wahr haben, dass ihr Plan, so gesehen, etwas nach hinten losgegangen war. Na ja, aber immerhin hatten sie somit das 'Wunder' beenden können und jeder, der tot sein sollte, warum auch immer, war es dann auch endlich.

Seit diesen Ereignissen waren einige Wochen bis Monate vergangen, in denen die Überlegung im Raum stand, ob man das Torchwood Institute wieder aufleben lassen sollte. Im Rahmen dieser Überlegungen hatte Jack nach möglichen Anwärtern Ausschau gehalten. Er fand jedoch nichts, was wirklich in seine Vorstellungen passte, weshalb er es schlussendlich aufgab. Gwen gegenüber hatte er etwas anderes behauptet, damit sie den Glauben an ihren Chef nicht komplett verlor.

Wie dem auch sei. Eigentlich hatte der Unsterbliche sich wieder einmal heimlich vom Acker machen und die Erde hinter sich lassen wollen. Eigentlich war es ihm durchaus gelungen, den verdammten Vortexmanipulator wieder zum Laufen zu bringen.

Eigentlich.

Dumm nur, dass beim kurz vor dem gewollten Sprung wohl etwas ziemlich in die Grütze gegangen war:
Zum einen hatte man ihn hinterrücks erschossen. Das war ja schon doof genug - auch, wenn ihn das nicht umbrachte und er definitiv wieder aufwachte.
Zum anderen, und da lag auch der Knackpunkt, wachte Jack Harkness an einem komplett anderen Ort auf. War er wirklich so lange 'weg' gewesen, dass man ihn hatte verschleppen können? Das konnte doch nicht sein. Dafür war die Schusswunde nun wirklich 'harmlos' genug auf der tödlichen Ebene.

Dennoch, das hier war definitiv nicht Cardiff. Das hier war irgendwo im nirgendwo, wie es schien. Na ja. Beinahe. Wenn man sich einmal genauer umsah, dann hätte man das ganze vielleicht als einen Park bezeichnen können. "Okay, das ist... neu." murmelte der Dunkelhaarige zu sich selbst und ließ den Blick schweifen. Es regnete oder zumindest fing es gerade an zu regnen. Zugegeben, das war nicht weiter dramatisch, aber doch ein wenig störend. Rein aus Gewohnheit stellte der Captain den Kragen seines langen Militärmantels auf.

Er sah sich weiter um und erblickte schließlich einen jungen Mann in sehr auffälliger gelber Kleidung. Was allerdings noch mehr auffiel, war die Tatsache, dass der Typ seine Schuhe auszog, nachdem er offensichtlich vom Regen gekostet hatte. Dennoch schob Jack seine Hände locker in die Manteltaschen und begab sich mit gemächlichen Schritten zu dem anderen hinüber. Vielleicht hatte der ja etwas gesehen oder konnte ihm sonst irgendwie weiterhelfen. Dieser Ort sagte dem selbsternannten Captain nämlich rein gar nichts.

Langsam näherte sich Jack dem anderen. "Hey." begrüßte er ihn mit einem milden Lächeln und hob kurz die Hand zum Gruß. "Ich weiß, das mag jetzt vielleicht etwas seltsam klingen, aber... wo sind wir hier?"

Blacky    ist aktuell offline






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