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Plotszene - 10th Doctor & Remus Lupin
Szenen-Informationen
Charaktere The Trapper » 10th Doctor » Remus Lupin
Datum 14 Dezember 37
Ort Fremde Sphäre
Tageszeit Ganzen Tag
Wibbly-Wobbly, Timey-Wimey
Ich bin der Doctor. Einfach nur der Doctor. Ich bin ein Time Lord vom Planeten Gallifrey. Man nennt mich auch Herr der Zeit und der "Aufkommende Sturm". Vereinfacht ausgedrückt rette ich das Universum vor außerirdischen Gefahren, in dem ich mit meiner TARDIS, einer kleinen, blauen Polizeinotrufzelle durch Raum und Zeit reise. Das Universum ist mein Spielplatz. Außerdem besitze ich ein enormes Wissenspotential.Ich bin zur Zeit 1,85 m groß, habe kurze, dunkelbraune, struwwelige Haare, die ich auch öfters mit Gel bändige und dunkelbraune Augen. Um belesener auszusehen, trage ich auch sehr oft eine Lesebrille. Aber nicht, weil ich einen Sehfehler habe, sondern einfach, weil es cool aussieht! Da sieht man so belesen aus! Mir gefällt das sehr! Von Statur her bin ich sehr schlank. Donna, eine frühere Begleiterin von mir würde mal wieder sagen, ich wäre zu dürr! Frechheit sowas! Was meine Kleidung betrifft, trage ich meistens einen braunen oder dunkelblauen Nadelstreifenanzug mit Hemd und Krawatte. Darüber einen knöchellangen, hellbraunen Mantel und rot-weiße Sneakers. Den Mantel habe ich von Janis Joplin persönlich geschenkt bekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das Outfit mag für Manche sicher merkwürdig erscheinen, aber mir gefällt´s. Allerdings bin ich nicht unbedingt auf diese Kleidung angewiesen. Die TARDIS hat ein besonderes Zimmer, wo sie die unterschiedlichsten Kleidungsstücke für meine Begleiter und mich zur Verfügung stellt, damit wir uns gegebenenfalls den jeweiligen Epochen auch klamottenmäßig anpassen können. Ich mache das allerdings recht selten. Alter? Irgendwas zwischen 904 und 906 Jahren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ich war in Rose Tyler, meiner ehemaligen Begleiterin verliebt, was ich mir lange nicht eingestanden hatte. Angeblich bin ich mit River Song verheiratet, die ich allerdings in dieser Inkarnation noch gar nicht kenne. Zeitlinien sind etwas kompliziert. Ohne meinen Schallschraubenzieher gehe ich nirgendwohin. Er kann nicht nur Türen öffnen, sondern eine ganze Menge mehr. Gemeinsam mit ihm und meiner alten Lady, der TARDIS, einer kleinen blauen Polizeinotrufzelle löste ich schon so manches, kleine Geheimnis, wie auch ganz sicher dieses hier. Bevor ich hierherkam, traf ich wieder auf meinen Erzfeind und ehemals besten Freund, den Master, der aus der Menschheit eine Masterrasse schaffte. Er war wiedergeboren worden, denn er war alles andere als tot. Aber diesmal stand ich gleich zwei Bedrohungen gegenüber. Ihm und zum anderen der Kampf um die Zeit selbst, was nur bedeuten konnte, daß die Time Lords zurückgekehrt waren. Gemeinsam mit Donna Nobles Großvater an meiner Seite kämpfte ich um den Erhalt des Universums. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hatte ich sogar zu einer Waffe gegriffen. Als der Master erkannte, daß die Time Lords für den Trommelrhythmus in seinem Kopf verantwortlich waren, hat er Rassilon umgebracht und wurde gemeinsam mit den Time Lords zurück in den Zeitkrieg gezogen. Es sah nun ganz so aus, als hätte ich es überstanden. Überglücklich wollte ich aufstehen, aber ich wurde plötzlich in ein helles Licht gehüllt. Als ich die Augen wieder aufschlug, befand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung.

Name: Der Doctor

Einfach nur der Doctor. Meinen richtigen Namen halte ich natürlich geheim. Den weiß niemand. Ab und zu nenne ich mich allerdings auch mal John Smith, so auch, als ich mal wegen Außerirdischen dem Time Lord-Dasein abgeschworen hatte und ein Mensch wurde, damit ich nicht gefunden werden konnte. Ja, für Viele mag Doctor komisch klingen, aber mir gefällt er. Ich habe ihn mir einst selbst gegeben, weil er zu einem Time Lord und seinen guten Absichten sehr gut passt.

Rasse: Time Lord

Leider der Letzte meiner Art. Ich stamme vom Planeten Gallifrey, der sich in einer Sternenkonstellation namens Kasterborous befindet. Wollt Ihr auch noch die genauen Koordinaten wissen? Also meinetwegen: 10-0 11-0 0 bei 0-2 vom Galactic Zero Centre. Leider existiert mein Heimatplanet aber mittlerweile nicht mehr. Warum? Bitte anderes Thema. Nun ja. Dazu später mehr.

Jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, was ein Time Lord ist? Nun, einfach ausgedrückt ist es ein Zeitreisender. Aber als Time Lord ist man sehr viel mehr als das. Man besitzt das Wissen des ganzen Universums und weiß, wann was in der Geschichte passiert. Menschen würden sterben, hätte ihr Gehirn das Fassungsvermögen auch nur von einem einzelnen Time Lord-Gehirn. Menschen wären restlos damit überfordert. Außerdem kenne ich mich sehr gut mit wissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhängen aus, mit dem Universum und insbesondere Anomalien in der Zeit, mit der Quantenphysik, den meisten Planeten im Universum, in allen Zeiten und ich weiß sogar ein wenig über Medizin. Ich habe es nämlich kurz mal studiert, allerdings bedauerlicherweise im falschen Jahrhundert.

Desweiteren kenne ich fast alle Spezies auf der Welt und spreche dank meiner TARDIS alle Sprachen. Denn ich bin mit ihr telepathisch verbunden. Würde der Universalübersetzer ausfallen, ginge es auch nicht mehr. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Weltenretter, denn ich bin immer da, wo ein Planet in Gefahr ist, um zu helfen. Dabei bin ich ein absoluter Pazifist und hasse es, konventionelle Waffen zu benutzen. Meine einzigen Waffen sind mein Verstand und meine Intelligenz.

Allerdings gibt es einige grundlegende Regeln, an die ich mich als Time Lord halten muß. Und zwar darf ich niemals irgendwelche wichtigen Fixpunkte in der Geschichte verändern. Das könnte übel ausgehen und im schlimmsten Fall das komplette Universum kollabieren lassen. Genausowenig darf ich mich in die Vergangenheit oder Zukunft einmischen. Letzteres wurde allerdings schon öfters von mir missachtet. Daher wurde ich auch zur Strafe eine Zeitlang in meiner dritten Inkarnation auf die Erde verbannt. Aber ich nutzte die Zeit, um UNIT als wissenschaftlicher Berater beizustehen.

Eine weitere Fähigkeit von Time Lords ist das Versiegeln von Rissen im Raum- Zeitkontinuum, die durch verschiedene Paradoxa ausgelöst werden.


Besondere Fähigkeiten:

Meine größte besondere Fähigkeit ist wohl die, daß ich mich regenerieren kann. Etwas, was sich wohl jeder Mensch wünscht, der nicht altern will. Daß er sich nach einer Weile einfach erneuern kann und völlig anders aussieht. Bei der Regeneration ändert sich nicht nur mein komplettes Aussehen, auch Alter und Persönlichkeit sind meistens nicht mehr dieselben. Ich bin dann sozusagen ein völlig neuer Mensch. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Es kommt zu psychischen und mentalen Veränderungen. Dabei kann es auch passieren, daß sich sogar mitunter das Geschlecht ändert. Ist zwar zum Glück noch nie passiert, aber wer weiß! Regenerationen sind immer so eine Sache! Wann das passiert, das ist völlig unterschiedlich. Es kommt meistens ganz plötzlich und unerwartet. Doch auf jeden Fall oft dann, wenn ich nach einem Kampf schwer bis tödlich verletzt werde. So eine Regeneration ist natürlich auch sehr praktisch, denn dadurch kann ich nicht so schnell sterben wie ein gewöhnlicher Mensch. Jedoch geht das nur bis zu zwölfmal. Mein jetziges Ich ist schon das zehnte. Na ja, genau genommen ist es schon die 12. Inkarnation, wenn man den Kriegsdoctor und die Bio-Metakrise dazuzählen würde. Das einzige Problem beim Regenerieren ist allerdings, daß es oft sehr unangenehm und mit großen Schmerzen verbunden ist. Meistens geht es sogar mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit einher.

Aber auch wenn ein Time Lord fast unsterblich ist, kann er auch sterben. Immer dann, wenn er mitten in einer Regeneration getötet wird.

Eine weitere Besonderheit von mir ist wohl auch, daß ich im Gegensatz zu einem Menschen zwei Herzen besitze.

Von meiner Sprache und meinem Aussehen her könnte man mich glatt für einen Schotten halten. Denn manchmal habe ich tatsächlich einen schottischen Akzent und klinge, als käme ich von dort. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht.

Ich kann eine bestimmte Materialzusammensetzung erkennen, wenn ich bspw. an dem Objekt lecke. Ebenso ist es mir möglich, herauszufinden, in welcher Zeit wir uns befinden, wenn ich an meinem Zeigefinger lecke und ihn seitlich ausstrecke, als würde ich die Windrichtung prüfen. Ein Time Lord weiß dann sofort, in welchem Jahr er sich befindet.

