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Plotszene - 10th Doctor & Remus Lupin
Szenen-Informationen
Charaktere The Trapper » 10th Doctor » Remus Lupin
Datum 14 Dezember 37
Ort Fremde Sphäre
Tageszeit Ganzen Tag
Wibbly-Wobbly, Timey-Wimey
Ich bin der Doctor. Einfach nur der Doctor. Ich bin ein Time Lord vom Planeten Gallifrey. Man nennt mich auch Herr der Zeit und der "Aufkommende Sturm". Vereinfacht ausgedrückt rette ich das Universum vor außerirdischen Gefahren, in dem ich mit meiner TARDIS, einer kleinen, blauen Polizeinotrufzelle durch Raum und Zeit reise. Das Universum ist mein Spielplatz. Außerdem besitze ich ein enormes Wissenspotential.Ich bin zur Zeit 1,85 m groß, habe kurze, dunkelbraune, struwwelige Haare, die ich auch öfters mit Gel bändige und dunkelbraune Augen. Um belesener auszusehen, trage ich auch sehr oft eine Lesebrille. Aber nicht, weil ich einen Sehfehler habe, sondern einfach, weil es cool aussieht! Da sieht man so belesen aus! Mir gefällt das sehr! Von Statur her bin ich sehr schlank. Donna, eine frühere Begleiterin von mir würde mal wieder sagen, ich wäre zu dürr! Frechheit sowas! Was meine Kleidung betrifft, trage ich meistens einen braunen oder dunkelblauen Nadelstreifenanzug mit Hemd und Krawatte. Darüber einen knöchellangen, hellbraunen Mantel und rot-weiße Sneakers. Den Mantel habe ich von Janis Joplin persönlich geschenkt bekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das Outfit mag für Manche sicher merkwürdig erscheinen, aber mir gefällt´s. Allerdings bin ich nicht unbedingt auf diese Kleidung angewiesen. Die TARDIS hat ein besonderes Zimmer, wo sie die unterschiedlichsten Kleidungsstücke für meine Begleiter und mich zur Verfügung stellt, damit wir uns gegebenenfalls den jeweiligen Epochen auch klamottenmäßig anpassen können. Ich mache das allerdings recht selten. Alter? Irgendwas zwischen 904 und 906 Jahren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ich war in Rose Tyler, meiner ehemaligen Begleiterin verliebt, was ich mir lange nicht eingestanden hatte. Angeblich bin ich mit River Song verheiratet, die ich allerdings in dieser Inkarnation noch gar nicht kenne. Zeitlinien sind etwas kompliziert. Ohne meinen Schallschraubenzieher gehe ich nirgendwohin. Er kann nicht nur Türen öffnen, sondern eine ganze Menge mehr. Gemeinsam mit ihm und meiner alten Lady, der TARDIS, einer kleinen blauen Polizeinotrufzelle löste ich schon so manches, kleine Geheimnis, wie auch ganz sicher dieses hier. Bevor ich hierherkam, traf ich wieder auf meinen Erzfeind und ehemals besten Freund, den Master, der aus der Menschheit eine Masterrasse schaffte. Er war wiedergeboren worden, denn er war alles andere als tot. Aber diesmal stand ich gleich zwei Bedrohungen gegenüber. Ihm und zum anderen der Kampf um die Zeit selbst, was nur bedeuten konnte, daß die Time Lords zurückgekehrt waren. Gemeinsam mit Donna Nobles Großvater an meiner Seite kämpfte ich um den Erhalt des Universums. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hatte ich sogar zu einer Waffe gegriffen. Als der Master erkannte, daß die Time Lords für den Trommelrhythmus in seinem Kopf verantwortlich waren, hat er Rassilon umgebracht und wurde gemeinsam mit den Time Lords zurück in den Zeitkrieg gezogen. Es sah nun ganz so aus, als hätte ich es überstanden. Überglücklich wollte ich aufstehen, aber ich wurde plötzlich in ein helles Licht gehüllt. Als ich die Augen wieder aufschlug, befand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung.

Name: Der Doctor

Einfach nur der Doctor. Meinen richtigen Namen halte ich natürlich geheim. Den weiß niemand. Ab und zu nenne ich mich allerdings auch mal John Smith, so auch, als ich mal wegen Außerirdischen dem Time Lord-Dasein abgeschworen hatte und ein Mensch wurde, damit ich nicht gefunden werden konnte. Ja, für Viele mag Doctor komisch klingen, aber mir gefällt er. Ich habe ihn mir einst selbst gegeben, weil er zu einem Time Lord und seinen guten Absichten sehr gut passt.

Rasse: Time Lord

Leider der Letzte meiner Art. Ich stamme vom Planeten Gallifrey, der sich in einer Sternenkonstellation namens Kasterborous befindet. Wollt Ihr auch noch die genauen Koordinaten wissen? Also meinetwegen: 10-0 11-0 0 bei 0-2 vom Galactic Zero Centre. Leider existiert mein Heimatplanet aber mittlerweile nicht mehr. Warum? Bitte anderes Thema. Nun ja. Dazu später mehr.

Jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, was ein Time Lord ist? Nun, einfach ausgedrückt ist es ein Zeitreisender. Aber als Time Lord ist man sehr viel mehr als das. Man besitzt das Wissen des ganzen Universums und weiß, wann was in der Geschichte passiert. Menschen würden sterben, hätte ihr Gehirn das Fassungsvermögen auch nur von einem einzelnen Time Lord-Gehirn. Menschen wären restlos damit überfordert. Außerdem kenne ich mich sehr gut mit wissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhängen aus, mit dem Universum und insbesondere Anomalien in der Zeit, mit der Quantenphysik, den meisten Planeten im Universum, in allen Zeiten und ich weiß sogar ein wenig über Medizin. Ich habe es nämlich kurz mal studiert, allerdings bedauerlicherweise im falschen Jahrhundert.

Desweiteren kenne ich fast alle Spezies auf der Welt und spreche dank meiner TARDIS alle Sprachen. Denn ich bin mit ihr telepathisch verbunden. Würde der Universalübersetzer ausfallen, ginge es auch nicht mehr. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Weltenretter, denn ich bin immer da, wo ein Planet in Gefahr ist, um zu helfen. Dabei bin ich ein absoluter Pazifist und hasse es, konventionelle Waffen zu benutzen. Meine einzigen Waffen sind mein Verstand und meine Intelligenz.

Allerdings gibt es einige grundlegende Regeln, an die ich mich als Time Lord halten muß. Und zwar darf ich niemals irgendwelche wichtigen Fixpunkte in der Geschichte verändern. Das könnte übel ausgehen und im schlimmsten Fall das komplette Universum kollabieren lassen. Genausowenig darf ich mich in die Vergangenheit oder Zukunft einmischen. Letzteres wurde allerdings schon öfters von mir missachtet. Daher wurde ich auch zur Strafe eine Zeitlang in meiner dritten Inkarnation auf die Erde verbannt. Aber ich nutzte die Zeit, um UNIT als wissenschaftlicher Berater beizustehen.

Eine weitere Fähigkeit von Time Lords ist das Versiegeln von Rissen im Raum- Zeitkontinuum, die durch verschiedene Paradoxa ausgelöst werden.


Besondere Fähigkeiten:

Meine größte besondere Fähigkeit ist wohl die, daß ich mich regenerieren kann. Etwas, was sich wohl jeder Mensch wünscht, der nicht altern will. Daß er sich nach einer Weile einfach erneuern kann und völlig anders aussieht. Bei der Regeneration ändert sich nicht nur mein komplettes Aussehen, auch Alter und Persönlichkeit sind meistens nicht mehr dieselben. Ich bin dann sozusagen ein völlig neuer Mensch. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Es kommt zu psychischen und mentalen Veränderungen. Dabei kann es auch passieren, daß sich sogar mitunter das Geschlecht ändert. Ist zwar zum Glück noch nie passiert, aber wer weiß! Regenerationen sind immer so eine Sache! Wann das passiert, das ist völlig unterschiedlich. Es kommt meistens ganz plötzlich und unerwartet. Doch auf jeden Fall oft dann, wenn ich nach einem Kampf schwer bis tödlich verletzt werde. So eine Regeneration ist natürlich auch sehr praktisch, denn dadurch kann ich nicht so schnell sterben wie ein gewöhnlicher Mensch. Jedoch geht das nur bis zu zwölfmal. Mein jetziges Ich ist schon das zehnte. Na ja, genau genommen ist es schon die 12. Inkarnation, wenn man den Kriegsdoctor und die Bio-Metakrise dazuzählen würde. Das einzige Problem beim Regenerieren ist allerdings, daß es oft sehr unangenehm und mit großen Schmerzen verbunden ist. Meistens geht es sogar mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit einher.

Aber auch wenn ein Time Lord fast unsterblich ist, kann er auch sterben. Immer dann, wenn er mitten in einer Regeneration getötet wird.

Eine weitere Besonderheit von mir ist wohl auch, daß ich im Gegensatz zu einem Menschen zwei Herzen besitze.

Von meiner Sprache und meinem Aussehen her könnte man mich glatt für einen Schotten halten. Denn manchmal habe ich tatsächlich einen schottischen Akzent und klinge, als käme ich von dort. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht.

Ich kann eine bestimmte Materialzusammensetzung erkennen, wenn ich bspw. an dem Objekt lecke. Ebenso ist es mir möglich, herauszufinden, in welcher Zeit wir uns befinden, wenn ich an meinem Zeigefinger lecke und ihn seitlich ausstrecke, als würde ich die Windrichtung prüfen. Ein Time Lord weiß dann sofort, in welchem Jahr er sich befindet.

Was nicht mich persönlich betrifft, aber was ich auch für erwähnenswert halte, wäre das gedankenmanipulierende Papier, daß dem Betrachter alles zeigt, was er sehen will. So komme ich in so gut wie alle verbotenen Gebäude hinein, da mich das gedankenmanipulierende Papier als ein hohes Tier ausweist. Außerdem besitze ich telepathische Fähigkeiten, die ich aber nur selten benutze. Wenn ich sie allerdings einsetze, können die anderen meistens alles über mich sehen und wissen sofort, wer ich bin.

Ich besitze auch die Fähigkeit, selbst ohne irgendwelche Hilfsmittel fliegen zu können. Aber es ist schon sehr lange her, seit ich das getan habe. Doch hier könnte es wieder nützlich werden.

Außerdem darf natürlich mein Schallschraubenzieher nicht fehlen, mit dem ich sogar Türen öffnen kann. Er besitzt 2420 Funktionen und ist für mich ein unverzichtbares Utensil.

Er kann mir z.B. sogar sagen, um was für ein Wesen es sich handelt, wenn ich unbekannte Spezies damit scanne, kann die usprüngliche Gestalt eines Wesens herausfinden, sollte es einen Schimmer haben oder woraus bestimmte Materialien bestehen. Außerdem kann er auch Alienstimmen für Menschen hörbar machen und Vieles mehr. Ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

Allerdings hat er eine Schwäche, und das ist Holz. Bei Holz funktioniert er leider nicht. Jedoch kann man das auch nicht so direkt sagen. Eine Holztür mit einem Eisenschloss kann er durchaus öffnen.

Mit Hilfe des Chamäleon-Bogens in der TARDIS ist es mir möglich, mich in eine andere Spezies zu verwandeln. Bspw. wenn ich mich vor besonderen Feinden verstecken muß. Das komplette Time Lord-Bewusstsein wird dabei in eine Taschenuhr eingeschlossen und kann jederzeit wieder freigelassen werden. Man bekommt bspw. einen komplett neuen Lebenslauf und erinnert sich auch nicht mehr daran, einmal Time Lord gewesen zu sein. So mußte ich mich sogar einmal zum Menschen machen, um mich vor der "Familile des Blutes", sehr aggressiven Aliens, zu verstecken.