Was nicht mich persönlich betrifft, aber was ich auch für erwähnenswert halte, wäre das gedankenmanipulierende Papier, daß dem Betrachter alles zeigt, was er sehen will. So komme ich in so gut wie alle verbotenen Gebäude hinein, da mich das gedankenmanipulierende Papier als ein hohes Tier ausweist. Außerdem besitze ich telepathische Fähigkeiten, die ich aber nur selten benutze. Wenn ich sie allerdings einsetze, können die anderen meistens alles über mich sehen und wissen sofort, wer ich bin.

Ich besitze auch die Fähigkeit, selbst ohne irgendwelche Hilfsmittel fliegen zu können. Aber es ist schon sehr lange her, seit ich das getan habe. Doch hier könnte es wieder nützlich werden.

Außerdem darf natürlich mein Schallschraubenzieher nicht fehlen, mit dem ich sogar Türen öffnen kann. Er besitzt 2420 Funktionen und ist für mich ein unverzichtbares Utensil.

Er kann mir z.B. sogar sagen, um was für ein Wesen es sich handelt, wenn ich unbekannte Spezies damit scanne, kann die usprüngliche Gestalt eines Wesens herausfinden, sollte es einen Schimmer haben oder woraus bestimmte Materialien bestehen. Außerdem kann er auch Alienstimmen für Menschen hörbar machen und Vieles mehr. Ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

Allerdings hat er eine Schwäche, und das ist Holz. Bei Holz funktioniert er leider nicht. Jedoch kann man das auch nicht so direkt sagen. Eine Holztür mit einem Eisenschloss kann er durchaus öffnen.

Mit Hilfe des Chamäleon-Bogens in der TARDIS ist es mir möglich, mich in eine andere Spezies zu verwandeln. Bspw. wenn ich mich vor besonderen Feinden verstecken muß. Das komplette Time Lord-Bewusstsein wird dabei in eine Taschenuhr eingeschlossen und kann jederzeit wieder freigelassen werden. Man bekommt bspw. einen komplett neuen Lebenslauf und erinnert sich auch nicht mehr daran, einmal Time Lord gewesen zu sein. So mußte ich mich sogar einmal zum Menschen machen, um mich vor der "Familile des Blutes", sehr aggressiven Aliens, zu verstecken.

Und nicht zuletzt die TARDIS natürlich, mit der ich Raum und Zeit überwinden kann und wenn ich will, sogar bis ans Ende des Universums reisen kann. So habe ich sogar schon das Ende der Erde in ferner Zukunft miterlebt. Die TARDIS vom Typ 40 hat das Äußere einer blauen Polizeinotrufzelle aus dem Jahr 1960 und ist innen viel größer als außen. Möglich ist dies durch Time Lord-Technologie. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und ist stur und eigensinnig. Sie hört nichtmal immer auf mich selbst und setzt dann lieber ihren eigenen Willen durch. Eine TARDIS besteht zu Teilen organischen und mechanischen Materialien und wird gezüchtet. Sie ist ein lebendiges Wesen und besitzt sogar ein Herz. Wenn man die kleine, blaue Polizeinotrufzelle betritt, kommt man zuerst in den großen Kontrollraum mit seinen zahlreichen Schaltern und Hebeln. In der Mitte der Steuerungskonsole befindet sich ein hellgrüner Leuchtkolben, der im Flug stetig auf- und abgeht. Geht man weiter ins Innere, erstreckt sie sich über mehrere Etagen. Die TARDIS und ich sind eng miteinander verbunden, weswegen wir aufeinander angewiesen sind. Geht es mir nicht gut, funktioniert auch sie nicht und umgekehrt.

TARDIS heißt übrigens Time And Relative Dimension(s) In Space ( Zeit und relative Dimension(en) im Raum.


Charakter:

Ich wirke oft ziemlich überdreht und bin sehr quirlig. Auf jeden Fall bin ich sehr redselig und plappere oft einfach drauflos. Das hat auch nicht immer Hand und Fuß. Daß ich oft ununterbrochen rede, tue ich oft, um Gesprächslücken zu füllen, Feinde zu verunsichern oder meine Unsicherheit zu überspielen. Selbst auf die Gefahr hin, daß man mich deshalb auch für nervig hält, da ich auch laut nachdenke. Und als Time Lord denke ich wirklich sehr sehr viel nach. Desöfteren wirke ich daher auch zerstreut. Man muß bedenken, daß im Kopf eines Time Lords Einiges mehr los ist als in einem menschlichen Gehirn. Wie oben schon erwähnt, würde einen Menschen auch daher diese Informationsflut, die in meinem Kopf herrscht, restlos überfordern. Manche würden mich als chaotisch, verrückt und total durchgeknallt bezeichnen, weil ich mich geradewegs in eine Gefahr stürze. Ich liebe große Herausforderungen und bin sehr abenteuerlustig und waghalsig.

Aber ich bleibe auch in den gefährlichsten Situationen noch gelassen und freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Spezies kennenlerne. Wenn andere wegrennen, bleibe ich noch fasziniert stehen und bin völlig beeindruckt. Ich kann mich schnell für etwas begeistern. Ich bin allgemein ein sehr heiterer und fröhlicher Mensch und finde noch in den aussichtslosesten Situationen immer einen Ausweg. Man kann sagen, ich bin durch und durch ein Optimist und sehe selbst in einem Regenschauer immer nur das Positive. Ich sehe die Dinge nicht so eng wie die Menschen und mache aus allem das Beste draus. Selbst in meinem Erzfeind sah ich immer nur das Gute und wollte ihn immer nur retten. Ich bin sehr aufgeschlossen und neugierig. Viele bezeichnen mich auch als sehr temperamentvoll. Wenn ich mit meinen Feinden rede, kann ich oft sehr gute Reden halten und bin immer sehr schlagfertig. Dazu brauche ich nicht einmal eine einzige Waffe. Denn ich bin auch außerdem absoluter Pazifist. Die besten Waffen sind sowieso Bücher und der Kopf. Außerdem zeichnet mich als Time Lord eine sehr hohe Intelligenz aus. Es ist nun einmal eine unbestrittene Tatsche, daß ich ein absolutes Genie bin. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wie man sieht, kann ich durchaus auch oft sehr eingebildet sein. Allerdings kann ich es mir ja auch leisten, oder? Ich bin einfach nur genial!

Oh, ich kann aber auch nicht nur gutmütig, sondern oft auch sehr rachsüchtig und nachtragend sein. Wenn ich etwas absolut nicht will, kommt meine Sturheit zum Tragen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr hilfsbereit und tue alles, um die Welten zu retten. Deshalb zerreißt es mir auch oft beide Herzen, wenn ich mit ansehen muß, wie ich nichts tun kann und die Menschen sterben müssen, weil es ein Fixpunkt in der Geschichte ist. In solchen Situationen bspw. kann ich auch sehr sentimental und melancholisch wirken. Wenn es um Rose geht, werde ich immer sehr gefühlvoll. Zu ihr habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich hätte ihr sogar beinahe meine Liebe gestanden.



Stärken:

- Diplomatie
- sehr großes Wissen auf vielen Gebieten: Allgemeinwissen, über Planeten, große Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse, Wissenschaftstheorien, Physik, Technik
- ich trage nie eine Waffe und mache alles mit dem Kopf und meiner Intelligenz
- meine zwei Herzen
- intelligent, genial
- ich kann mit allen Spezies kommunizieren
- ich kann mich allein mit bestimmten Lebensmitteln entgiften


Schwächen:

- über mich selbst rede ich nicht gerne und so gut wie gar nicht, daher bin ich da eher verschlossen
- meine Vergangenheit, da ich nicht damit klarkomme, daß ich im großen Zeitkrieg so viele Menschen und sogar meine eigene Rasse, die Time Lords, auf dem Gewissen habe. Aber ich mußte Gallifrey zerstören, weil die Daleks sich sonst ausgebreitet hätten und Tod und Zerstörung gebracht hätten. Es war eine sehr schwere Entscheidung gewesen.
- nach einer Regeneration bin ich immer sehr konfus, da ich mich erstmal an mein neues Ich gewöhnen muß
- ich flirte gerne mit meinen Begleiterinnen oder anderen Frauen
- Ingwerlimonade macht mich betrunken
- allergisch gegen Aspirin


Vorlieben:

- in erster Linie meine TARDIS, eine blaue Polizeinotrufzelle, mit der ich durch die Zeit reisen kann und die sogar zum Teil organisch ist und eine Seele hat
- Reisen durch Raum und Zeit
- andere Spezies und Planeten
- große, rote, runde Knöpfe zum Drücken
- neue Herausforderungen
- das Universum
- Gerechtigkeit
- mein Lieblingssatz ist der französiche Ausruf "Allons-y", was so viel wie "Los geht´s!" heißt. Warum ich den Satz so gerne mag? Weil ich gerne mal :"Allons-y Alonso" rufen würde.
- Bananen
- Menschen


Abneigungen:

- Daleks, Cybermen, die Weinenden Engel, u.a. Spezies, die anderen das Leben zur Hölle machen, doch die Daleks sind meine absoluten Erzfeinde, weil ich sie ausgerottet hatte beim Zeitkrieg auf Gallifrey.
- Kriege
- Konflikte mit konventionellen Waffen zu lösen
- Militär
- hilflos sein zu müssen und nichts tun zu können, das macht mich manchmal doch ganz schön rasend
- zu lange an einem Ort verweilen zu müssen








                                       
Remus brauchte gar nicht lange, bis er herausgefunden hatte, daß es noch mehr Opfer gab und ein Geweih im Gebüsch gefunden hatte. „Sie sind genial!“, freute sich 10th und klopfte ihm anerkennend auf die Schulter. Das Geweih mußte sich der Doctor natürlich auch mal genauer ansehen und zog nun seine schwarze Lesebrille hervor, die er immer dann anzog, wenn er sich etwas genauer betrachten wollte. Der Zauberer hatte recht. Das Geweih hing wohl schon länger im Gebüsch. „Sie haben recht. Es könnte sogar schon einen Monat sein!“, vermutete er. „Aber ein Octopus, der Menschen und Rehe frisst? Er scheint einen sehr abwechslungsreichen Speiseplan zu haben!“, stellte er fest. „Wobei mich hier eigentlich gar nichts mehr wundert!“, dachte er laut. “Der Rehbock könnte ja auch ein Überbleibsel der Racnoss sein. Hier kreucht und fleucht ja so Manches herum!“

Und kaum hatten sie es vermutet, wurden sie auch schon selbst angegriffen. Beide, Remus und der Doctor hatten so ihre liebe Not, sich gegen die Fangarme zu wehren, bis 10th die rettende Idee hatte und lieber die Quelle direkt ausschalten wollte. Remus hielt sich allerdings sehr tapfer. Von einem Tentakel konnte 10th den Guten befreien, denn es kam nicht in Frage, daß er ihn allein machen ließ. Der Fangarm war sogar immer noch einsatzbereit, als er abgetrennt wurde. Der Time Lord mußte unweigerlich an den Arm des Auton denken, der sich ebenfalls selbständig gemacht und ihm an die Kehle gewollt hatte. Er war auch nicht so leicht kleinzukriegen. Erst mit dem Schallschraubenzieher konnte 10th ihn außer Gefecht setzen. Erst dann war Ruhe gewesen. Genau wie bei dem Kraken hier.

Und wenn es immer noch 7 Arme waren, dann konnten sie sich auf was gefasst machen. Er ging davon aus, daß er Remus mal kurz allein lassen konnte, während er sich durch das Gebüsch einen Weg bahnte. Auch wenn er es nicht gerne tat, aber nur so konnten sie sicher sein, daß der Octopus sie dann wirklich in Ruhe ließ. Es war ein guter Zeitpunkt, denn dadurch, daß der Krake Remus angriff, war er abgelenkt und würde nicht merken, wenn der Doctor ihn überlistete. Während er sich auf den Weg machte, dem Vieh den Garaus zu machen, hörte er noch Remus´verzweifelten Schrei. Offenbar hatte der Krake nun ordentlich zugepackt. Aber 10th konnte ihm nicht mehr zu Hilfe kommen, so sehr er es sich wünschte, aber er hoffte sehr, daß Remus sich selbst befreien konnte. „Gleich haben wir es geschafft!“, rief er zurück. „Halten Sie durch! Ich beeile mich!“ Es bereitete ihm natürlich auch Bauchschmerzen, vor Ort nichts tun zu können. Aber das mußte er erstmal beiseite schieben. Deshalb konzentrierte er sich auf seinen Plan.

Die Größe des Kraken haute ihn allerdings doch ziemlich um. So hatte er ihn sich auch vorgestellt, nach der Dicke und Größe der Fangarme zu urteilen. Ob die Falltür sein Zuhause und unten mit Wasser gefüllt war? Oder ob es eine Falle für seine Beute war? Staunend betrachtete er das magische Tier. Für den Doctor war der Krake wundershön. Er liebte alles Gefährliche und respektierte es. Zu gerne würde er mehr darüber wissen. Und vor allen Dingen, ob es auch das Letzte seiner Art war oder es noch mehr von ihm gab. Und wie es kommunizierte. Der Doctor konnte nahezu alle Sprachen sprechen, aber das ging nur, weil der TARDIS-Übersetzer dafür sorgte. Da die TARDIS aber nicht hier war, ging das auch nicht so ohne Weiteres und er verstand nicht mehr alles und jeden.

Aber ganz so einfach wie sich 10th das vorgestellt hatte, war das Ganze nicht wirklich. Denn der Octopus bemerkte ihn und versuchte nun mit einem seiner Fangarme erneut nach ihm zu greifen. „So nicht!“, rief er und aktivierte umgehend den Schallschraubenzieher. „Zu gerne hätte ich mehr von Dir erfahren. Du bist eine außergewöhnliche Spezies. Ob Du einfach nur mutiert bist oder wirklich von einem fernen Planeten stammst? Und frisst Du wirklich Menschen und Rehe?“, unterhielt er sich ein bißchen mit ihm und hoffte, daß der Krake ihn verstehen würde. Aber noch ehe er den armen Remus zerquetschen würde, hatte 10th den Octopus in eine elektrische Blase geschlossen. „Tut mir leid, mein Freund. Aber es muß sein!“ Er konnte sehen, wie das Tier immer wieder versuchte, das Kraftfeld zu durchstoßen, aber es kam immer wieder mit seinen Fangarmen an die Grenzen der Blase. Allerdings hielt die Wirkung des elektrischen Kraftfeldes nur eine halbe Stunde.

Zufrieden kehrte der Doctor wieder zu Remus zurück und erklärte ihm, was er getan hatte. „Ein Riesenvieh! Das glauben Sie nicht! Der Krake ist mindestens so groß wie die Racnoss!“, entgegnete er. „Wenn das das Baby war, will ich dann mit der Mutter auch nicht unbedingt Bekanntschaft machen. Die ist ja dann oaahhh, nein. Ich will es mir gar nicht erst vorstellen!“ Also blieb ihnen wieder nur nichts anderes übrig, als zu rennen. „Tut mir übrigens leid, daß ich Ihnen nicht helfen konnte. Aber wir hätten nichts davon gehabt, wenn er mich jetzt auch in der Zange gehabt hätte. Damit wäre uns beiden nicht geholfen gewesen! Auf die Weise konnte ich ihn direkt ausschalten.“ So mußten sie sich nicht mehr abmühen. „Sind Sie denn soweit in Ordnung?“, fragte er besorgt. „Kommen Sie. Wir werden hier schon rauskommen!“, lächelte er ihn an, ehe er dann wieder loslief. Geradewegs in den nächsten Gang hinein. Mal sehen, was sie als Nächstes erwartete.

Doctor     ist abwesend gemeldet


howling at the moon
Bei der Verteilung mancher Charaktereigenschaften sagt man ja bekanntlich, dass einige Leute entweder viel zu spät kamen und daher leer ausgingen, oder, dass sie mit unter den ersten zehn gestanden haben mussten, um üppig belohnt zu werden. Remus Lupin gehört anscheinend zu einem dritten Typ Mensch in Bezug auf eine derartige Verteilung von Eigenschaften – zumindest wenn es um die Tugend der Geduld geht. Davon besitzt der Werwolf ehrlich gesagt ziemlich viel. Man könnte also sagen, dass er sich einfach mehrfach in die Verteilungsschlange geschummelt hat, um besonders viel davon abzubekommen. Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass er mit Menschen wie Sirius Black und James Potter befreundet war, die beide teilweise arg über die Strenge schlugen und sich ihre Hörner erst abstoßen mussten, bis sie endlich etwas vernünftiger wurden. Wahrscheinlich entwickelt man in solcher Gesellschaft von ganz allein das Talent, einfach ‚warten‘ zu können. Natürlich mag diese Eigenschaft zunächst als sehr gut erscheinen. Klar. Ist sie auch. Allerdings kann so etwas auch hinderlich werden, wenn man einfach viel zu lange auf etwas wartet. Man kann nur hoffen, dass Letzteres dem ehemaligen Gryffindor eher seltener passieren wird.

Womit eigentlich auch schon ein sehr gutes Stichwort gefallen ist. Was sagte man noch gleich den Leuten nach, die diesem Haus in Hogwarts zugeordnet wurden? Ach ja, dass sie mutig, tapfer und nahezu schon ritterlich veranlagt seien, sowie durchaus dazu bereit sind, auch etwas zu riskieren. Nun, im Falle von Remus kann man von einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und äußerst loyalen Freund sprechen. Er würde theoretisch (fast) alles tun, um diejenigen, die er liebt, vor Schaden zu bewahren – selbst wenn es den eigenen Tod bedeuten würde. (Interessanterweise schien das sein Zauberstab beim Erwerb auch gewusst zu haben, da dieser aus Zypressenholz besteht. Stäben aus diesem Holz sagt man nach, dass sie gut zu Zauberern passen, die sich selbst aufopfern. Und bekanntlich sucht sich ja der Stab den Zauberer und nicht umgekehrt…)

Es grenzt fast schon an eine gewisse Ironie, dass jener Beschützerinstinkt gleich zwei vollkommen verschiedene Seiten hat. Auf der einen, wie schon erwähnt, würde Remus alles tun, um andere vor Leid zu bewahren – von außen. Die andere Seite bezieht sich auf theoretisch auf ihn selbst.

Wie das gemeint ist? Nun ja, wenn man seit dem fünften Lebensjahr mit Lykanthropie infiziert ist, dann prägt das natürlich ungemein. Besonders dann, wenn man, wie im Falle von Remus, zwar bei äußerst fürsorglichen Eltern aufwächst, aber dennoch eine eher einsame Kindheit genießt, da ja die Gefahr bestehen könnte, dass man sich entweder bezüglich seines eigenen kritischen und gesellschaftlich eher unakzeptablen Zustands verplappert oder, im schlimmsten Fall, zu einer Bedrohung für andere wird. Remus neigt dazu, andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich (emotional) heran zu lassen. Freundschaften sind vollkommen in Ordnung und auch tolerierbar und ehrlich gesagt auch sehr erwünscht. Sollte das ganze jedoch einige Schritte weitergehen, kann man sich sicher sein, dass er einen gewaltigen Rückzieher machen wird. In dieser Hinsicht hat der Werwolf ehrlich gesagt Angst vor sich selbst, da er sich, eben weil er dieses pelzige Problem im Grunde gar nicht kontrollieren kann (außer er kommt an Banntrank ran, was, seien wir mal ehrlich, leichter gesagt als getan ist), als eine gewisse Gefährdung für andere betrachtet. Dass er sich damit durchaus selbst in mancherlei Hinsicht arg im Wege steht, bemerkt er teilweise schon gar nicht mehr.