Und nicht zuletzt die TARDIS natürlich, mit der ich Raum und Zeit überwinden kann und wenn ich will, sogar bis ans Ende des Universums reisen kann. So habe ich sogar schon das Ende der Erde in ferner Zukunft miterlebt. Die TARDIS vom Typ 40 hat das Äußere einer blauen Polizeinotrufzelle aus dem Jahr 1960 und ist innen viel größer als außen. Möglich ist dies durch Time Lord-Technologie. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und ist stur und eigensinnig. Sie hört nichtmal immer auf mich selbst und setzt dann lieber ihren eigenen Willen durch. Eine TARDIS besteht zu Teilen organischen und mechanischen Materialien und wird gezüchtet. Sie ist ein lebendiges Wesen und besitzt sogar ein Herz. Wenn man die kleine, blaue Polizeinotrufzelle betritt, kommt man zuerst in den großen Kontrollraum mit seinen zahlreichen Schaltern und Hebeln. In der Mitte der Steuerungskonsole befindet sich ein hellgrüner Leuchtkolben, der im Flug stetig auf- und abgeht. Geht man weiter ins Innere, erstreckt sie sich über mehrere Etagen. Die TARDIS und ich sind eng miteinander verbunden, weswegen wir aufeinander angewiesen sind. Geht es mir nicht gut, funktioniert auch sie nicht und umgekehrt.

TARDIS heißt übrigens Time And Relative Dimension(s) In Space ( Zeit und relative Dimension(en) im Raum.


Charakter:

Ich wirke oft ziemlich überdreht und bin sehr quirlig. Auf jeden Fall bin ich sehr redselig und plappere oft einfach drauflos. Das hat auch nicht immer Hand und Fuß. Daß ich oft ununterbrochen rede, tue ich oft, um Gesprächslücken zu füllen, Feinde zu verunsichern oder meine Unsicherheit zu überspielen. Selbst auf die Gefahr hin, daß man mich deshalb auch für nervig hält, da ich auch laut nachdenke. Und als Time Lord denke ich wirklich sehr sehr viel nach. Desöfteren wirke ich daher auch zerstreut. Man muß bedenken, daß im Kopf eines Time Lords Einiges mehr los ist als in einem menschlichen Gehirn. Wie oben schon erwähnt, würde einen Menschen auch daher diese Informationsflut, die in meinem Kopf herrscht, restlos überfordern. Manche würden mich als chaotisch, verrückt und total durchgeknallt bezeichnen, weil ich mich geradewegs in eine Gefahr stürze. Ich liebe große Herausforderungen und bin sehr abenteuerlustig und waghalsig.

Aber ich bleibe auch in den gefährlichsten Situationen noch gelassen und freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Spezies kennenlerne. Wenn andere wegrennen, bleibe ich noch fasziniert stehen und bin völlig beeindruckt. Ich kann mich schnell für etwas begeistern. Ich bin allgemein ein sehr heiterer und fröhlicher Mensch und finde noch in den aussichtslosesten Situationen immer einen Ausweg. Man kann sagen, ich bin durch und durch ein Optimist und sehe selbst in einem Regenschauer immer nur das Positive. Ich sehe die Dinge nicht so eng wie die Menschen und mache aus allem das Beste draus. Selbst in meinem Erzfeind sah ich immer nur das Gute und wollte ihn immer nur retten. Ich bin sehr aufgeschlossen und neugierig. Viele bezeichnen mich auch als sehr temperamentvoll. Wenn ich mit meinen Feinden rede, kann ich oft sehr gute Reden halten und bin immer sehr schlagfertig. Dazu brauche ich nicht einmal eine einzige Waffe. Denn ich bin auch außerdem absoluter Pazifist. Die besten Waffen sind sowieso Bücher und der Kopf. Außerdem zeichnet mich als Time Lord eine sehr hohe Intelligenz aus. Es ist nun einmal eine unbestrittene Tatsche, daß ich ein absolutes Genie bin. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wie man sieht, kann ich durchaus auch oft sehr eingebildet sein. Allerdings kann ich es mir ja auch leisten, oder? Ich bin einfach nur genial!

Oh, ich kann aber auch nicht nur gutmütig, sondern oft auch sehr rachsüchtig und nachtragend sein. Wenn ich etwas absolut nicht will, kommt meine Sturheit zum Tragen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr hilfsbereit und tue alles, um die Welten zu retten. Deshalb zerreißt es mir auch oft beide Herzen, wenn ich mit ansehen muß, wie ich nichts tun kann und die Menschen sterben müssen, weil es ein Fixpunkt in der Geschichte ist. In solchen Situationen bspw. kann ich auch sehr sentimental und melancholisch wirken. Wenn es um Rose geht, werde ich immer sehr gefühlvoll. Zu ihr habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich hätte ihr sogar beinahe meine Liebe gestanden.



Stärken:

- Diplomatie
- sehr großes Wissen auf vielen Gebieten: Allgemeinwissen, über Planeten, große Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse, Wissenschaftstheorien, Physik, Technik
- ich trage nie eine Waffe und mache alles mit dem Kopf und meiner Intelligenz
- meine zwei Herzen
- intelligent, genial
- ich kann mit allen Spezies kommunizieren
- ich kann mich allein mit bestimmten Lebensmitteln entgiften


Schwächen:

- über mich selbst rede ich nicht gerne und so gut wie gar nicht, daher bin ich da eher verschlossen
- meine Vergangenheit, da ich nicht damit klarkomme, daß ich im großen Zeitkrieg so viele Menschen und sogar meine eigene Rasse, die Time Lords, auf dem Gewissen habe. Aber ich mußte Gallifrey zerstören, weil die Daleks sich sonst ausgebreitet hätten und Tod und Zerstörung gebracht hätten. Es war eine sehr schwere Entscheidung gewesen.
- nach einer Regeneration bin ich immer sehr konfus, da ich mich erstmal an mein neues Ich gewöhnen muß
- ich flirte gerne mit meinen Begleiterinnen oder anderen Frauen
- Ingwerlimonade macht mich betrunken
- allergisch gegen Aspirin


Vorlieben:

- in erster Linie meine TARDIS, eine blaue Polizeinotrufzelle, mit der ich durch die Zeit reisen kann und die sogar zum Teil organisch ist und eine Seele hat
- Reisen durch Raum und Zeit
- andere Spezies und Planeten
- große, rote, runde Knöpfe zum Drücken
- neue Herausforderungen
- das Universum
- Gerechtigkeit
- mein Lieblingssatz ist der französiche Ausruf "Allons-y", was so viel wie "Los geht´s!" heißt. Warum ich den Satz so gerne mag? Weil ich gerne mal :"Allons-y Alonso" rufen würde.
- Bananen
- Menschen


Abneigungen:

- Daleks, Cybermen, die Weinenden Engel, u.a. Spezies, die anderen das Leben zur Hölle machen, doch die Daleks sind meine absoluten Erzfeinde, weil ich sie ausgerottet hatte beim Zeitkrieg auf Gallifrey.
- Kriege
- Konflikte mit konventionellen Waffen zu lösen
- Militär
- hilflos sein zu müssen und nichts tun zu können, das macht mich manchmal doch ganz schön rasend
- zu lange an einem Ort verweilen zu müssen








                                       
Der Doctor hatte sich das schon gedacht, daß die Kenntnisse über Muggeldinge ganz offensichtlich in Remus´Familie waren. Bestimmt fragte sich der Zauberer längst, woher 10th das alles wußte. Aber er konnte ihm schlecht in seinem Handy zeigen, daß er das mal gegooglet hatte. Das würde ihn sicher bestimmt komplett überfordern. Damals hatte der Doctor mal alles ums Thema Harry Potter gegooglet, als er die Bücher ausgelesen hatte. 10th konnte Remus seine Verwirrung regelrecht ansehen.

Und dann passierte es doch noch. Der Zauberer brachte den Doctor tatsächlich in leichte Verlegenheit, als er nur zu gerne wissen wollte, woher 10th das alles wußte. „Das ist nicht so einfach zu erklären, Remus!“, seufzte er und wurde jetzt etwas ernster. Wie sagte er es ihm am besten, ohne daß Remus gleich mit allem überfordert war? „In ferner Zukunft wird es in unserem Universum einmal Bücher über Sie geben!“, begann er vorsichtig. Wohlgemerkt betonte der Time Lord, daß es nur ein anderes Universum war. Das klang viel besser, als zu sagen: Du bist eigentlich eine ausgedachte Figur. Das hörte wohl keiner gern. Außerdem drehte er es absichtlich so, als wenn jemand Bücher über ihn schreibt, nicht VON ihm.

10th hatte eine ganze Menge Krimskrams in seinem Mantel, was man gar nicht glauben mochte. Die unglaublichsten Dinge, die aber letztendlich immer irgendwie nützlich sein konnten. Bloß die Taschenlampe, die er jetzt hier dringend hätte brauchen können, war nicht mehr da. Er mußte sie im Dalek-Gefängnis auf Arkheon auf seiner Flucht vor Dalek X verloren waren. Na wenigstens konnte er die Arkheon-Schwelle wieder schließen und somit verhindern, daß die Daleks die komplette Menschheitsgeschichte umschrieben. Das wichtigste Utensil aber war der TARDIS-Schlüssel. Mit großer Erleichterung stellte er fest, daß er ihn noch hatte. Auch wenn es ihn ein wenig traurig machte, wenn er mit den Fingern darüberglitt. Es tat gut, ihn zu spüren, aber die TARDIS war leider nicht hier. 10th hatte eine wahnsinnige Sehnsucht nach seiner kleinen blauen Polizeinotrufzelle. Für den Moment war aber die Kreide am Allerwichtigsten und so konnte er die Mauer wenigstens kennzeichnen, an der sie schonmal vorbeigegangen waren.

Während die beiden sich in Richtung der Kratzgeräusche machten, erzählte 10th dem Zauberer, daß er so gut wie jeden Planeten und jede Spezies kannte. Die Verständigung geschah ja auch hauptsächlich durch die TARDIS. Durch sie sprach er alle Sprachen. Er war eine regelrechte Symbiose mit ihr eingegangen. Remus antwortete darauf nicht. Vermutlich überforderte ihn das schon, dachte 10th. Weltraum, ferne Planeten, Universum, das war sicher nicht seins. Zumal es so Etwas nicht wirklich gab. Harry Potter war ein Fantasy-Roman. So etwas wurde höchstens mal in Wahrsagestunde auf Hogwarts angesprochen. Aber auch da nahm keiner das für voll.

Auch wenn der Doctor seinen Schallschraubenzieher hatte, so war er doch auch Feuer und Flamme von Remus´Zauberstab. Er war regelrecht fasziniert davon. Auch wenn er was darum gegeben hätte, seine Taschenlampe hier zu haben, war der Zauberstab auch ideal für solche Aktionen. Kaum waren sie an der Stelle angelangt, aus der die lauten Geräusche kamen, machte Remus seinen Zauberstab auch wieder aus. Er dachte wohl genau wie der Doctor, da er auch erstmal den Schallschraubenzieher ausgemacht hatte. Durch den Schein des Mondes konnten sie immer noch genug sehen, was vor ihnen lag. „Oh, sie ist wunderschön! Marvelous!“, freute sich der Doctor. „Etwas ganz Besonderes! Ich lerne ja immer wieder gerne neue Spezies kennen.“ Er nickte. „Ja, ich kenne sie auch nur in dem Zusammenhang. Meistens haben sie wirklich einen echt sturen Kopf und sind ziemlich gerissen. Ich war mal bei einer und konnte sogar das Rätsel lösen. War eigentlich nicht schwer. Aber sie war recht kleinlich und wollte es haargenau wissen. Na ja, ich traf nicht ganz das richtige Wort, obwohl es derselbe Sinn war, aber sie wollte es einfach nicht akzeptieren. War´ne ganz schöne Kratzbürste gewesen!“, flüsterte er Remus zu und grinste. „Dabei wollte ich nichtmal ihren Schatz haben!“, zuckte er mit den Schultern und beobachtete den Kampf weiter.