Es ist im Übrigen zugegebenermaßen wirklich frustrierend für ihn, dass Werwölfe nach wie vor eine ziemlich beschissene soziale Stellung haben und unter einem nicht gerade freundlichen Ruf leiden. Natürlich sind bedauerlicher Weise viele Lykanthropen selbst an diese Image schuld und fördern es auch noch, aber das umgängliche Sprichwort „Kennste einen, kennste alle“ sollte man dennoch sehr gründlich überdenken, seiner Meinung nach. Es nervt Remus ehrlich gesagt schon lange, dass er in den meisten Fällen nur an Stellen herankommt, die weit unter seinen Qualifikationen sind und, dass er diese relativ schnell wieder aufgeben muss, damit die dortigen Kollegen nicht davon Wind bekommen, dass es einmal im Monat ein äußerst bissiges Problemchen geben könnte. Natürlich kann man sich an vieles gewöhnen und nach außen hin mag es auch gerne so wirken, als hätte Remus dieses Schicksal voll und ganz akzeptiert, jedoch ist dem nicht so.

Apropos Gewöhnung… es gibt Dinge, an die kann man sich einfach nicht gewöhnen – selbst dann nicht, wenn sie zwölf bis dreizehn Mal im Jahr passieren und einer gewissen Routine unterlaufen zu scheinen. Nach wie vor wehrt sich Remus bei jedem Vollmond gegen das unvermeidbare Übel seiner Erkrankung. Er kann diese Seite von sich auf den Tod nicht ausstehen. Es ist nicht nur der Kontrollverlust und die Tatsache, dass der menschliche Anteil im Regelfall nur stumpf und regungslos zusehen muss, was gerade eigentlich passiert, sondern auch die verdammte Müdigkeit, die streckenweise noch Tage später hinterher vorhanden ist. Es sind auch die unerträglichen Schmerzen im eigentlichen Verwandlungsprozess und diese unterschwellige, langsam immer mehr von Tag zu Tag schwelende Reizbarkeit eine Woche vor Vollmond, die ihm, offen gestanden, zu schaffen machen. Er hat sich zwar mit den Jahren einigermaßen damit arrangiert, aber das bedeutet nicht, dass er es voll und ganz akzeptiert.

Das Ganze mag jetzt durchaus etwas bitter klingen und eventuell ein nicht allzu nettes Licht auf den ehemaligen Gryffindor werfen. Man möge sich davon aber bitte nicht großartig täuschen lassen. Remus ist die meiste Zeit nämlich ein recht umgänglicher, netter und humorvoller Mensch.

Wenn man sich auf ihn einlässt und sein Vertrauen erst einmal für sich gewonnen hat, kann man sich ziemlich sicher sein, einen sehr guten, treuen Freund gefunden zu haben, der selbst um drei Uhr nachts noch bereitwillig ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme hat – sofern man sich nicht gerade eine Vollmondnacht ausgesucht hat, versteht sich. Es ist tatsächlich möglich sehr tiefgründige, lange Gespräche mit ihm zu führen, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Auch Geheimnisse sind relativ gut bei ihm verwahrt, da er niemals auf die dumme Idee kommen würde, so etwas wie Verrat zu begehen oder derartiges Wissen gegen andere auszuspielen – im Gegensatz zu gewissen Ratten, die wir an dieser Stelle nicht näher benennen möchten.

Remus mag das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei gegebenenfalls sogar noch etwas Sinnvolles für andere tun zu können – sofern es seine Fertigkeiten ihm denn ermöglichen. Was diese angeht, so neigt er dann und wann zu einer gewissen Bescheidenheit. Er würde sich nicht als Experte für bestimmte Fachgebiete bezeichnen.

Im Orden des Phönix beteiligt er sich nicht nur an Missionen, nein, er versucht auch diejenigen unter den Mitgliedern zu unterstützen, denen nicht von vornherein das Talent gegeben ist, sich gegen die Dunklen Künste zur Wehr zu setzen. Man könnte sagen, dass Remus dann und wann den Nachhilfelehrer für solche Leute stellt. Dies tut er vollkommen freiwillig, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass es genug andere Leute gäbe, die dieses Wissen bestimmt besser vermitteln könnten, sofern die Zeit dafür denn gegeben wäre. Natürlich versucht er dennoch, das beste Ergebnis für alle aus der Sache herauszuholen. Besondere Förderung erhalten dabei im Übrigen diejenigen, deren Ergebnis eben nicht sofort ein ‚ohnegleichen‘ absahnt, da sie sich vielleicht ungeschickt anstellen oder denken, sie könnten es einfach nicht, da ihnen das Talent fehle oder weiß der Fuchs was sonst noch. Eine Kette ist bekanntlich immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, weshalb es für den Werwolf mehr als logisch ist, diese Personen zu ermutigen und mehr zu fördern, als diejenigen, die es sich bereits zum Beruf gemacht haben, Schwarzmagier zu jagen und diese direkt nach Askaban zu schleifen.

Wenn es etwas gibt, womit der Werwolf nur bedingt klarkommt, wenn man mal von seiner eigenen Verfassung absieht, dann ist es Trauer um einen verlorenen Menschen. Es dauert lange, bis er wirklich akzeptieren und verarbeiten kann, dass eine Person jetzt fort ist und nie wieder in seinem Leben auftauchen wird. Je enger er mit dieser Person befreundet war, umso länger dauert es. Er neigt dazu, sich lieber beschäftigt und abgelenkt zu halten, statt dem Ganzen wirklich nachzugeben. Außerdem zieht er es vor, diesem Prozess lieber alleine nachzugehen als in Gesellschaft anderer. Das mag einen jetzt eventuell an das Bild eines leidenden Hundes erinnern, der sich irgendwo verkriecht, wo ihn niemand findet. Allzu verkehrt ist dieser Vergleich tatsächlich nicht.

Es mag äußerst paradox erscheinen, aber wenn man sich mal die Zeit nimmt, und Remus ganz genau über einen längeren Zeitraum beobachtet, wird man unter Umständen feststellen, dass manche seiner Verhaltensmuster sich teilweise mit denen jener Tiere decken, die er absolut nicht ausstehen kann: Wölfe. Wie meinen? Nun, zum Bleistift ist er, wie schon erwähnt, gern Teil einer Gruppe und wird gerne gebraucht – Voilá, klassisches Rudel(ersatz)verhalten. Oder auch ganz interessant: Völlig unbewusst neigt er ab und an dazu, mehr in die Mimik und die Gestik anderer hinein zu interpretieren beziehungsweise diese deutlicher zu lesen als andere („normale“) Menschen es vielleicht tun würden – nonverbale Kommunikation wird bei diesen sozialen Tieren in der Gruppe ziemlich groß geschrieben. Es wäre allerdings sehr nett, wenn man ihn auf diese Parallelen am besten gar nicht hinweisen würde. Das könnte unter Umständen sonst etwas sehr falsch bei ihm ankommen…







                                       
Remus rieb sich den schmerzenden Arm. Ausgerechnet die Seite, mit der er bevorzugt den Zauberstab schwang. Super, wirklich ganz super. Nicht. Mit den Zähnen knirschend betrachtete er die deutlichen Abdrücke, die der leidige Tentakel darauf hinterlassen hatte. Dass sein Unterarm zusätzlich von diversen anderen Spuren übersäht war, wie sie Kratzer oder Bissspuren aussahen, ignorierte der Werwolf dabei vollkommen - was auch logisch war, schließlich kannte er diese Spuren nur zu gut. Er hatte sich diese immerhin ja selbst unfreiwillig zugefügt in diversen Vollmondnächten. Mit einem tiefen, resignierten Seufzer krämpelte er den Ärmel seines Mantels wieder zurück, nachdem er ihn kurzzeitig hochgeschoben hatte.

Es hätte wohl wirklich nicht mehr viel gefehlt, bis es zu einem knackenden Geräusch im Arm des ehemaligen Verteidigungslehrers gekommen wäre. Zu dumm nur, dass das Märchen von den viel besseren Regenerationsfähigkeiten eines Werwolfs auf mich nicht zutrifft, liebe Muggel... dachte er im Stillen, als der Doctor auch schon endlich wiederkam. Auf die Frage, ob er soweit in Ordnung sei, blickte Remus noch einmal seinen schmerzenden Arm an. "Na ja, abgesehen davon, dass das Ding mir beinahe eine Gliedmaße zerbrochen, wenn nicht gar ausgerissen hätte, scheine ich soweit okay zu sein." gab er trocken zurück und behielt den Stab vorerst eher in der anderen Hand. Natürlich könnte er den lädierten Arm mit einem Zauber schienen, aber... nein. Er wollte lieber beide Hände frei haben, falls sie noch eine unangenehmere Überraschung erwartete als alles bisher schon da gewesene.