Da die beiden beschäftigt waren, nutzte 10th die Chance, um die beiden zu scannen. Aber der Schallschraubenzieher konnte nichts feststellen. „Diese Spezies kennt nichtmal mein Schallschraubenzieher! Wie sollen wir sie nennen? Cubus-Sphinx?“, schlug er vor. Aber 10th hatte gerade den Schallschraubenzieher wieder deaktiviert, als plötzlich ein Blitz dieser Würfelsphinx ihr Ziel verfehlte und nicht weit entfernt von den beiden in eine der Labyrinthwände einschlug. „RUNTER!“, rief 10th und konnte sich gerade noch mit Remus in letzter Sekunde auf den Boden werfen, so daß der Blitz über sie hinwegzischte. „Woah, was für eine Geschwindigkeit!“, staunte 10th. „Wird langsam ungemütlich hier!“, stellte er fest, als er auch noch sah, wie der Wolf sich umdrehte. „Kommen Sie, wir müssen hier weg!“, rief er. Denn jetzt waren die beiden auf sie aufmerksam geworden und liefen sie auf sie. Der Doctor täuschte eine kleine Explosion mit dem Schallschraubenzieher vor, so daß die beiden Kreaturen sie erstmal vor lauter Rauch nicht sehen konnten.

Doctor     ist aktuell offline


howling at the moon
Bei der Verteilung mancher Charaktereigenschaften sagt man ja bekanntlich, dass einige Leute entweder viel zu spät kamen und daher leer ausgingen, oder, dass sie mit unter den ersten zehn gestanden haben mussten, um üppig belohnt zu werden. Remus Lupin gehört anscheinend zu einem dritten Typ Mensch in Bezug auf eine derartige Verteilung von Eigenschaften – zumindest wenn es um die Tugend der Geduld geht. Davon besitzt der Werwolf ehrlich gesagt ziemlich viel. Man könnte also sagen, dass er sich einfach mehrfach in die Verteilungsschlange geschummelt hat, um besonders viel davon abzubekommen. Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass er mit Menschen wie Sirius Black und James Potter befreundet war, die beide teilweise arg über die Strenge schlugen und sich ihre Hörner erst abstoßen mussten, bis sie endlich etwas vernünftiger wurden. Wahrscheinlich entwickelt man in solcher Gesellschaft von ganz allein das Talent, einfach ‚warten‘ zu können. Natürlich mag diese Eigenschaft zunächst als sehr gut erscheinen. Klar. Ist sie auch. Allerdings kann so etwas auch hinderlich werden, wenn man einfach viel zu lange auf etwas wartet. Man kann nur hoffen, dass Letzteres dem ehemaligen Gryffindor eher seltener passieren wird.

Womit eigentlich auch schon ein sehr gutes Stichwort gefallen ist. Was sagte man noch gleich den Leuten nach, die diesem Haus in Hogwarts zugeordnet wurden? Ach ja, dass sie mutig, tapfer und nahezu schon ritterlich veranlagt seien, sowie durchaus dazu bereit sind, auch etwas zu riskieren. Nun, im Falle von Remus kann man von einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und äußerst loyalen Freund sprechen. Er würde theoretisch (fast) alles tun, um diejenigen, die er liebt, vor Schaden zu bewahren – selbst wenn es den eigenen Tod bedeuten würde. (Interessanterweise schien das sein Zauberstab beim Erwerb auch gewusst zu haben, da dieser aus Zypressenholz besteht. Stäben aus diesem Holz sagt man nach, dass sie gut zu Zauberern passen, die sich selbst aufopfern. Und bekanntlich sucht sich ja der Stab den Zauberer und nicht umgekehrt…)

Es grenzt fast schon an eine gewisse Ironie, dass jener Beschützerinstinkt gleich zwei vollkommen verschiedene Seiten hat. Auf der einen, wie schon erwähnt, würde Remus alles tun, um andere vor Leid zu bewahren – von außen. Die andere Seite bezieht sich auf theoretisch auf ihn selbst.

Wie das gemeint ist? Nun ja, wenn man seit dem fünften Lebensjahr mit Lykanthropie infiziert ist, dann prägt das natürlich ungemein. Besonders dann, wenn man, wie im Falle von Remus, zwar bei äußerst fürsorglichen Eltern aufwächst, aber dennoch eine eher einsame Kindheit genießt, da ja die Gefahr bestehen könnte, dass man sich entweder bezüglich seines eigenen kritischen und gesellschaftlich eher unakzeptablen Zustands verplappert oder, im schlimmsten Fall, zu einer Bedrohung für andere wird. Remus neigt dazu, andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich (emotional) heran zu lassen. Freundschaften sind vollkommen in Ordnung und auch tolerierbar und ehrlich gesagt auch sehr erwünscht. Sollte das ganze jedoch einige Schritte weitergehen, kann man sich sicher sein, dass er einen gewaltigen Rückzieher machen wird. In dieser Hinsicht hat der Werwolf ehrlich gesagt Angst vor sich selbst, da er sich, eben weil er dieses pelzige Problem im Grunde gar nicht kontrollieren kann (außer er kommt an Banntrank ran, was, seien wir mal ehrlich, leichter gesagt als getan ist), als eine gewisse Gefährdung für andere betrachtet. Dass er sich damit durchaus selbst in mancherlei Hinsicht arg im Wege steht, bemerkt er teilweise schon gar nicht mehr.

Es ist im Übrigen zugegebenermaßen wirklich frustrierend für ihn, dass Werwölfe nach wie vor eine ziemlich beschissene soziale Stellung haben und unter einem nicht gerade freundlichen Ruf leiden. Natürlich sind bedauerlicher Weise viele Lykanthropen selbst an diese Image schuld und fördern es auch noch, aber das umgängliche Sprichwort „Kennste einen, kennste alle“ sollte man dennoch sehr gründlich überdenken, seiner Meinung nach. Es nervt Remus ehrlich gesagt schon lange, dass er in den meisten Fällen nur an Stellen herankommt, die weit unter seinen Qualifikationen sind und, dass er diese relativ schnell wieder aufgeben muss, damit die dortigen Kollegen nicht davon Wind bekommen, dass es einmal im Monat ein äußerst bissiges Problemchen geben könnte. Natürlich kann man sich an vieles gewöhnen und nach außen hin mag es auch gerne so wirken, als hätte Remus dieses Schicksal voll und ganz akzeptiert, jedoch ist dem nicht so.

Apropos Gewöhnung… es gibt Dinge, an die kann man sich einfach nicht gewöhnen – selbst dann nicht, wenn sie zwölf bis dreizehn Mal im Jahr passieren und einer gewissen Routine unterlaufen zu scheinen. Nach wie vor wehrt sich Remus bei jedem Vollmond gegen das unvermeidbare Übel seiner Erkrankung. Er kann diese Seite von sich auf den Tod nicht ausstehen. Es ist nicht nur der Kontrollverlust und die Tatsache, dass der menschliche Anteil im Regelfall nur stumpf und regungslos zusehen muss, was gerade eigentlich passiert, sondern auch die verdammte Müdigkeit, die streckenweise noch Tage später hinterher vorhanden ist. Es sind auch die unerträglichen Schmerzen im eigentlichen Verwandlungsprozess und diese unterschwellige, langsam immer mehr von Tag zu Tag schwelende Reizbarkeit eine Woche vor Vollmond, die ihm, offen gestanden, zu schaffen machen. Er hat sich zwar mit den Jahren einigermaßen damit arrangiert, aber das bedeutet nicht, dass er es voll und ganz akzeptiert.

Das Ganze mag jetzt durchaus etwas bitter klingen und eventuell ein nicht allzu nettes Licht auf den ehemaligen Gryffindor werfen. Man möge sich davon aber bitte nicht großartig täuschen lassen. Remus ist die meiste Zeit nämlich ein recht umgänglicher, netter und humorvoller Mensch.

Wenn man sich auf ihn einlässt und sein Vertrauen erst einmal für sich gewonnen hat, kann man sich ziemlich sicher sein, einen sehr guten, treuen Freund gefunden zu haben, der selbst um drei Uhr nachts noch bereitwillig ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme hat – sofern man sich nicht gerade eine Vollmondnacht ausgesucht hat, versteht sich. Es ist tatsächlich möglich sehr tiefgründige, lange Gespräche mit ihm zu führen, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Auch Geheimnisse sind relativ gut bei ihm verwahrt, da er niemals auf die dumme Idee kommen würde, so etwas wie Verrat zu begehen oder derartiges Wissen gegen andere auszuspielen – im Gegensatz zu gewissen Ratten, die wir an dieser Stelle nicht näher benennen möchten.

Remus mag das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei gegebenenfalls sogar noch etwas Sinnvolles für andere tun zu können – sofern es seine Fertigkeiten ihm denn ermöglichen. Was diese angeht, so neigt er dann und wann zu einer gewissen Bescheidenheit. Er würde sich nicht als Experte für bestimmte Fachgebiete bezeichnen.

Im Orden des Phönix beteiligt er sich nicht nur an Missionen, nein, er versucht auch diejenigen unter den Mitgliedern zu unterstützen, denen nicht von vornherein das Talent gegeben ist, sich gegen die Dunklen Künste zur Wehr zu setzen. Man könnte sagen, dass Remus dann und wann den Nachhilfelehrer für solche Leute stellt. Dies tut er vollkommen freiwillig, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass es genug andere Leute gäbe, die dieses Wissen bestimmt besser vermitteln könnten, sofern die Zeit dafür denn gegeben wäre. Natürlich versucht er dennoch, das beste Ergebnis für alle aus der Sache herauszuholen. Besondere Förderung erhalten dabei im Übrigen diejenigen, deren Ergebnis eben nicht sofort ein ‚ohnegleichen‘ absahnt, da sie sich vielleicht ungeschickt anstellen oder denken, sie könnten es einfach nicht, da ihnen das Talent fehle oder weiß der Fuchs was sonst noch. Eine Kette ist bekanntlich immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, weshalb es für den Werwolf mehr als logisch ist, diese Personen zu ermutigen und mehr zu fördern, als diejenigen, die es sich bereits zum Beruf gemacht haben, Schwarzmagier zu jagen und diese direkt nach Askaban zu schleifen.

Wenn es etwas gibt, womit der Werwolf nur bedingt klarkommt, wenn man mal von seiner eigenen Verfassung absieht, dann ist es Trauer um einen verlorenen Menschen. Es dauert lange, bis er wirklich akzeptieren und verarbeiten kann, dass eine Person jetzt fort ist und nie wieder in seinem Leben auftauchen wird. Je enger er mit dieser Person befreundet war, umso länger dauert es. Er neigt dazu, sich lieber beschäftigt und abgelenkt zu halten, statt dem Ganzen wirklich nachzugeben. Außerdem zieht er es vor, diesem Prozess lieber alleine nachzugehen als in Gesellschaft anderer. Das mag einen jetzt eventuell an das Bild eines leidenden Hundes erinnern, der sich irgendwo verkriecht, wo ihn niemand findet. Allzu verkehrt ist dieser Vergleich tatsächlich nicht.

Es mag äußerst paradox erscheinen, aber wenn man sich mal die Zeit nimmt, und Remus ganz genau über einen längeren Zeitraum beobachtet, wird man unter Umständen feststellen, dass manche seiner Verhaltensmuster sich teilweise mit denen jener Tiere decken, die er absolut nicht ausstehen kann: Wölfe. Wie meinen? Nun, zum Bleistift ist er, wie schon erwähnt, gern Teil einer Gruppe und wird gerne gebraucht – Voilá, klassisches Rudel(ersatz)verhalten. Oder auch ganz interessant: Völlig unbewusst neigt er ab und an dazu, mehr in die Mimik und die Gestik anderer hinein zu interpretieren beziehungsweise diese deutlicher zu lesen als andere („normale“) Menschen es vielleicht tun würden – nonverbale Kommunikation wird bei diesen sozialen Tieren in der Gruppe ziemlich groß geschrieben. Es wäre allerdings sehr nett, wenn man ihn auf diese Parallelen am besten gar nicht hinweisen würde. Das könnte unter Umständen sonst etwas sehr falsch bei ihm ankommen…







                                       
So so. Es würde irgendwann in der Zukunft Bücher geben, die sich mit ihm befassten? Wirklich vorstellen konnte Remus sich das ehrlich gesagt nicht so ganz. Oder zumindest konnte er sich nicht vorstellen, warum jemand so etwas tun sollte. Da gab es definitiv interessantere Personen als ihn. Aber gut. Er bohrte bewusst nicht weiter nach. Das hier war eindeutig der falsche Ort dafür. Vor allem in Anbetracht der Tatsache, dass sie zwei hier nicht komplett alleine waren. Nein, dieser Teil der Unterhaltung würde eventuell zu einem anderen Zeitpunkt fortgeführt werden müssen - auch, wenn es den Werwolf doch ziemlich neugierig machte, was dieser Doctor denn bitte noch alles über ihn - oder vielleicht auch andere Mitglieder der magischen Gesellschaft - wusste. Irgendwann, wenn sie einen ruhigeren Moment und besseren Ort als dieses Labyrinth finden würden, würde der Zauberer dem Time Lord noch einige weitere Fragen stellen. Aber eben nicht hier und jetzt. Sie mussten schließlich hier irgendwie rauskommen. Und das besser schneller als langsamer.

Was die sonderbare Entdeckung zweier Wesen anging. Nun, so sehr Remus den Hauch von Abenteuer durchaus zu schätzen wusste, so sehr hätte er auf diese Art von Begegnung gerne verzichtet. Die Sphinx alleine war schon eine Sache für sich und definitiv derzeit noch das größere Übel aufgrund ihrer Fernangriffe. Aber der Wolf... nun, das war seine persönliche kleine Nemesis. Er wusste, dass ein derartiger Vierbeiner verdammt schnell und leider zusätzlich noch ausdauernd war. Er wusste das aus eigener Erfahrung nur zu gut. Wie oft hatte er Sirius dabei zugesehen, wie dieser in seiner Hundegestalt durch den Verbotenen Wald gehechtet und gehetzt war? Wie oft hatte Remus bei Vollmond eben diesen Hund zum Schmerz gejagt oder sich von ihm jagen lassen? Wie oft hatte er sich mit James in dessen Hirschgestalt gebalgt dabei? Bei diesen Erinnerungen unterdrückte der Werwolf ein schweres Seufzen. Es war noch nicht so lange her für ihn, dass er Sirius verloren hatte. Es war gerade einmal so lange her, wie er schon in dieser verdammten Stadt war. Und bisher war für Trauer kein wirklicher Platz gewesen. Verflucht noch eins.

Was die Frage betraf, wie sie die aus Würfeln bestehende Sphinx nennen wollten, wollte Remus gerade erwidern, dass er das lieber woanders überdenken wollte, als besagte Sphinx auch schon einen direkten Angriff auf sie beide gestartet hatte. Auf das 'RUNTER!' vom Doctor hin, duckte sich der ehemalige Hogwartsabsolvent sehr schnell und ließ gleichzeitig noch einen unausgesprochenen, erweiterten Schildzauber, Protego, auf den Doctor und sich wirken, um zumindest einen Teil der Wirkung des Blitzes abzublocken und ggf. zurück zum Absender zu befördern.

"Bin ich ganz Ihrer Meinung!" stimmte der Werwolf dem Time Lord letzten Endes zu, als klar war, dass sie beide nun im Fokus der Wesen lagen. Das Ablenkungsmanöver des Doctors, eine kleine Explosion, war zugegebenermaßen nicht übel. Allerdings würde das nur von kurzer Dauer sein - zumal mindestens eines der beiden Tiere nicht zwingend seine Augen brauchte um ihnen zu folgen. In diesem Zusammenhang fiel Remus eine weitere, ablenkende Idee ein. Allerdings gefiel sie ihm nur bedingt und er war sich nicht sicher, ob sie den gewünschten Effekt haben würde. Nichtsdestotrotz verschwand er zusammen mit dem Doctor im nächstbesten Gang dieses verwirrenden Labyrinths.

Als der Zauberer um eine Ecke (rechts an einer Gabelung) bog, blieb er kurz stehen, drehte sich um und verscheuchte die anfänglichen Zweifel an seinem Plan aus seinem Kopf. Der Zauberstab, welcher aus dem Holz einer Zypresse gefertigt wurde und in dessen Kern sich das Schweifhaar eines Einhorns befand, wurde von seinem Träger sicher, aber nicht verkrampft umklammert. Locker aus dem Handgelenk heraus, als sei es das einfachste auf der Welt, erfolgte eine gegen den Uhrzeigersinn gewandte Drehung mit der Stabspitze. Ein verhältnismäßig ruhig befohlenes "Expecto Patronum!" gab dem der Sache ihre Wirkung.

Normalerweise zwang Remus seinen Patronus, einer Art Schutzgeist, in ungestaltlicher, nebelhafter Form zu erscheinen. Doch in diesem Fall erlaubte er es ihm, sich in seiner wahren Gestalt zu manifestieren. Ein geisterhaft durchsichtiger und dennoch silbrig schimmernder Wolf entsprang also der Stabspitze und zog ein, zwei Runden um seine eigene Achse in fast schon freudiger Erwartung der Dinge, die da kommen mögen. "Lenk unsere Verfolger ab und führ sie von uns weg." gab Remus dem nicht wirklich existenten Tier zu verstehen und schickte es mit einer weiteren Stabbewegung zurück in die Richtung, aus welcher sie gekommen waren. Hoffentlich wirkte das interessanter auf die Sphinx und ihren Begleiter, als die zwei flüchtenden Labyrinthbesucher.

Als der halbblütige Zauberer sich wieder an den Doctor wandte, schlug er vor: "Wir sollten hier besser verschwinden. Ich weiß nicht, ob und wie er sie ablenken kann." Er deutete auf die Mauer neben ihm. "Würden Sie bitte den Weg markieren?"

Blacky    ist aktuell offline


Wibbly-Wobbly, Timey-Wimey
Ich bin der Doctor. Einfach nur der Doctor. Ich bin ein Time Lord vom Planeten Gallifrey. Man nennt mich auch Herr der Zeit und der "Aufkommende Sturm". Vereinfacht ausgedrückt rette ich das Universum vor außerirdischen Gefahren, in dem ich mit meiner TARDIS, einer kleinen, blauen Polizeinotrufzelle durch Raum und Zeit reise. Das Universum ist mein Spielplatz. Außerdem besitze ich ein enormes Wissenspotential.Ich bin zur Zeit 1,85 m groß, habe kurze, dunkelbraune, struwwelige Haare, die ich auch öfters mit Gel bändige und dunkelbraune Augen. Um belesener auszusehen, trage ich auch sehr oft eine Lesebrille. Aber nicht, weil ich einen Sehfehler habe, sondern einfach, weil es cool aussieht! Da sieht man so belesen aus! Mir gefällt das sehr! Von Statur her bin ich sehr schlank. Donna, eine frühere Begleiterin von mir würde mal wieder sagen, ich wäre zu dürr! Frechheit sowas! Was meine Kleidung betrifft, trage ich meistens einen braunen oder dunkelblauen Nadelstreifenanzug mit Hemd und Krawatte. Darüber einen knöchellangen, hellbraunen Mantel und rot-weiße Sneakers. Den Mantel habe ich von Janis Joplin persönlich geschenkt bekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das Outfit mag für Manche sicher merkwürdig erscheinen, aber mir gefällt´s. Allerdings bin ich nicht unbedingt auf diese Kleidung angewiesen. Die TARDIS hat ein besonderes Zimmer, wo sie die unterschiedlichsten Kleidungsstücke für meine Begleiter und mich zur Verfügung stellt, damit wir uns gegebenenfalls den jeweiligen Epochen auch klamottenmäßig anpassen können. Ich mache das allerdings recht selten. Alter? Irgendwas zwischen 904 und 906 Jahren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ich war in Rose Tyler, meiner ehemaligen Begleiterin verliebt, was ich mir lange nicht eingestanden hatte. Angeblich bin ich mit River Song verheiratet, die ich allerdings in dieser Inkarnation noch gar nicht kenne. Zeitlinien sind etwas kompliziert. Ohne meinen Schallschraubenzieher gehe ich nirgendwohin. Er kann nicht nur Türen öffnen, sondern eine ganze Menge mehr. Gemeinsam mit ihm und meiner alten Lady, der TARDIS, einer kleinen blauen Polizeinotrufzelle löste ich schon so manches, kleine Geheimnis, wie auch ganz sicher dieses hier. Bevor ich hierherkam, traf ich wieder auf meinen Erzfeind und ehemals besten Freund, den Master, der aus der Menschheit eine Masterrasse schaffte. Er war wiedergeboren worden, denn er war alles andere als tot. Aber diesmal stand ich gleich zwei Bedrohungen gegenüber. Ihm und zum anderen der Kampf um die Zeit selbst, was nur bedeuten konnte, daß die Time Lords zurückgekehrt waren. Gemeinsam mit Donna Nobles Großvater an meiner Seite kämpfte ich um den Erhalt des Universums. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hatte ich sogar zu einer Waffe gegriffen. Als der Master erkannte, daß die Time Lords für den Trommelrhythmus in seinem Kopf verantwortlich waren, hat er Rassilon umgebracht und wurde gemeinsam mit den Time Lords zurück in den Zeitkrieg gezogen. Es sah nun ganz so aus, als hätte ich es überstanden. Überglücklich wollte ich aufstehen, aber ich wurde plötzlich in ein helles Licht gehüllt. Als ich die Augen wieder aufschlug, befand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung.

Name: Der Doctor

Einfach nur der Doctor. Meinen richtigen Namen halte ich natürlich geheim. Den weiß niemand. Ab und zu nenne ich mich allerdings auch mal John Smith, so auch, als ich mal wegen Außerirdischen dem Time Lord-Dasein abgeschworen hatte und ein Mensch wurde, damit ich nicht gefunden werden konnte. Ja, für Viele mag Doctor komisch klingen, aber mir gefällt er. Ich habe ihn mir einst selbst gegeben, weil er zu einem Time Lord und seinen guten Absichten sehr gut passt.

Rasse: Time Lord

Leider der Letzte meiner Art. Ich stamme vom Planeten Gallifrey, der sich in einer Sternenkonstellation namens Kasterborous befindet. Wollt Ihr auch noch die genauen Koordinaten wissen? Also meinetwegen: 10-0 11-0 0 bei 0-2 vom Galactic Zero Centre. Leider existiert mein Heimatplanet aber mittlerweile nicht mehr. Warum? Bitte anderes Thema. Nun ja. Dazu später mehr.

Jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, was ein Time Lord ist? Nun, einfach ausgedrückt ist es ein Zeitreisender. Aber als Time Lord ist man sehr viel mehr als das. Man besitzt das Wissen des ganzen Universums und weiß, wann was in der Geschichte passiert. Menschen würden sterben, hätte ihr Gehirn das Fassungsvermögen auch nur von einem einzelnen Time Lord-Gehirn. Menschen wären restlos damit überfordert. Außerdem kenne ich mich sehr gut mit wissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhängen aus, mit dem Universum und insbesondere Anomalien in der Zeit, mit der Quantenphysik, den meisten Planeten im Universum, in allen Zeiten und ich weiß sogar ein wenig über Medizin. Ich habe es nämlich kurz mal studiert, allerdings bedauerlicherweise im falschen Jahrhundert.

Desweiteren kenne ich fast alle Spezies auf der Welt und spreche dank meiner TARDIS alle Sprachen. Denn ich bin mit ihr telepathisch verbunden. Würde der Universalübersetzer ausfallen, ginge es auch nicht mehr. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Weltenretter, denn ich bin immer da, wo ein Planet in Gefahr ist, um zu helfen. Dabei bin ich ein absoluter Pazifist und hasse es, konventionelle Waffen zu benutzen. Meine einzigen Waffen sind mein Verstand und meine Intelligenz.

Allerdings gibt es einige grundlegende Regeln, an die ich mich als Time Lord halten muß. Und zwar darf ich niemals irgendwelche wichtigen Fixpunkte in der Geschichte verändern. Das könnte übel ausgehen und im schlimmsten Fall das komplette Universum kollabieren lassen. Genausowenig darf ich mich in die Vergangenheit oder Zukunft einmischen. Letzteres wurde allerdings schon öfters von mir missachtet. Daher wurde ich auch zur Strafe eine Zeitlang in meiner dritten Inkarnation auf die Erde verbannt. Aber ich nutzte die Zeit, um UNIT als wissenschaftlicher Berater beizustehen.

Eine weitere Fähigkeit von Time Lords ist das Versiegeln von Rissen im Raum- Zeitkontinuum, die durch verschiedene Paradoxa ausgelöst werden.