Viel Zeit zum Zögern blieb dem Werwolf nicht, da der Doctor auch schon wieder vorspurtete in den nächsten Gang hinein. "So langsam wäre es wirklich nett, wenn wir zumindest den Hauch eines Hinweises darauf fänden, ob wir uns wirklich in die richtige Richtung bewegen." murmelte Remus mehr zu sich selbst als zu seinem Begleiter, während sie dem langen Gang folgten. Es folgten eine Kurve und ein weiterer Gang, welcher den Eindruck erweckte, als hätte es in ihm kürzlich erst geregnet bis geschneit. Nach einer weiteren Kurve befand sich vor ihnen zunächst etwas, was wie eine Sackgasse wirkte. Wenn man allerdings genau hinsah, dann zeichnete sich in der hohen, dicken Mauer deutlich das Relief einer Tür ab. Noch war sie verschlossen und nur schwer zu erkennen. Aber sie war definitiv vorhanden. Ob das der Ausgang war? Oder eine weitere Falle?

Blacky    ist aktuell offline


Wibbly-Wobbly, Timey-Wimey
Ich bin der Doctor. Einfach nur der Doctor. Ich bin ein Time Lord vom Planeten Gallifrey. Man nennt mich auch Herr der Zeit und der "Aufkommende Sturm". Vereinfacht ausgedrückt rette ich das Universum vor außerirdischen Gefahren, in dem ich mit meiner TARDIS, einer kleinen, blauen Polizeinotrufzelle durch Raum und Zeit reise. Das Universum ist mein Spielplatz. Außerdem besitze ich ein enormes Wissenspotential.Ich bin zur Zeit 1,85 m groß, habe kurze, dunkelbraune, struwwelige Haare, die ich auch öfters mit Gel bändige und dunkelbraune Augen. Um belesener auszusehen, trage ich auch sehr oft eine Lesebrille. Aber nicht, weil ich einen Sehfehler habe, sondern einfach, weil es cool aussieht! Da sieht man so belesen aus! Mir gefällt das sehr! Von Statur her bin ich sehr schlank. Donna, eine frühere Begleiterin von mir würde mal wieder sagen, ich wäre zu dürr! Frechheit sowas! Was meine Kleidung betrifft, trage ich meistens einen braunen oder dunkelblauen Nadelstreifenanzug mit Hemd und Krawatte. Darüber einen knöchellangen, hellbraunen Mantel und rot-weiße Sneakers. Den Mantel habe ich von Janis Joplin persönlich geschenkt bekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das Outfit mag für Manche sicher merkwürdig erscheinen, aber mir gefällt´s. Allerdings bin ich nicht unbedingt auf diese Kleidung angewiesen. Die TARDIS hat ein besonderes Zimmer, wo sie die unterschiedlichsten Kleidungsstücke für meine Begleiter und mich zur Verfügung stellt, damit wir uns gegebenenfalls den jeweiligen Epochen auch klamottenmäßig anpassen können. Ich mache das allerdings recht selten. Alter? Irgendwas zwischen 904 und 906 Jahren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ich war in Rose Tyler, meiner ehemaligen Begleiterin verliebt, was ich mir lange nicht eingestanden hatte. Angeblich bin ich mit River Song verheiratet, die ich allerdings in dieser Inkarnation noch gar nicht kenne. Zeitlinien sind etwas kompliziert. Ohne meinen Schallschraubenzieher gehe ich nirgendwohin. Er kann nicht nur Türen öffnen, sondern eine ganze Menge mehr. Gemeinsam mit ihm und meiner alten Lady, der TARDIS, einer kleinen blauen Polizeinotrufzelle löste ich schon so manches, kleine Geheimnis, wie auch ganz sicher dieses hier. Bevor ich hierherkam, traf ich wieder auf meinen Erzfeind und ehemals besten Freund, den Master, der aus der Menschheit eine Masterrasse schaffte. Er war wiedergeboren worden, denn er war alles andere als tot. Aber diesmal stand ich gleich zwei Bedrohungen gegenüber. Ihm und zum anderen der Kampf um die Zeit selbst, was nur bedeuten konnte, daß die Time Lords zurückgekehrt waren. Gemeinsam mit Donna Nobles Großvater an meiner Seite kämpfte ich um den Erhalt des Universums. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hatte ich sogar zu einer Waffe gegriffen. Als der Master erkannte, daß die Time Lords für den Trommelrhythmus in seinem Kopf verantwortlich waren, hat er Rassilon umgebracht und wurde gemeinsam mit den Time Lords zurück in den Zeitkrieg gezogen. Es sah nun ganz so aus, als hätte ich es überstanden. Überglücklich wollte ich aufstehen, aber ich wurde plötzlich in ein helles Licht gehüllt. Als ich die Augen wieder aufschlug, befand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung.

Name: Der Doctor

Einfach nur der Doctor. Meinen richtigen Namen halte ich natürlich geheim. Den weiß niemand. Ab und zu nenne ich mich allerdings auch mal John Smith, so auch, als ich mal wegen Außerirdischen dem Time Lord-Dasein abgeschworen hatte und ein Mensch wurde, damit ich nicht gefunden werden konnte. Ja, für Viele mag Doctor komisch klingen, aber mir gefällt er. Ich habe ihn mir einst selbst gegeben, weil er zu einem Time Lord und seinen guten Absichten sehr gut passt.

Rasse: Time Lord

Leider der Letzte meiner Art. Ich stamme vom Planeten Gallifrey, der sich in einer Sternenkonstellation namens Kasterborous befindet. Wollt Ihr auch noch die genauen Koordinaten wissen? Also meinetwegen: 10-0 11-0 0 bei 0-2 vom Galactic Zero Centre. Leider existiert mein Heimatplanet aber mittlerweile nicht mehr. Warum? Bitte anderes Thema. Nun ja. Dazu später mehr.

Jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, was ein Time Lord ist? Nun, einfach ausgedrückt ist es ein Zeitreisender. Aber als Time Lord ist man sehr viel mehr als das. Man besitzt das Wissen des ganzen Universums und weiß, wann was in der Geschichte passiert. Menschen würden sterben, hätte ihr Gehirn das Fassungsvermögen auch nur von einem einzelnen Time Lord-Gehirn. Menschen wären restlos damit überfordert. Außerdem kenne ich mich sehr gut mit wissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhängen aus, mit dem Universum und insbesondere Anomalien in der Zeit, mit der Quantenphysik, den meisten Planeten im Universum, in allen Zeiten und ich weiß sogar ein wenig über Medizin. Ich habe es nämlich kurz mal studiert, allerdings bedauerlicherweise im falschen Jahrhundert.

Desweiteren kenne ich fast alle Spezies auf der Welt und spreche dank meiner TARDIS alle Sprachen. Denn ich bin mit ihr telepathisch verbunden. Würde der Universalübersetzer ausfallen, ginge es auch nicht mehr. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Weltenretter, denn ich bin immer da, wo ein Planet in Gefahr ist, um zu helfen. Dabei bin ich ein absoluter Pazifist und hasse es, konventionelle Waffen zu benutzen. Meine einzigen Waffen sind mein Verstand und meine Intelligenz.

Allerdings gibt es einige grundlegende Regeln, an die ich mich als Time Lord halten muß. Und zwar darf ich niemals irgendwelche wichtigen Fixpunkte in der Geschichte verändern. Das könnte übel ausgehen und im schlimmsten Fall das komplette Universum kollabieren lassen. Genausowenig darf ich mich in die Vergangenheit oder Zukunft einmischen. Letzteres wurde allerdings schon öfters von mir missachtet. Daher wurde ich auch zur Strafe eine Zeitlang in meiner dritten Inkarnation auf die Erde verbannt. Aber ich nutzte die Zeit, um UNIT als wissenschaftlicher Berater beizustehen.

Eine weitere Fähigkeit von Time Lords ist das Versiegeln von Rissen im Raum- Zeitkontinuum, die durch verschiedene Paradoxa ausgelöst werden.


Besondere Fähigkeiten:

Meine größte besondere Fähigkeit ist wohl die, daß ich mich regenerieren kann. Etwas, was sich wohl jeder Mensch wünscht, der nicht altern will. Daß er sich nach einer Weile einfach erneuern kann und völlig anders aussieht. Bei der Regeneration ändert sich nicht nur mein komplettes Aussehen, auch Alter und Persönlichkeit sind meistens nicht mehr dieselben. Ich bin dann sozusagen ein völlig neuer Mensch. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Es kommt zu psychischen und mentalen Veränderungen. Dabei kann es auch passieren, daß sich sogar mitunter das Geschlecht ändert. Ist zwar zum Glück noch nie passiert, aber wer weiß! Regenerationen sind immer so eine Sache! Wann das passiert, das ist völlig unterschiedlich. Es kommt meistens ganz plötzlich und unerwartet. Doch auf jeden Fall oft dann, wenn ich nach einem Kampf schwer bis tödlich verletzt werde. So eine Regeneration ist natürlich auch sehr praktisch, denn dadurch kann ich nicht so schnell sterben wie ein gewöhnlicher Mensch. Jedoch geht das nur bis zu zwölfmal. Mein jetziges Ich ist schon das zehnte. Na ja, genau genommen ist es schon die 12. Inkarnation, wenn man den Kriegsdoctor und die Bio-Metakrise dazuzählen würde. Das einzige Problem beim Regenerieren ist allerdings, daß es oft sehr unangenehm und mit großen Schmerzen verbunden ist. Meistens geht es sogar mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit einher.

Aber auch wenn ein Time Lord fast unsterblich ist, kann er auch sterben. Immer dann, wenn er mitten in einer Regeneration getötet wird.

Eine weitere Besonderheit von mir ist wohl auch, daß ich im Gegensatz zu einem Menschen zwei Herzen besitze.

Von meiner Sprache und meinem Aussehen her könnte man mich glatt für einen Schotten halten. Denn manchmal habe ich tatsächlich einen schottischen Akzent und klinge, als käme ich von dort. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht.

Ich kann eine bestimmte Materialzusammensetzung erkennen, wenn ich bspw. an dem Objekt lecke. Ebenso ist es mir möglich, herauszufinden, in welcher Zeit wir uns befinden, wenn ich an meinem Zeigefinger lecke und ihn seitlich ausstrecke, als würde ich die Windrichtung prüfen. Ein Time Lord weiß dann sofort, in welchem Jahr er sich befindet.

Was nicht mich persönlich betrifft, aber was ich auch für erwähnenswert halte, wäre das gedankenmanipulierende Papier, daß dem Betrachter alles zeigt, was er sehen will. So komme ich in so gut wie alle verbotenen Gebäude hinein, da mich das gedankenmanipulierende Papier als ein hohes Tier ausweist. Außerdem besitze ich telepathische Fähigkeiten, die ich aber nur selten benutze. Wenn ich sie allerdings einsetze, können die anderen meistens alles über mich sehen und wissen sofort, wer ich bin.

Ich besitze auch die Fähigkeit, selbst ohne irgendwelche Hilfsmittel fliegen zu können. Aber es ist schon sehr lange her, seit ich das getan habe. Doch hier könnte es wieder nützlich werden.

Außerdem darf natürlich mein Schallschraubenzieher nicht fehlen, mit dem ich sogar Türen öffnen kann. Er besitzt 2420 Funktionen und ist für mich ein unverzichtbares Utensil.

Er kann mir z.B. sogar sagen, um was für ein Wesen es sich handelt, wenn ich unbekannte Spezies damit scanne, kann die usprüngliche Gestalt eines Wesens herausfinden, sollte es einen Schimmer haben oder woraus bestimmte Materialien bestehen. Außerdem kann er auch Alienstimmen für Menschen hörbar machen und Vieles mehr. Ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

Allerdings hat er eine Schwäche, und das ist Holz. Bei Holz funktioniert er leider nicht. Jedoch kann man das auch nicht so direkt sagen. Eine Holztür mit einem Eisenschloss kann er durchaus öffnen.

Mit Hilfe des Chamäleon-Bogens in der TARDIS ist es mir möglich, mich in eine andere Spezies zu verwandeln. Bspw. wenn ich mich vor besonderen Feinden verstecken muß. Das komplette Time Lord-Bewusstsein wird dabei in eine Taschenuhr eingeschlossen und kann jederzeit wieder freigelassen werden. Man bekommt bspw. einen komplett neuen Lebenslauf und erinnert sich auch nicht mehr daran, einmal Time Lord gewesen zu sein. So mußte ich mich sogar einmal zum Menschen machen, um mich vor der "Familile des Blutes", sehr aggressiven Aliens, zu verstecken.

Und nicht zuletzt die TARDIS natürlich, mit der ich Raum und Zeit überwinden kann und wenn ich will, sogar bis ans Ende des Universums reisen kann. So habe ich sogar schon das Ende der Erde in ferner Zukunft miterlebt. Die TARDIS vom Typ 40 hat das Äußere einer blauen Polizeinotrufzelle aus dem Jahr 1960 und ist innen viel größer als außen. Möglich ist dies durch Time Lord-Technologie. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und ist stur und eigensinnig. Sie hört nichtmal immer auf mich selbst und setzt dann lieber ihren eigenen Willen durch. Eine TARDIS besteht zu Teilen organischen und mechanischen Materialien und wird gezüchtet. Sie ist ein lebendiges Wesen und besitzt sogar ein Herz. Wenn man die kleine, blaue Polizeinotrufzelle betritt, kommt man zuerst in den großen Kontrollraum mit seinen zahlreichen Schaltern und Hebeln. In der Mitte der Steuerungskonsole befindet sich ein hellgrüner Leuchtkolben, der im Flug stetig auf- und abgeht. Geht man weiter ins Innere, erstreckt sie sich über mehrere Etagen. Die TARDIS und ich sind eng miteinander verbunden, weswegen wir aufeinander angewiesen sind. Geht es mir nicht gut, funktioniert auch sie nicht und umgekehrt.

TARDIS heißt übrigens Time And Relative Dimension(s) In Space ( Zeit und relative Dimension(en) im Raum.


Charakter:

Ich wirke oft ziemlich überdreht und bin sehr quirlig. Auf jeden Fall bin ich sehr redselig und plappere oft einfach drauflos. Das hat auch nicht immer Hand und Fuß. Daß ich oft ununterbrochen rede, tue ich oft, um Gesprächslücken zu füllen, Feinde zu verunsichern oder meine Unsicherheit zu überspielen. Selbst auf die Gefahr hin, daß man mich deshalb auch für nervig hält, da ich auch laut nachdenke. Und als Time Lord denke ich wirklich sehr sehr viel nach. Desöfteren wirke ich daher auch zerstreut. Man muß bedenken, daß im Kopf eines Time Lords Einiges mehr los ist als in einem menschlichen Gehirn. Wie oben schon erwähnt, würde einen Menschen auch daher diese Informationsflut, die in meinem Kopf herrscht, restlos überfordern. Manche würden mich als chaotisch, verrückt und total durchgeknallt bezeichnen, weil ich mich geradewegs in eine Gefahr stürze. Ich liebe große Herausforderungen und bin sehr abenteuerlustig und waghalsig.

Aber ich bleibe auch in den gefährlichsten Situationen noch gelassen und freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Spezies kennenlerne. Wenn andere wegrennen, bleibe ich noch fasziniert stehen und bin völlig beeindruckt. Ich kann mich schnell für etwas begeistern. Ich bin allgemein ein sehr heiterer und fröhlicher Mensch und finde noch in den aussichtslosesten Situationen immer einen Ausweg. Man kann sagen, ich bin durch und durch ein Optimist und sehe selbst in einem Regenschauer immer nur das Positive. Ich sehe die Dinge nicht so eng wie die Menschen und mache aus allem das Beste draus. Selbst in meinem Erzfeind sah ich immer nur das Gute und wollte ihn immer nur retten. Ich bin sehr aufgeschlossen und neugierig. Viele bezeichnen mich auch als sehr temperamentvoll. Wenn ich mit meinen Feinden rede, kann ich oft sehr gute Reden halten und bin immer sehr schlagfertig. Dazu brauche ich nicht einmal eine einzige Waffe. Denn ich bin auch außerdem absoluter Pazifist. Die besten Waffen sind sowieso Bücher und der Kopf. Außerdem zeichnet mich als Time Lord eine sehr hohe Intelligenz aus. Es ist nun einmal eine unbestrittene Tatsche, daß ich ein absolutes Genie bin. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wie man sieht, kann ich durchaus auch oft sehr eingebildet sein. Allerdings kann ich es mir ja auch leisten, oder? Ich bin einfach nur genial!

Oh, ich kann aber auch nicht nur gutmütig, sondern oft auch sehr rachsüchtig und nachtragend sein. Wenn ich etwas absolut nicht will, kommt meine Sturheit zum Tragen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr hilfsbereit und tue alles, um die Welten zu retten. Deshalb zerreißt es mir auch oft beide Herzen, wenn ich mit ansehen muß, wie ich nichts tun kann und die Menschen sterben müssen, weil es ein Fixpunkt in der Geschichte ist. In solchen Situationen bspw. kann ich auch sehr sentimental und melancholisch wirken. Wenn es um Rose geht, werde ich immer sehr gefühlvoll. Zu ihr habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich hätte ihr sogar beinahe meine Liebe gestanden.



Stärken:

- Diplomatie
- sehr großes Wissen auf vielen Gebieten: Allgemeinwissen, über Planeten, große Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse, Wissenschaftstheorien, Physik, Technik
- ich trage nie eine Waffe und mache alles mit dem Kopf und meiner Intelligenz
- meine zwei Herzen
- intelligent, genial
- ich kann mit allen Spezies kommunizieren
- ich kann mich allein mit bestimmten Lebensmitteln entgiften


Schwächen:

- über mich selbst rede ich nicht gerne und so gut wie gar nicht, daher bin ich da eher verschlossen
- meine Vergangenheit, da ich nicht damit klarkomme, daß ich im großen Zeitkrieg so viele Menschen und sogar meine eigene Rasse, die Time Lords, auf dem Gewissen habe. Aber ich mußte Gallifrey zerstören, weil die Daleks sich sonst ausgebreitet hätten und Tod und Zerstörung gebracht hätten. Es war eine sehr schwere Entscheidung gewesen.
- nach einer Regeneration bin ich immer sehr konfus, da ich mich erstmal an mein neues Ich gewöhnen muß
- ich flirte gerne mit meinen Begleiterinnen oder anderen Frauen
- Ingwerlimonade macht mich betrunken
- allergisch gegen Aspirin


Vorlieben:

- in erster Linie meine TARDIS, eine blaue Polizeinotrufzelle, mit der ich durch die Zeit reisen kann und die sogar zum Teil organisch ist und eine Seele hat
- Reisen durch Raum und Zeit
- andere Spezies und Planeten
- große, rote, runde Knöpfe zum Drücken
- neue Herausforderungen
- das Universum
- Gerechtigkeit
- mein Lieblingssatz ist der französiche Ausruf "Allons-y", was so viel wie "Los geht´s!" heißt. Warum ich den Satz so gerne mag? Weil ich gerne mal :"Allons-y Alonso" rufen würde.
- Bananen
- Menschen


Abneigungen:

- Daleks, Cybermen, die Weinenden Engel, u.a. Spezies, die anderen das Leben zur Hölle machen, doch die Daleks sind meine absoluten Erzfeinde, weil ich sie ausgerottet hatte beim Zeitkrieg auf Gallifrey.
- Kriege
- Konflikte mit konventionellen Waffen zu lösen
- Militär
- hilflos sein zu müssen und nichts tun zu können, das macht mich manchmal doch ganz schön rasend
- zu lange an einem Ort verweilen zu müssen








                                       
Der Doctor war froh, als er den Riesen-Octopus unschädlich gemacht hatte. Er wußte genau, daß Remus gerade auf der anderen Seite ganz schön litt, aber es ging nicht anders. Wie hätte er es sonst machen sollen? Anderenfalls wären sie jetzt wohl beide in seinen Fängen gewesen und hätten weiter gegen ihn kämpfen müssen. Dann lieber so, auch wenn es für den Zauberer wohl noch ganz schön ungemütlich geworden war. Das bestätigte er auch, als 10th wieder zu ihm kam.