Besondere Fähigkeiten:

Meine größte besondere Fähigkeit ist wohl die, daß ich mich regenerieren kann. Etwas, was sich wohl jeder Mensch wünscht, der nicht altern will. Daß er sich nach einer Weile einfach erneuern kann und völlig anders aussieht. Bei der Regeneration ändert sich nicht nur mein komplettes Aussehen, auch Alter und Persönlichkeit sind meistens nicht mehr dieselben. Ich bin dann sozusagen ein völlig neuer Mensch. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Es kommt zu psychischen und mentalen Veränderungen. Dabei kann es auch passieren, daß sich sogar mitunter das Geschlecht ändert. Ist zwar zum Glück noch nie passiert, aber wer weiß! Regenerationen sind immer so eine Sache! Wann das passiert, das ist völlig unterschiedlich. Es kommt meistens ganz plötzlich und unerwartet. Doch auf jeden Fall oft dann, wenn ich nach einem Kampf schwer bis tödlich verletzt werde. So eine Regeneration ist natürlich auch sehr praktisch, denn dadurch kann ich nicht so schnell sterben wie ein gewöhnlicher Mensch. Jedoch geht das nur bis zu zwölfmal. Mein jetziges Ich ist schon das zehnte. Na ja, genau genommen ist es schon die 12. Inkarnation, wenn man den Kriegsdoctor und die Bio-Metakrise dazuzählen würde. Das einzige Problem beim Regenerieren ist allerdings, daß es oft sehr unangenehm und mit großen Schmerzen verbunden ist. Meistens geht es sogar mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit einher.

Aber auch wenn ein Time Lord fast unsterblich ist, kann er auch sterben. Immer dann, wenn er mitten in einer Regeneration getötet wird.

Eine weitere Besonderheit von mir ist wohl auch, daß ich im Gegensatz zu einem Menschen zwei Herzen besitze.

Von meiner Sprache und meinem Aussehen her könnte man mich glatt für einen Schotten halten. Denn manchmal habe ich tatsächlich einen schottischen Akzent und klinge, als käme ich von dort. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht.

Ich kann eine bestimmte Materialzusammensetzung erkennen, wenn ich bspw. an dem Objekt lecke. Ebenso ist es mir möglich, herauszufinden, in welcher Zeit wir uns befinden, wenn ich an meinem Zeigefinger lecke und ihn seitlich ausstrecke, als würde ich die Windrichtung prüfen. Ein Time Lord weiß dann sofort, in welchem Jahr er sich befindet.

Was nicht mich persönlich betrifft, aber was ich auch für erwähnenswert halte, wäre das gedankenmanipulierende Papier, daß dem Betrachter alles zeigt, was er sehen will. So komme ich in so gut wie alle verbotenen Gebäude hinein, da mich das gedankenmanipulierende Papier als ein hohes Tier ausweist. Außerdem besitze ich telepathische Fähigkeiten, die ich aber nur selten benutze. Wenn ich sie allerdings einsetze, können die anderen meistens alles über mich sehen und wissen sofort, wer ich bin.

Ich besitze auch die Fähigkeit, selbst ohne irgendwelche Hilfsmittel fliegen zu können. Aber es ist schon sehr lange her, seit ich das getan habe. Doch hier könnte es wieder nützlich werden.

Außerdem darf natürlich mein Schallschraubenzieher nicht fehlen, mit dem ich sogar Türen öffnen kann. Er besitzt 2420 Funktionen und ist für mich ein unverzichtbares Utensil.

Er kann mir z.B. sogar sagen, um was für ein Wesen es sich handelt, wenn ich unbekannte Spezies damit scanne, kann die usprüngliche Gestalt eines Wesens herausfinden, sollte es einen Schimmer haben oder woraus bestimmte Materialien bestehen. Außerdem kann er auch Alienstimmen für Menschen hörbar machen und Vieles mehr. Ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

Allerdings hat er eine Schwäche, und das ist Holz. Bei Holz funktioniert er leider nicht. Jedoch kann man das auch nicht so direkt sagen. Eine Holztür mit einem Eisenschloss kann er durchaus öffnen.

Mit Hilfe des Chamäleon-Bogens in der TARDIS ist es mir möglich, mich in eine andere Spezies zu verwandeln. Bspw. wenn ich mich vor besonderen Feinden verstecken muß. Das komplette Time Lord-Bewusstsein wird dabei in eine Taschenuhr eingeschlossen und kann jederzeit wieder freigelassen werden. Man bekommt bspw. einen komplett neuen Lebenslauf und erinnert sich auch nicht mehr daran, einmal Time Lord gewesen zu sein. So mußte ich mich sogar einmal zum Menschen machen, um mich vor der "Familile des Blutes", sehr aggressiven Aliens, zu verstecken.

Und nicht zuletzt die TARDIS natürlich, mit der ich Raum und Zeit überwinden kann und wenn ich will, sogar bis ans Ende des Universums reisen kann. So habe ich sogar schon das Ende der Erde in ferner Zukunft miterlebt. Die TARDIS vom Typ 40 hat das Äußere einer blauen Polizeinotrufzelle aus dem Jahr 1960 und ist innen viel größer als außen. Möglich ist dies durch Time Lord-Technologie. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und ist stur und eigensinnig. Sie hört nichtmal immer auf mich selbst und setzt dann lieber ihren eigenen Willen durch. Eine TARDIS besteht zu Teilen organischen und mechanischen Materialien und wird gezüchtet. Sie ist ein lebendiges Wesen und besitzt sogar ein Herz. Wenn man die kleine, blaue Polizeinotrufzelle betritt, kommt man zuerst in den großen Kontrollraum mit seinen zahlreichen Schaltern und Hebeln. In der Mitte der Steuerungskonsole befindet sich ein hellgrüner Leuchtkolben, der im Flug stetig auf- und abgeht. Geht man weiter ins Innere, erstreckt sie sich über mehrere Etagen. Die TARDIS und ich sind eng miteinander verbunden, weswegen wir aufeinander angewiesen sind. Geht es mir nicht gut, funktioniert auch sie nicht und umgekehrt.

TARDIS heißt übrigens Time And Relative Dimension(s) In Space ( Zeit und relative Dimension(en) im Raum.


Charakter:

Ich wirke oft ziemlich überdreht und bin sehr quirlig. Auf jeden Fall bin ich sehr redselig und plappere oft einfach drauflos. Das hat auch nicht immer Hand und Fuß. Daß ich oft ununterbrochen rede, tue ich oft, um Gesprächslücken zu füllen, Feinde zu verunsichern oder meine Unsicherheit zu überspielen. Selbst auf die Gefahr hin, daß man mich deshalb auch für nervig hält, da ich auch laut nachdenke. Und als Time Lord denke ich wirklich sehr sehr viel nach. Desöfteren wirke ich daher auch zerstreut. Man muß bedenken, daß im Kopf eines Time Lords Einiges mehr los ist als in einem menschlichen Gehirn. Wie oben schon erwähnt, würde einen Menschen auch daher diese Informationsflut, die in meinem Kopf herrscht, restlos überfordern. Manche würden mich als chaotisch, verrückt und total durchgeknallt bezeichnen, weil ich mich geradewegs in eine Gefahr stürze. Ich liebe große Herausforderungen und bin sehr abenteuerlustig und waghalsig.

Aber ich bleibe auch in den gefährlichsten Situationen noch gelassen und freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Spezies kennenlerne. Wenn andere wegrennen, bleibe ich noch fasziniert stehen und bin völlig beeindruckt. Ich kann mich schnell für etwas begeistern. Ich bin allgemein ein sehr heiterer und fröhlicher Mensch und finde noch in den aussichtslosesten Situationen immer einen Ausweg. Man kann sagen, ich bin durch und durch ein Optimist und sehe selbst in einem Regenschauer immer nur das Positive. Ich sehe die Dinge nicht so eng wie die Menschen und mache aus allem das Beste draus. Selbst in meinem Erzfeind sah ich immer nur das Gute und wollte ihn immer nur retten. Ich bin sehr aufgeschlossen und neugierig. Viele bezeichnen mich auch als sehr temperamentvoll. Wenn ich mit meinen Feinden rede, kann ich oft sehr gute Reden halten und bin immer sehr schlagfertig. Dazu brauche ich nicht einmal eine einzige Waffe. Denn ich bin auch außerdem absoluter Pazifist. Die besten Waffen sind sowieso Bücher und der Kopf. Außerdem zeichnet mich als Time Lord eine sehr hohe Intelligenz aus. Es ist nun einmal eine unbestrittene Tatsche, daß ich ein absolutes Genie bin. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wie man sieht, kann ich durchaus auch oft sehr eingebildet sein. Allerdings kann ich es mir ja auch leisten, oder? Ich bin einfach nur genial!

Oh, ich kann aber auch nicht nur gutmütig, sondern oft auch sehr rachsüchtig und nachtragend sein. Wenn ich etwas absolut nicht will, kommt meine Sturheit zum Tragen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr hilfsbereit und tue alles, um die Welten zu retten. Deshalb zerreißt es mir auch oft beide Herzen, wenn ich mit ansehen muß, wie ich nichts tun kann und die Menschen sterben müssen, weil es ein Fixpunkt in der Geschichte ist. In solchen Situationen bspw. kann ich auch sehr sentimental und melancholisch wirken. Wenn es um Rose geht, werde ich immer sehr gefühlvoll. Zu ihr habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich hätte ihr sogar beinahe meine Liebe gestanden.



Stärken:

- Diplomatie
- sehr großes Wissen auf vielen Gebieten: Allgemeinwissen, über Planeten, große Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse, Wissenschaftstheorien, Physik, Technik
- ich trage nie eine Waffe und mache alles mit dem Kopf und meiner Intelligenz
- meine zwei Herzen
- intelligent, genial
- ich kann mit allen Spezies kommunizieren
- ich kann mich allein mit bestimmten Lebensmitteln entgiften


Schwächen:

- über mich selbst rede ich nicht gerne und so gut wie gar nicht, daher bin ich da eher verschlossen
- meine Vergangenheit, da ich nicht damit klarkomme, daß ich im großen Zeitkrieg so viele Menschen und sogar meine eigene Rasse, die Time Lords, auf dem Gewissen habe. Aber ich mußte Gallifrey zerstören, weil die Daleks sich sonst ausgebreitet hätten und Tod und Zerstörung gebracht hätten. Es war eine sehr schwere Entscheidung gewesen.
- nach einer Regeneration bin ich immer sehr konfus, da ich mich erstmal an mein neues Ich gewöhnen muß
- ich flirte gerne mit meinen Begleiterinnen oder anderen Frauen
- Ingwerlimonade macht mich betrunken
- allergisch gegen Aspirin


Vorlieben:

- in erster Linie meine TARDIS, eine blaue Polizeinotrufzelle, mit der ich durch die Zeit reisen kann und die sogar zum Teil organisch ist und eine Seele hat
- Reisen durch Raum und Zeit
- andere Spezies und Planeten
- große, rote, runde Knöpfe zum Drücken
- neue Herausforderungen
- das Universum
- Gerechtigkeit
- mein Lieblingssatz ist der französiche Ausruf "Allons-y", was so viel wie "Los geht´s!" heißt. Warum ich den Satz so gerne mag? Weil ich gerne mal :"Allons-y Alonso" rufen würde.
- Bananen
- Menschen


Abneigungen:

- Daleks, Cybermen, die Weinenden Engel, u.a. Spezies, die anderen das Leben zur Hölle machen, doch die Daleks sind meine absoluten Erzfeinde, weil ich sie ausgerottet hatte beim Zeitkrieg auf Gallifrey.
- Kriege
- Konflikte mit konventionellen Waffen zu lösen
- Militär
- hilflos sein zu müssen und nichts tun zu können, das macht mich manchmal doch ganz schön rasend
- zu lange an einem Ort verweilen zu müssen








                                       
10th hoffte, daß er mit seiner Erklärung den Zauberer nicht überfordert hatte. Aber es hatte nicht den Anschein, was ihn doch ziemlich erleichterte. Er hatte sich auch wirklich Mühe gegeben, es so behutsam wie möglich zu sagen. Es blieb auch kaum Zeit für große Nachfragen, denn nun wurden sie Zeuge eines Kampfes, den zwei Wesen miteinander austrugen, die der Time Lord noch nie zuvor gesehen hatte. Zumindestens diese Sphinx nicht. Die war absolut neu. Und neu war immer gut. Deshalb überlegte 10th auch gleich mal an einem originellen Namen für dieses Kuriosum.