„Ich weiß, tut mir leid, Remus, das wollte ich echt nicht. Ich habe mich ja auch beeilt. Er kann uns jetzt erstmal nichts mehr tun! Aber besser so, als wenn wir beide jetzt das Problem hätten und weiter gegen den Kraken kämpfen müßten. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!“ Er war schon drauf und dran, seinen Schallschraubenzieher zu zücken und seinen Arm zu heilen, aber das brauchte er nicht, Remus war ja ein Zauberer. Und was für einer! Er hätte es womöglich noch als Beleidigung gesehen, wenn er sich angeboten hätte. „Aber ich will gar nicht wissen, was uns noch alles erwartet“, seufzte er. „Ich hoffe, daß es hier auch mal kleine Tiere gibt. Mein Bedarf an Riesenviechern ist für heute gedeckt!“

Nun wollte er aber auch langsam aus diesem Labyrinth heraus. Was wartete noch alles auf sie? Irgendwo mußte doch der verdammte Ausgang sein. Aber es sollte vermutlich auch nicht zu einfach sein. Sonst wäre es ja kein Labyrinth. Trotzdem, 10th hätte jetzt nichts dagegen, wenn sie endlich wieder in der Stadt sein würden. Auch wenn es für ihn ja nichts Neues war, ständig auf etwas Gefährliches zu stoßen, war dies hier wieder eine völlig neue Herausforderung.

Er rannte nun weiter in den nächsten Gang und hoffte, daß Remus ihm folgte. Erst folgte eine Kurve, dann der weitere Gang. Dort wartete schon die nächste Überraschung auf sie. „Sieht aus, als hätte es geregnet oder geschneit!“, bemerkte er. Es war bei 10th schon fast wie ein Reflex, als er den Schallschraubenzieher zückte und den Schnee untersuchte. „Normaler Schnee!" Es war zwar Dezember und das Labyrinth offen, aber hier war ja nichts normal. Besser, man untersuchte ihn trotzdem mal. Deshalb hob er jetzt auch ein bißchen Schnee auf und leckte wieder daran. „Kein Zweifel. Das ist normaler Schnee, wie er auch auf der Erde vorkommt! Wenigstens das Wetter ist noch normal!“, bemerkte er.

Als sie weitergingen, kam eine weitere Kurve, bis sie dann in einer Sackgasse landeten. „Na endlich mal etwas völlig Neues.“ Auch wenn es nicht gerade vielversprechend war. „Aber wenn hier eine Sackgasse ist, sind wir wohl falsch.“ Doch dann sah er es. Ganz deutlich zeichnete sich plötzlich in der hohen, dicken Mauer das Relief einer Tür ab. „Entweder ist das jetzt der Ausgang oder die nächste Gefahr wartet auf uns. Kommen Sie. Finden wir es heraus!“, entgegnete 10th und aktivierte den Schallschraubenzieher. Doch es schien, als wäre er blockiert. Die Tür rührte sich keinen Millimeter. Also mußte der Doctor es wohl auf die herkömmliche Art und Weise tun, indem er entschlossen an der Türklinke rüttelte. Aber, statt, daß sie sich öffnete, begann sie plötzlich heftig zu zittern, so als würde sie unter Strom stehen. Aber merkwürdigerweise gab sie keinen Schlag von sich. „Seltsam. Sie scheint zwar unter Strom zu stehen, aber gibt keinen ab. Zumindestens bekomme ich keinen Schlag!“, vermittelte 10th Remus seine Beobachtungen. „Wollen Sie es mal versuchen?“, bot er ihm an und entfernte sich ein paar Schritte von der Tür.

Doctor     ist abwesend gemeldet


howling at the moon
Bei der Verteilung mancher Charaktereigenschaften sagt man ja bekanntlich, dass einige Leute entweder viel zu spät kamen und daher leer ausgingen, oder, dass sie mit unter den ersten zehn gestanden haben mussten, um üppig belohnt zu werden. Remus Lupin gehört anscheinend zu einem dritten Typ Mensch in Bezug auf eine derartige Verteilung von Eigenschaften – zumindest wenn es um die Tugend der Geduld geht. Davon besitzt der Werwolf ehrlich gesagt ziemlich viel. Man könnte also sagen, dass er sich einfach mehrfach in die Verteilungsschlange geschummelt hat, um besonders viel davon abzubekommen. Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass er mit Menschen wie Sirius Black und James Potter befreundet war, die beide teilweise arg über die Strenge schlugen und sich ihre Hörner erst abstoßen mussten, bis sie endlich etwas vernünftiger wurden. Wahrscheinlich entwickelt man in solcher Gesellschaft von ganz allein das Talent, einfach ‚warten‘ zu können. Natürlich mag diese Eigenschaft zunächst als sehr gut erscheinen. Klar. Ist sie auch. Allerdings kann so etwas auch hinderlich werden, wenn man einfach viel zu lange auf etwas wartet. Man kann nur hoffen, dass Letzteres dem ehemaligen Gryffindor eher seltener passieren wird.

Womit eigentlich auch schon ein sehr gutes Stichwort gefallen ist. Was sagte man noch gleich den Leuten nach, die diesem Haus in Hogwarts zugeordnet wurden? Ach ja, dass sie mutig, tapfer und nahezu schon ritterlich veranlagt seien, sowie durchaus dazu bereit sind, auch etwas zu riskieren. Nun, im Falle von Remus kann man von einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und äußerst loyalen Freund sprechen. Er würde theoretisch (fast) alles tun, um diejenigen, die er liebt, vor Schaden zu bewahren – selbst wenn es den eigenen Tod bedeuten würde. (Interessanterweise schien das sein Zauberstab beim Erwerb auch gewusst zu haben, da dieser aus Zypressenholz besteht. Stäben aus diesem Holz sagt man nach, dass sie gut zu Zauberern passen, die sich selbst aufopfern. Und bekanntlich sucht sich ja der Stab den Zauberer und nicht umgekehrt…)

Es grenzt fast schon an eine gewisse Ironie, dass jener Beschützerinstinkt gleich zwei vollkommen verschiedene Seiten hat. Auf der einen, wie schon erwähnt, würde Remus alles tun, um andere vor Leid zu bewahren – von außen. Die andere Seite bezieht sich auf theoretisch auf ihn selbst.

Wie das gemeint ist? Nun ja, wenn man seit dem fünften Lebensjahr mit Lykanthropie infiziert ist, dann prägt das natürlich ungemein. Besonders dann, wenn man, wie im Falle von Remus, zwar bei äußerst fürsorglichen Eltern aufwächst, aber dennoch eine eher einsame Kindheit genießt, da ja die Gefahr bestehen könnte, dass man sich entweder bezüglich seines eigenen kritischen und gesellschaftlich eher unakzeptablen Zustands verplappert oder, im schlimmsten Fall, zu einer Bedrohung für andere wird. Remus neigt dazu, andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich (emotional) heran zu lassen. Freundschaften sind vollkommen in Ordnung und auch tolerierbar und ehrlich gesagt auch sehr erwünscht. Sollte das ganze jedoch einige Schritte weitergehen, kann man sich sicher sein, dass er einen gewaltigen Rückzieher machen wird. In dieser Hinsicht hat der Werwolf ehrlich gesagt Angst vor sich selbst, da er sich, eben weil er dieses pelzige Problem im Grunde gar nicht kontrollieren kann (außer er kommt an Banntrank ran, was, seien wir mal ehrlich, leichter gesagt als getan ist), als eine gewisse Gefährdung für andere betrachtet. Dass er sich damit durchaus selbst in mancherlei Hinsicht arg im Wege steht, bemerkt er teilweise schon gar nicht mehr.

Es ist im Übrigen zugegebenermaßen wirklich frustrierend für ihn, dass Werwölfe nach wie vor eine ziemlich beschissene soziale Stellung haben und unter einem nicht gerade freundlichen Ruf leiden. Natürlich sind bedauerlicher Weise viele Lykanthropen selbst an diese Image schuld und fördern es auch noch, aber das umgängliche Sprichwort „Kennste einen, kennste alle“ sollte man dennoch sehr gründlich überdenken, seiner Meinung nach. Es nervt Remus ehrlich gesagt schon lange, dass er in den meisten Fällen nur an Stellen herankommt, die weit unter seinen Qualifikationen sind und, dass er diese relativ schnell wieder aufgeben muss, damit die dortigen Kollegen nicht davon Wind bekommen, dass es einmal im Monat ein äußerst bissiges Problemchen geben könnte. Natürlich kann man sich an vieles gewöhnen und nach außen hin mag es auch gerne so wirken, als hätte Remus dieses Schicksal voll und ganz akzeptiert, jedoch ist dem nicht so.

Apropos Gewöhnung… es gibt Dinge, an die kann man sich einfach nicht gewöhnen – selbst dann nicht, wenn sie zwölf bis dreizehn Mal im Jahr passieren und einer gewissen Routine unterlaufen zu scheinen. Nach wie vor wehrt sich Remus bei jedem Vollmond gegen das unvermeidbare Übel seiner Erkrankung. Er kann diese Seite von sich auf den Tod nicht ausstehen. Es ist nicht nur der Kontrollverlust und die Tatsache, dass der menschliche Anteil im Regelfall nur stumpf und regungslos zusehen muss, was gerade eigentlich passiert, sondern auch die verdammte Müdigkeit, die streckenweise noch Tage später hinterher vorhanden ist. Es sind auch die unerträglichen Schmerzen im eigentlichen Verwandlungsprozess und diese unterschwellige, langsam immer mehr von Tag zu Tag schwelende Reizbarkeit eine Woche vor Vollmond, die ihm, offen gestanden, zu schaffen machen. Er hat sich zwar mit den Jahren einigermaßen damit arrangiert, aber das bedeutet nicht, dass er es voll und ganz akzeptiert.

Das Ganze mag jetzt durchaus etwas bitter klingen und eventuell ein nicht allzu nettes Licht auf den ehemaligen Gryffindor werfen. Man möge sich davon aber bitte nicht großartig täuschen lassen. Remus ist die meiste Zeit nämlich ein recht umgänglicher, netter und humorvoller Mensch.

Wenn man sich auf ihn einlässt und sein Vertrauen erst einmal für sich gewonnen hat, kann man sich ziemlich sicher sein, einen sehr guten, treuen Freund gefunden zu haben, der selbst um drei Uhr nachts noch bereitwillig ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme hat – sofern man sich nicht gerade eine Vollmondnacht ausgesucht hat, versteht sich. Es ist tatsächlich möglich sehr tiefgründige, lange Gespräche mit ihm zu führen, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Auch Geheimnisse sind relativ gut bei ihm verwahrt, da er niemals auf die dumme Idee kommen würde, so etwas wie Verrat zu begehen oder derartiges Wissen gegen andere auszuspielen – im Gegensatz zu gewissen Ratten, die wir an dieser Stelle nicht näher benennen möchten.

Remus mag das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei gegebenenfalls sogar noch etwas Sinnvolles für andere tun zu können – sofern es seine Fertigkeiten ihm denn ermöglichen. Was diese angeht, so neigt er dann und wann zu einer gewissen Bescheidenheit. Er würde sich nicht als Experte für bestimmte Fachgebiete bezeichnen.

Im Orden des Phönix beteiligt er sich nicht nur an Missionen, nein, er versucht auch diejenigen unter den Mitgliedern zu unterstützen, denen nicht von vornherein das Talent gegeben ist, sich gegen die Dunklen Künste zur Wehr zu setzen. Man könnte sagen, dass Remus dann und wann den Nachhilfelehrer für solche Leute stellt. Dies tut er vollkommen freiwillig, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass es genug andere Leute gäbe, die dieses Wissen bestimmt besser vermitteln könnten, sofern die Zeit dafür denn gegeben wäre. Natürlich versucht er dennoch, das beste Ergebnis für alle aus der Sache herauszuholen. Besondere Förderung erhalten dabei im Übrigen diejenigen, deren Ergebnis eben nicht sofort ein ‚ohnegleichen‘ absahnt, da sie sich vielleicht ungeschickt anstellen oder denken, sie könnten es einfach nicht, da ihnen das Talent fehle oder weiß der Fuchs was sonst noch. Eine Kette ist bekanntlich immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, weshalb es für den Werwolf mehr als logisch ist, diese Personen zu ermutigen und mehr zu fördern, als diejenigen, die es sich bereits zum Beruf gemacht haben, Schwarzmagier zu jagen und diese direkt nach Askaban zu schleifen.

Wenn es etwas gibt, womit der Werwolf nur bedingt klarkommt, wenn man mal von seiner eigenen Verfassung absieht, dann ist es Trauer um einen verlorenen Menschen. Es dauert lange, bis er wirklich akzeptieren und verarbeiten kann, dass eine Person jetzt fort ist und nie wieder in seinem Leben auftauchen wird. Je enger er mit dieser Person befreundet war, umso länger dauert es. Er neigt dazu, sich lieber beschäftigt und abgelenkt zu halten, statt dem Ganzen wirklich nachzugeben. Außerdem zieht er es vor, diesem Prozess lieber alleine nachzugehen als in Gesellschaft anderer. Das mag einen jetzt eventuell an das Bild eines leidenden Hundes erinnern, der sich irgendwo verkriecht, wo ihn niemand findet. Allzu verkehrt ist dieser Vergleich tatsächlich nicht.

Es mag äußerst paradox erscheinen, aber wenn man sich mal die Zeit nimmt, und Remus ganz genau über einen längeren Zeitraum beobachtet, wird man unter Umständen feststellen, dass manche seiner Verhaltensmuster sich teilweise mit denen jener Tiere decken, die er absolut nicht ausstehen kann: Wölfe. Wie meinen? Nun, zum Bleistift ist er, wie schon erwähnt, gern Teil einer Gruppe und wird gerne gebraucht – Voilá, klassisches Rudel(ersatz)verhalten. Oder auch ganz interessant: Völlig unbewusst neigt er ab und an dazu, mehr in die Mimik und die Gestik anderer hinein zu interpretieren beziehungsweise diese deutlicher zu lesen als andere („normale“) Menschen es vielleicht tun würden – nonverbale Kommunikation wird bei diesen sozialen Tieren in der Gruppe ziemlich groß geschrieben. Es wäre allerdings sehr nett, wenn man ihn auf diese Parallelen am besten gar nicht hinweisen würde. Das könnte unter Umständen sonst etwas sehr falsch bei ihm ankommen…







                                       
Poppy Pomfrey, ihres Zeichens die Krankenschwester/Krankenpflegerin beziehungsweise gute Seele von Hogwarts und dessen Krankenflügel, war nicht nur unglaublich gut darin geschult, verletzte Schüler wieder zusammenzuflicken. Nein, sie war auch eine gute Lehrerin, wenn sie es denn wollte und für nötig erachtete. Da Remus John Lupin in seiner Schulzeit in Hogwarts ein monatlicher Dauergast im Krankenflügel war, aufgrund seines kleinen pelzigen Problemchens, hatte er von besagter Krankenschwester auch den einen oder auch anderen Kniff gezeigt bekommen, was das Heilen von Wunden oder gar Brüchen anging.

Darum nutzte der Werwolf auch den kurzen Moment des Verschnaufens, während der Doctor den Schnee in der Sackgasse untersuchte, um ein zwei kleine Heilzauber auf seinen lädierten Arm auszusprechen. Er murmelte die Formal dafür eher leise vor sich hin. Mittlerweile war die Übung darin ja mehr als zu Genüge vorhanden. Vorsichtig bewegte er seine Hand und probeweise auch den Arm. Es tat zwar immer noch sehr weh, aber fühlte sich bei weitem nicht mehr so extrem unangenehm an, wie vor einigen Gangmetern zuvor noch.

Was den Schnee betraf, so blickte Remus kurz nach oben, wo das Labyrinth offen war. "Muss wohl einen guten Winkel oder einen guten Seitenwind erwischt haben, wenn man bedenkt, dass der Rest bisher eher trocken war." merkte der Werwolf an, ehe er mit einem knappen "Lumos!" seinen Zauberstab erneut zum Leuchten brachte. Während sein drahtiger Begleiter im langen Mantel die Tür untersuchte, gab Remus einfach das passende Licht dazu. Natürlich musterte er dabei auch diese doch eher seltsam anmutende Tür mitten in der Mauer.

"Hm... Seltsam... dafür, dass sie unter Strom zu stehen scheint, höre ich aber kein typisches elektrisches Summen." merkte der Werwolf an und ging lieber einen großen Schritt von der Tür weg. Er richtete seinen noch leuchtenden Zauberstab auf die Tür und sprach: "Alohomora!" Normalerweise öffnete dieser Zauber verschlossene Türen. Allerdings fehlte hier ein bestimmtes Geräusch, welches selbst magische Türen von sich gaben. Der Werwolf näherte sich wieder vorsichtig der Türklinke. Mit links umschloss er sie, während er mit rechts den Stab hielt - nur für den Fall der Fälle, dass es zu einem Angriff oder ähnlichem kam.

Remus spürte das leicht elektrische Vibrieren der Türklinke als er sie hinunterdrückte. Vorsichtig zog er daran. Es tat sich....

....nichts. Zumindest nicht sofort. Erst als der ehemalige Verteidigungslehrer losließ und sich wieder einen Schritt nach hinten bewegte, passierte etwas. Die Tür sprang auf. Allerdings nicht so, wie man es von Türen kannte. Nein, statt sich normal zu vertikal öffnen und dahin zu schwenken, wo sie offensichtlich verangelt war, öffnete sie sich horizontal, wie ein Maul. Und ironischerweise waren auch verdammt viele, faulige Zähne in diesem Maul zu sehen! Es folgte ein lauter knurrender Klang, ehe sich eine große, dunkle. feuchte Zunge in den Raum schob, in dem die zwei unfreiwilligen Labyrintherforscher - Remus und der Doctor - noch standen. "Verdammt!" fluchte der Werwolf noch, als es ihm gerade so gelang, dem feuchten Etwas auszuweichen. "Vorsicht!" warnte er den Doctor noch.

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