Plötzlich sauste ein herannahender Blitz der Sphinx heran, der eigentlich den Wolf treffen sollte. Der Doctor konnte noch im letzten Moment reagieren und Remus mit nach unten drücken. Zum Glück hatte auch dieser sehr gute Reflexe und begriff sofort. 10th mußte lächeln, als der Blitz wieder zurück zum Absender ging und die Sphinx mit einem ohrenbetäubenden Kreischen, seit wann konnten sie kreischen, versuchte, auszuweichen. Natürlich hatte es der Zauberer gut gemeint, allerdings wurden nun die beiden Rivalen auf die beiden aufmerksam und 10th merkte sofort, daß es nun ziemlich ungemütlich wurde. „Das war ein Protego, stimmts?“, erkundigte sich der Doctor. Wenn dem so war, wäre jetzt auch ein unsichtbarer Schutzschild um die beiden. Ob es nun durch das Summen seines Schallschraubenziehers gewesen war oder weil der Blitz postwendend wieder zurückging, sei dahin gestellt. Auf jeden Fall mußten beide sehen, daß sie hier so schnell wie möglich wegkamen, denn beide stürmten nun auf sie zu.

Mit Zaubersprüchen konnte 10th leider nicht dienen, aber mit seinem Schallschraubenzieher. Immerhin konnte dieser eine Explosion vortäuschen, was bedeutete, daß der Wolf und die Sphinx beide erstmal vor lauter Rauch nichts sehen konnten.

Gemeinsam machten die beiden erstmal, daß sie weg kamen und liefen in den nächstbesten gang. Zumindestens schien hier nichts auf sie zu lauern. Auf den ersten Blick jedenfalls. Aber man wußte ja nie. Und dann passierte etwas ganz Wunderbares. 10th bekam große Augen, als er sah, wie Remus einen Patronus beschwor. Noch nie zuvor hatte er so etwas Wunderschönes gesehen. Er hatte es sich in den Büchern immer nur vorgestellt, aber richtig gesehen noch nie. Die Schönheit dieser Kreatur überstieg seine ganze Vorstellungskraft. „Oah, Sie sind großartig, Remus!“, strahlte 10th, als er zusah, wie der silbrig schimmernde Wolf anfing, die beiden Verfolger abzulenken. Tatsächlich schaffte er es und drängte die beiden wieder zurück. 10th nickte. „Ja, einverstanden. Auch wenn Ihr Patronus großartige Arbeit leistet, will ich nicht mehr hier sein, wenn die beiden es sich doch noch überlegen!“ Das mußte dann echt nicht sein. Und sie schienen beide sehr angriffslustig zu sein. Oh, der Werwolf bei Queen Victoria war nicht annähernd so sympathisch gewesen wie Remus! Dann nickte er dem Zauberer zu und zeigte das Stück Kreide in seiner Hand. „Selbstverständlich! Ich habe es immer zur Hand!“, lächelte er ihn an und malte dann das gelbe Kreuz auf die Mauer. „Mal sehen, was uns als Nächstes erwartet!“

In dem Gang, in den die beiden geflüchtet waren, war alles ruhig. Es dauerte rund 10 Minuten, bis sie an eine Kreuzung kamen. Dann überlegte 10th. „Rechts oder links? Wollen Sie entscheiden oder soll ich eine Münze werfen?“ Doch rechts hörte man schon wieder ein unheilvolles Rascheln.

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howling at the moon
Bei der Verteilung mancher Charaktereigenschaften sagt man ja bekanntlich, dass einige Leute entweder viel zu spät kamen und daher leer ausgingen, oder, dass sie mit unter den ersten zehn gestanden haben mussten, um üppig belohnt zu werden. Remus Lupin gehört anscheinend zu einem dritten Typ Mensch in Bezug auf eine derartige Verteilung von Eigenschaften – zumindest wenn es um die Tugend der Geduld geht. Davon besitzt der Werwolf ehrlich gesagt ziemlich viel. Man könnte also sagen, dass er sich einfach mehrfach in die Verteilungsschlange geschummelt hat, um besonders viel davon abzubekommen. Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass er mit Menschen wie Sirius Black und James Potter befreundet war, die beide teilweise arg über die Strenge schlugen und sich ihre Hörner erst abstoßen mussten, bis sie endlich etwas vernünftiger wurden. Wahrscheinlich entwickelt man in solcher Gesellschaft von ganz allein das Talent, einfach ‚warten‘ zu können. Natürlich mag diese Eigenschaft zunächst als sehr gut erscheinen. Klar. Ist sie auch. Allerdings kann so etwas auch hinderlich werden, wenn man einfach viel zu lange auf etwas wartet. Man kann nur hoffen, dass Letzteres dem ehemaligen Gryffindor eher seltener passieren wird.

Womit eigentlich auch schon ein sehr gutes Stichwort gefallen ist. Was sagte man noch gleich den Leuten nach, die diesem Haus in Hogwarts zugeordnet wurden? Ach ja, dass sie mutig, tapfer und nahezu schon ritterlich veranlagt seien, sowie durchaus dazu bereit sind, auch etwas zu riskieren. Nun, im Falle von Remus kann man von einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und äußerst loyalen Freund sprechen. Er würde theoretisch (fast) alles tun, um diejenigen, die er liebt, vor Schaden zu bewahren – selbst wenn es den eigenen Tod bedeuten würde. (Interessanterweise schien das sein Zauberstab beim Erwerb auch gewusst zu haben, da dieser aus Zypressenholz besteht. Stäben aus diesem Holz sagt man nach, dass sie gut zu Zauberern passen, die sich selbst aufopfern. Und bekanntlich sucht sich ja der Stab den Zauberer und nicht umgekehrt…)

Es grenzt fast schon an eine gewisse Ironie, dass jener Beschützerinstinkt gleich zwei vollkommen verschiedene Seiten hat. Auf der einen, wie schon erwähnt, würde Remus alles tun, um andere vor Leid zu bewahren – von außen. Die andere Seite bezieht sich auf theoretisch auf ihn selbst.

Wie das gemeint ist? Nun ja, wenn man seit dem fünften Lebensjahr mit Lykanthropie infiziert ist, dann prägt das natürlich ungemein. Besonders dann, wenn man, wie im Falle von Remus, zwar bei äußerst fürsorglichen Eltern aufwächst, aber dennoch eine eher einsame Kindheit genießt, da ja die Gefahr bestehen könnte, dass man sich entweder bezüglich seines eigenen kritischen und gesellschaftlich eher unakzeptablen Zustands verplappert oder, im schlimmsten Fall, zu einer Bedrohung für andere wird. Remus neigt dazu, andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich (emotional) heran zu lassen. Freundschaften sind vollkommen in Ordnung und auch tolerierbar und ehrlich gesagt auch sehr erwünscht. Sollte das ganze jedoch einige Schritte weitergehen, kann man sich sicher sein, dass er einen gewaltigen Rückzieher machen wird. In dieser Hinsicht hat der Werwolf ehrlich gesagt Angst vor sich selbst, da er sich, eben weil er dieses pelzige Problem im Grunde gar nicht kontrollieren kann (außer er kommt an Banntrank ran, was, seien wir mal ehrlich, leichter gesagt als getan ist), als eine gewisse Gefährdung für andere betrachtet. Dass er sich damit durchaus selbst in mancherlei Hinsicht arg im Wege steht, bemerkt er teilweise schon gar nicht mehr.

Es ist im Übrigen zugegebenermaßen wirklich frustrierend für ihn, dass Werwölfe nach wie vor eine ziemlich beschissene soziale Stellung haben und unter einem nicht gerade freundlichen Ruf leiden. Natürlich sind bedauerlicher Weise viele Lykanthropen selbst an diese Image schuld und fördern es auch noch, aber das umgängliche Sprichwort „Kennste einen, kennste alle“ sollte man dennoch sehr gründlich überdenken, seiner Meinung nach. Es nervt Remus ehrlich gesagt schon lange, dass er in den meisten Fällen nur an Stellen herankommt, die weit unter seinen Qualifikationen sind und, dass er diese relativ schnell wieder aufgeben muss, damit die dortigen Kollegen nicht davon Wind bekommen, dass es einmal im Monat ein äußerst bissiges Problemchen geben könnte. Natürlich kann man sich an vieles gewöhnen und nach außen hin mag es auch gerne so wirken, als hätte Remus dieses Schicksal voll und ganz akzeptiert, jedoch ist dem nicht so.

Apropos Gewöhnung… es gibt Dinge, an die kann man sich einfach nicht gewöhnen – selbst dann nicht, wenn sie zwölf bis dreizehn Mal im Jahr passieren und einer gewissen Routine unterlaufen zu scheinen. Nach wie vor wehrt sich Remus bei jedem Vollmond gegen das unvermeidbare Übel seiner Erkrankung. Er kann diese Seite von sich auf den Tod nicht ausstehen. Es ist nicht nur der Kontrollverlust und die Tatsache, dass der menschliche Anteil im Regelfall nur stumpf und regungslos zusehen muss, was gerade eigentlich passiert, sondern auch die verdammte Müdigkeit, die streckenweise noch Tage später hinterher vorhanden ist. Es sind auch die unerträglichen Schmerzen im eigentlichen Verwandlungsprozess und diese unterschwellige, langsam immer mehr von Tag zu Tag schwelende Reizbarkeit eine Woche vor Vollmond, die ihm, offen gestanden, zu schaffen machen. Er hat sich zwar mit den Jahren einigermaßen damit arrangiert, aber das bedeutet nicht, dass er es voll und ganz akzeptiert.

Das Ganze mag jetzt durchaus etwas bitter klingen und eventuell ein nicht allzu nettes Licht auf den ehemaligen Gryffindor werfen. Man möge sich davon aber bitte nicht großartig täuschen lassen. Remus ist die meiste Zeit nämlich ein recht umgänglicher, netter und humorvoller Mensch.

Wenn man sich auf ihn einlässt und sein Vertrauen erst einmal für sich gewonnen hat, kann man sich ziemlich sicher sein, einen sehr guten, treuen Freund gefunden zu haben, der selbst um drei Uhr nachts noch bereitwillig ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme hat – sofern man sich nicht gerade eine Vollmondnacht ausgesucht hat, versteht sich. Es ist tatsächlich möglich sehr tiefgründige, lange Gespräche mit ihm zu führen, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Auch Geheimnisse sind relativ gut bei ihm verwahrt, da er niemals auf die dumme Idee kommen würde, so etwas wie Verrat zu begehen oder derartiges Wissen gegen andere auszuspielen – im Gegensatz zu gewissen Ratten, die wir an dieser Stelle nicht näher benennen möchten.

Remus mag das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei gegebenenfalls sogar noch etwas Sinnvolles für andere tun zu können – sofern es seine Fertigkeiten ihm denn ermöglichen. Was diese angeht, so neigt er dann und wann zu einer gewissen Bescheidenheit. Er würde sich nicht als Experte für bestimmte Fachgebiete bezeichnen.

Im Orden des Phönix beteiligt er sich nicht nur an Missionen, nein, er versucht auch diejenigen unter den Mitgliedern zu unterstützen, denen nicht von vornherein das Talent gegeben ist, sich gegen die Dunklen Künste zur Wehr zu setzen. Man könnte sagen, dass Remus dann und wann den Nachhilfelehrer für solche Leute stellt. Dies tut er vollkommen freiwillig, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass es genug andere Leute gäbe, die dieses Wissen bestimmt besser vermitteln könnten, sofern die Zeit dafür denn gegeben wäre. Natürlich versucht er dennoch, das beste Ergebnis für alle aus der Sache herauszuholen. Besondere Förderung erhalten dabei im Übrigen diejenigen, deren Ergebnis eben nicht sofort ein ‚ohnegleichen‘ absahnt, da sie sich vielleicht ungeschickt anstellen oder denken, sie könnten es einfach nicht, da ihnen das Talent fehle oder weiß der Fuchs was sonst noch. Eine Kette ist bekanntlich immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, weshalb es für den Werwolf mehr als logisch ist, diese Personen zu ermutigen und mehr zu fördern, als diejenigen, die es sich bereits zum Beruf gemacht haben, Schwarzmagier zu jagen und diese direkt nach Askaban zu schleifen.

Wenn es etwas gibt, womit der Werwolf nur bedingt klarkommt, wenn man mal von seiner eigenen Verfassung absieht, dann ist es Trauer um einen verlorenen Menschen. Es dauert lange, bis er wirklich akzeptieren und verarbeiten kann, dass eine Person jetzt fort ist und nie wieder in seinem Leben auftauchen wird. Je enger er mit dieser Person befreundet war, umso länger dauert es. Er neigt dazu, sich lieber beschäftigt und abgelenkt zu halten, statt dem Ganzen wirklich nachzugeben. Außerdem zieht er es vor, diesem Prozess lieber alleine nachzugehen als in Gesellschaft anderer. Das mag einen jetzt eventuell an das Bild eines leidenden Hundes erinnern, der sich irgendwo verkriecht, wo ihn niemand findet. Allzu verkehrt ist dieser Vergleich tatsächlich nicht.

Es mag äußerst paradox erscheinen, aber wenn man sich mal die Zeit nimmt, und Remus ganz genau über einen längeren Zeitraum beobachtet, wird man unter Umständen feststellen, dass manche seiner Verhaltensmuster sich teilweise mit denen jener Tiere decken, die er absolut nicht ausstehen kann: Wölfe. Wie meinen? Nun, zum Bleistift ist er, wie schon erwähnt, gern Teil einer Gruppe und wird gerne gebraucht – Voilá, klassisches Rudel(ersatz)verhalten. Oder auch ganz interessant: Völlig unbewusst neigt er ab und an dazu, mehr in die Mimik und die Gestik anderer hinein zu interpretieren beziehungsweise diese deutlicher zu lesen als andere („normale“) Menschen es vielleicht tun würden – nonverbale Kommunikation wird bei diesen sozialen Tieren in der Gruppe ziemlich groß geschrieben. Es wäre allerdings sehr nett, wenn man ihn auf diese Parallelen am besten gar nicht hinweisen würde. Das könnte unter Umständen sonst etwas sehr falsch bei ihm ankommen…







                                       
Wenn er ganz ehrlich war, dann war Remus mehr als erleichtert, dass ihm der Patronuszauber gelungen war. Nicht etwa, weil dieser Zauber so schwer war, nein, sondern vielmehr, weil es ihm schwer gefallen war, die Trauer, die in ihm hochkommen wollte, während er an die guten alten Zeiten von damals dachte, um seinen Patronus zu beschwören, zu unterdrücken. Aber es war ihm tatsächlich gelungen, obwohl sich ein sehr schwerer Kloß in seinem Hals breit machte, der sich nur schwer vertreiben ließ. So ganz verarbeitet hatte der Werwolf den Verlust seines letzten besten Freundes immer noch nicht. Wie auch? Er war kurz darauf ja gleich in dieser Welt gelandet und musste sich nun, wenige Tage später, auch noch mit diesem seltsamen Labyrinth herumplagen. Hoffentlich war der Patronus stark genug, um die zwei Biester lange genug abzulenken.

Das Mitglied vom Orden des Phönix atmete tief durch und versuchte sich kurz zu sammeln, als der Doctor, dieser merkwürdige Reisende, ihn auch schon wieder aus seinen Gedanken riss. "Mir wäre es fast lieber, wenn die beiden Geschöpfe Dementoren wären. Dann könnte er weitaus mehr gegen sie ausrichten, statt sie nur von uns wegzulotsen. Aber man muss eben mit dem auskommen, was man hat." antwortete der Werwolf trocken und mit dem Hauch eines leicht gequälten Lächelns. Ja, er hatte durchaus einige Asse im Ärmel, die ihm andere Zauberer womöglich kaum zutrauten, aufgrund seiner armen - und manchmal auch krank - wirkenden Erscheinung. Es hatte schon seine guten Gründe, warum Albus Dumbledore ausgerechnet ihn, einen verdammten Werwolf, gefragt hatte, ob er den Lehrposten für Verteidigung gegen die Dunklen Künste beziehen würde. Ironischerweise schien das dem ehemaligen Vertrauensschüler aus dem Haus Gryffindor auch zu liegen, anderen verständlich etwas beizubringen. Eine Eigenschaft, die sich auch später im Orden bezahlt gemacht hatte.

"Hoffen wir, dass es keine unangenehmen Überraschungen ähnlicher Natur sind, wie die von eben", hatte der Werwolf noch gesagt, wobei er kurz einen Blick zurück in die Richtung warf, aus der sie gekommen waren. Zumindest klang es im Moment nicht so, als würden sie weiter verfolgt werden. Und das war auch gut so.

Nachdem der Time Lord das Kreuz an die Wand gekritzelt hatte, folgten sie weiterhin dem langen Gang. Remus hatte für einen Moment die Hoffnung, dass sie nun vielleicht eine der äußeren Wände des Labyrinths erreicht hatten - vorausgesetzt, dass es eine quadratische oder rechteckige Form hatte und keine andere vieleckige. Rund war es zumindest nicht. Zumindest sah es bisher so nicht aus. Zu dumm nur, dass sie keinen flugfähigen Besen hier hatten oder sich anderweitig einen Überblick verschaffen konnten.

Während sie dem Gang folgten hatte der Werwolf seinen Zauberstab auf die flache linke Hand gelegt, ganz gerade, und die Worte "Weise mir die Richtung" gesprochen. Der so genannte Vier-Punkte-Zauber sorgte in der Regel dafür, dass sich der Zauberstab wie eine Kompassnadel verhielt und dann mit der Spitze nach Norden zeigen würde. Remus hatte gehofft, dass ihnen das zumindest insoweit helfen würde, dass sie definitiv immer in die ungefähr gleiche Richtung liefen. Dummerweise tat der Zauberstab wieder einmal genau das, was er schon bei seiner Ankunft in Traptown getan hatte: er rotierte planlos umher, wie eine Kompassnadel in der Nähe eines starken Magneten. Mist! fluchte er innerlich und gab das Unterfangen auf. Gerade in diesem Augenblick gabelte sich der Weg wieder einmal und erneut stellte sich die Richtungsfrage. Remus rekapitulierte gedanklich, dass sie erst nach links und dann zuletzt nach rechts abgebogen waren. Der Zauberer deutete nach links. "Da lang." schlug er vor und wartete, bis der andere wieder eine Markierung gesetzt hatte.

Es gab mehrere Methoden um ein Labyrinth strategisch zu durchschreiten. Entweder man bog immer an jeder Gabelung nach rechts ab, wodurch man im Kreis lief (respektive links) oder man versuchte möglich gerade voranzukommen, indem man das Muster Links-Rechts, Links-Rechts, Links-Recht befolgte. Es war zumindest um einiges schlauer, als wenn man vollkommen planlos im Kreis lief - jedenfalls, wenn es nach dem Werwolf ging. Darum hatte er sich für links entschieden. Gut, und das Rascheln von rechts klang auch nicht gerade besonders vertrauenserweckend für die Ohren des Zauberers, der mit einem leisen "Lumos" seinen Stab wieder erleuchten ließ.

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Wibbly-Wobbly, Timey-Wimey
Ich bin der Doctor. Einfach nur der Doctor. Ich bin ein Time Lord vom Planeten Gallifrey. Man nennt mich auch Herr der Zeit und der "Aufkommende Sturm". Vereinfacht ausgedrückt rette ich das Universum vor außerirdischen Gefahren, in dem ich mit meiner TARDIS, einer kleinen, blauen Polizeinotrufzelle durch Raum und Zeit reise. Das Universum ist mein Spielplatz. Außerdem besitze ich ein enormes Wissenspotential.Ich bin zur Zeit 1,85 m groß, habe kurze, dunkelbraune, struwwelige Haare, die ich auch öfters mit Gel bändige und dunkelbraune Augen. Um belesener auszusehen, trage ich auch sehr oft eine Lesebrille. Aber nicht, weil ich einen Sehfehler habe, sondern einfach, weil es cool aussieht! Da sieht man so belesen aus! Mir gefällt das sehr! Von Statur her bin ich sehr schlank. Donna, eine frühere Begleiterin von mir würde mal wieder sagen, ich wäre zu dürr! Frechheit sowas! Was meine Kleidung betrifft, trage ich meistens einen braunen oder dunkelblauen Nadelstreifenanzug mit Hemd und Krawatte. Darüber einen knöchellangen, hellbraunen Mantel und rot-weiße Sneakers. Den Mantel habe ich von Janis Joplin persönlich geschenkt bekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das Outfit mag für Manche sicher merkwürdig erscheinen, aber mir gefällt´s. Allerdings bin ich nicht unbedingt auf diese Kleidung angewiesen. Die TARDIS hat ein besonderes Zimmer, wo sie die unterschiedlichsten Kleidungsstücke für meine Begleiter und mich zur Verfügung stellt, damit wir uns gegebenenfalls den jeweiligen Epochen auch klamottenmäßig anpassen können. Ich mache das allerdings recht selten. Alter? Irgendwas zwischen 904 und 906 Jahren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ich war in Rose Tyler, meiner ehemaligen Begleiterin verliebt, was ich mir lange nicht eingestanden hatte. Angeblich bin ich mit River Song verheiratet, die ich allerdings in dieser Inkarnation noch gar nicht kenne. Zeitlinien sind etwas kompliziert. Ohne meinen Schallschraubenzieher gehe ich nirgendwohin. Er kann nicht nur Türen öffnen, sondern eine ganze Menge mehr. Gemeinsam mit ihm und meiner alten Lady, der TARDIS, einer kleinen blauen Polizeinotrufzelle löste ich schon so manches, kleine Geheimnis, wie auch ganz sicher dieses hier. Bevor ich hierherkam, traf ich wieder auf meinen Erzfeind und ehemals besten Freund, den Master, der aus der Menschheit eine Masterrasse schaffte. Er war wiedergeboren worden, denn er war alles andere als tot. Aber diesmal stand ich gleich zwei Bedrohungen gegenüber. Ihm und zum anderen der Kampf um die Zeit selbst, was nur bedeuten konnte, daß die Time Lords zurückgekehrt waren. Gemeinsam mit Donna Nobles Großvater an meiner Seite kämpfte ich um den Erhalt des Universums. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hatte ich sogar zu einer Waffe gegriffen. Als der Master erkannte, daß die Time Lords für den Trommelrhythmus in seinem Kopf verantwortlich waren, hat er Rassilon umgebracht und wurde gemeinsam mit den Time Lords zurück in den Zeitkrieg gezogen. Es sah nun ganz so aus, als hätte ich es überstanden. Überglücklich wollte ich aufstehen, aber ich wurde plötzlich in ein helles Licht gehüllt. Als ich die Augen wieder aufschlug, befand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung.

Name: Der Doctor

Einfach nur der Doctor. Meinen richtigen Namen halte ich natürlich geheim. Den weiß niemand. Ab und zu nenne ich mich allerdings auch mal John Smith, so auch, als ich mal wegen Außerirdischen dem Time Lord-Dasein abgeschworen hatte und ein Mensch wurde, damit ich nicht gefunden werden konnte. Ja, für Viele mag Doctor komisch klingen, aber mir gefällt er. Ich habe ihn mir einst selbst gegeben, weil er zu einem Time Lord und seinen guten Absichten sehr gut passt.

Rasse: Time Lord

Leider der Letzte meiner Art. Ich stamme vom Planeten Gallifrey, der sich in einer Sternenkonstellation namens Kasterborous befindet. Wollt Ihr auch noch die genauen Koordinaten wissen? Also meinetwegen: 10-0 11-0 0 bei 0-2 vom Galactic Zero Centre. Leider existiert mein Heimatplanet aber mittlerweile nicht mehr. Warum? Bitte anderes Thema. Nun ja. Dazu später mehr.

Jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, was ein Time Lord ist? Nun, einfach ausgedrückt ist es ein Zeitreisender. Aber als Time Lord ist man sehr viel mehr als das. Man besitzt das Wissen des ganzen Universums und weiß, wann was in der Geschichte passiert. Menschen würden sterben, hätte ihr Gehirn das Fassungsvermögen auch nur von einem einzelnen Time Lord-Gehirn. Menschen wären restlos damit überfordert. Außerdem kenne ich mich sehr gut mit wissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhängen aus, mit dem Universum und insbesondere Anomalien in der Zeit, mit der Quantenphysik, den meisten Planeten im Universum, in allen Zeiten und ich weiß sogar ein wenig über Medizin. Ich habe es nämlich kurz mal studiert, allerdings bedauerlicherweise im falschen Jahrhundert.

Desweiteren kenne ich fast alle Spezies auf der Welt und spreche dank meiner TARDIS alle Sprachen. Denn ich bin mit ihr telepathisch verbunden. Würde der Universalübersetzer ausfallen, ginge es auch nicht mehr. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Weltenretter, denn ich bin immer da, wo ein Planet in Gefahr ist, um zu helfen. Dabei bin ich ein absoluter Pazifist und hasse es, konventionelle Waffen zu benutzen. Meine einzigen Waffen sind mein Verstand und meine Intelligenz.

Allerdings gibt es einige grundlegende Regeln, an die ich mich als Time Lord halten muß. Und zwar darf ich niemals irgendwelche wichtigen Fixpunkte in der Geschichte verändern. Das könnte übel ausgehen und im schlimmsten Fall das komplette Universum kollabieren lassen. Genausowenig darf ich mich in die Vergangenheit oder Zukunft einmischen. Letzteres wurde allerdings schon öfters von mir missachtet. Daher wurde ich auch zur Strafe eine Zeitlang in meiner dritten Inkarnation auf die Erde verbannt. Aber ich nutzte die Zeit, um UNIT als wissenschaftlicher Berater beizustehen.

Eine weitere Fähigkeit von Time Lords ist das Versiegeln von Rissen im Raum- Zeitkontinuum, die durch verschiedene Paradoxa ausgelöst werden.


Besondere Fähigkeiten:

Meine größte besondere Fähigkeit ist wohl die, daß ich mich regenerieren kann. Etwas, was sich wohl jeder Mensch wünscht, der nicht altern will. Daß er sich nach einer Weile einfach erneuern kann und völlig anders aussieht. Bei der Regeneration ändert sich nicht nur mein komplettes Aussehen, auch Alter und Persönlichkeit sind meistens nicht mehr dieselben. Ich bin dann sozusagen ein völlig neuer Mensch. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Es kommt zu psychischen und mentalen Veränderungen. Dabei kann es auch passieren, daß sich sogar mitunter das Geschlecht ändert. Ist zwar zum Glück noch nie passiert, aber wer weiß! Regenerationen sind immer so eine Sache! Wann das passiert, das ist völlig unterschiedlich. Es kommt meistens ganz plötzlich und unerwartet. Doch auf jeden Fall oft dann, wenn ich nach einem Kampf schwer bis tödlich verletzt werde. So eine Regeneration ist natürlich auch sehr praktisch, denn dadurch kann ich nicht so schnell sterben wie ein gewöhnlicher Mensch. Jedoch geht das nur bis zu zwölfmal. Mein jetziges Ich ist schon das zehnte. Na ja, genau genommen ist es schon die 12. Inkarnation, wenn man den Kriegsdoctor und die Bio-Metakrise dazuzählen würde. Das einzige Problem beim Regenerieren ist allerdings, daß es oft sehr unangenehm und mit großen Schmerzen verbunden ist. Meistens geht es sogar mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit einher.

Aber auch wenn ein Time Lord fast unsterblich ist, kann er auch sterben. Immer dann, wenn er mitten in einer Regeneration getötet wird.

Eine weitere Besonderheit von mir ist wohl auch, daß ich im Gegensatz zu einem Menschen zwei Herzen besitze.

Von meiner Sprache und meinem Aussehen her könnte man mich glatt für einen Schotten halten. Denn manchmal habe ich tatsächlich einen schottischen Akzent und klinge, als käme ich von dort. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht.

Ich kann eine bestimmte Materialzusammensetzung erkennen, wenn ich bspw. an dem Objekt lecke. Ebenso ist es mir möglich, herauszufinden, in welcher Zeit wir uns befinden, wenn ich an meinem Zeigefinger lecke und ihn seitlich ausstrecke, als würde ich die Windrichtung prüfen. Ein Time Lord weiß dann sofort, in welchem Jahr er sich befindet.

Was nicht mich persönlich betrifft, aber was ich auch für erwähnenswert halte, wäre das gedankenmanipulierende Papier, daß dem Betrachter alles zeigt, was er sehen will. So komme ich in so gut wie alle verbotenen Gebäude hinein, da mich das gedankenmanipulierende Papier als ein hohes Tier ausweist. Außerdem besitze ich telepathische Fähigkeiten, die ich aber nur selten benutze. Wenn ich sie allerdings einsetze, können die anderen meistens alles über mich sehen und wissen sofort, wer ich bin.

Ich besitze auch die Fähigkeit, selbst ohne irgendwelche Hilfsmittel fliegen zu können. Aber es ist schon sehr lange her, seit ich das getan habe. Doch hier könnte es wieder nützlich werden.

Außerdem darf natürlich mein Schallschraubenzieher nicht fehlen, mit dem ich sogar Türen öffnen kann. Er besitzt 2420 Funktionen und ist für mich ein unverzichtbares Utensil.

Er kann mir z.B. sogar sagen, um was für ein Wesen es sich handelt, wenn ich unbekannte Spezies damit scanne, kann die usprüngliche Gestalt eines Wesens herausfinden, sollte es einen Schimmer haben oder woraus bestimmte Materialien bestehen. Außerdem kann er auch Alienstimmen für Menschen hörbar machen und Vieles mehr. Ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

Allerdings hat er eine Schwäche, und das ist Holz. Bei Holz funktioniert er leider nicht. Jedoch kann man das auch nicht so direkt sagen. Eine Holztür mit einem Eisenschloss kann er durchaus öffnen.

Mit Hilfe des Chamäleon-Bogens in der TARDIS ist es mir möglich, mich in eine andere Spezies zu verwandeln. Bspw. wenn ich mich vor besonderen Feinden verstecken muß. Das komplette Time Lord-Bewusstsein wird dabei in eine Taschenuhr eingeschlossen und kann jederzeit wieder freigelassen werden. Man bekommt bspw. einen komplett neuen Lebenslauf und erinnert sich auch nicht mehr daran, einmal Time Lord gewesen zu sein. So mußte ich mich sogar einmal zum Menschen machen, um mich vor der "Familile des Blutes", sehr aggressiven Aliens, zu verstecken.

Und nicht zuletzt die TARDIS natürlich, mit der ich Raum und Zeit überwinden kann und wenn ich will, sogar bis ans Ende des Universums reisen kann. So habe ich sogar schon das Ende der Erde in ferner Zukunft miterlebt. Die TARDIS vom Typ 40 hat das Äußere einer blauen Polizeinotrufzelle aus dem Jahr 1960 und ist innen viel größer als außen. Möglich ist dies durch Time Lord-Technologie. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und ist stur und eigensinnig. Sie hört nichtmal immer auf mich selbst und setzt dann lieber ihren eigenen Willen durch. Eine TARDIS besteht zu Teilen organischen und mechanischen Materialien und wird gezüchtet. Sie ist ein lebendiges Wesen und besitzt sogar ein Herz. Wenn man die kleine, blaue Polizeinotrufzelle betritt, kommt man zuerst in den großen Kontrollraum mit seinen zahlreichen Schaltern und Hebeln. In der Mitte der Steuerungskonsole befindet sich ein hellgrüner Leuchtkolben, der im Flug stetig auf- und abgeht. Geht man weiter ins Innere, erstreckt sie sich über mehrere Etagen. Die TARDIS und ich sind eng miteinander verbunden, weswegen wir aufeinander angewiesen sind. Geht es mir nicht gut, funktioniert auch sie nicht und umgekehrt.

TARDIS heißt übrigens Time And Relative Dimension(s) In Space ( Zeit und relative Dimension(en) im Raum.


Charakter:

Ich wirke oft ziemlich überdreht und bin sehr quirlig. Auf jeden Fall bin ich sehr redselig und plappere oft einfach drauflos. Das hat auch nicht immer Hand und Fuß. Daß ich oft ununterbrochen rede, tue ich oft, um Gesprächslücken zu füllen, Feinde zu verunsichern oder meine Unsicherheit zu überspielen. Selbst auf die Gefahr hin, daß man mich deshalb auch für nervig hält, da ich auch laut nachdenke. Und als Time Lord denke ich wirklich sehr sehr viel nach. Desöfteren wirke ich daher auch zerstreut. Man muß bedenken, daß im Kopf eines Time Lords Einiges mehr los ist als in einem menschlichen Gehirn. Wie oben schon erwähnt, würde einen Menschen auch daher diese Informationsflut, die in meinem Kopf herrscht, restlos überfordern. Manche würden mich als chaotisch, verrückt und total durchgeknallt bezeichnen, weil ich mich geradewegs in eine Gefahr stürze. Ich liebe große Herausforderungen und bin sehr abenteuerlustig und waghalsig.

Aber ich bleibe auch in den gefährlichsten Situationen noch gelassen und freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Spezies kennenlerne. Wenn andere wegrennen, bleibe ich noch fasziniert stehen und bin völlig beeindruckt. Ich kann mich schnell für etwas begeistern. Ich bin allgemein ein sehr heiterer und fröhlicher Mensch und finde noch in den aussichtslosesten Situationen immer einen Ausweg. Man kann sagen, ich bin durch und durch ein Optimist und sehe selbst in einem Regenschauer immer nur das Positive. Ich sehe die Dinge nicht so eng wie die Menschen und mache aus allem das Beste draus. Selbst in meinem Erzfeind sah ich immer nur das Gute und wollte ihn immer nur retten. Ich bin sehr aufgeschlossen und neugierig. Viele bezeichnen mich auch als sehr temperamentvoll. Wenn ich mit meinen Feinden rede, kann ich oft sehr gute Reden halten und bin immer sehr schlagfertig. Dazu brauche ich nicht einmal eine einzige Waffe. Denn ich bin auch außerdem absoluter Pazifist. Die besten Waffen sind sowieso Bücher und der Kopf. Außerdem zeichnet mich als Time Lord eine sehr hohe Intelligenz aus. Es ist nun einmal eine unbestrittene Tatsche, daß ich ein absolutes Genie bin. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wie man sieht, kann ich durchaus auch oft sehr eingebildet sein. Allerdings kann ich es mir ja auch leisten, oder? Ich bin einfach nur genial!

Oh, ich kann aber auch nicht nur gutmütig, sondern oft auch sehr rachsüchtig und nachtragend sein. Wenn ich etwas absolut nicht will, kommt meine Sturheit zum Tragen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr hilfsbereit und tue alles, um die Welten zu retten. Deshalb zerreißt es mir auch oft beide Herzen, wenn ich mit ansehen muß, wie ich nichts tun kann und die Menschen sterben müssen, weil es ein Fixpunkt in der Geschichte ist. In solchen Situationen bspw. kann ich auch sehr sentimental und melancholisch wirken. Wenn es um Rose geht, werde ich immer sehr gefühlvoll. Zu ihr habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich hätte ihr sogar beinahe meine Liebe gestanden.



Stärken:

- Diplomatie
- sehr großes Wissen auf vielen Gebieten: Allgemeinwissen, über Planeten, große Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse, Wissenschaftstheorien, Physik, Technik
- ich trage nie eine Waffe und mache alles mit dem Kopf und meiner Intelligenz
- meine zwei Herzen
- intelligent, genial
- ich kann mit allen Spezies kommunizieren
- ich kann mich allein mit bestimmten Lebensmitteln entgiften


Schwächen:

- über mich selbst rede ich nicht gerne und so gut wie gar nicht, daher bin ich da eher verschlossen
- meine Vergangenheit, da ich nicht damit klarkomme, daß ich im großen Zeitkrieg so viele Menschen und sogar meine eigene Rasse, die Time Lords, auf dem Gewissen habe. Aber ich mußte Gallifrey zerstören, weil die Daleks sich sonst ausgebreitet hätten und Tod und Zerstörung gebracht hätten. Es war eine sehr schwere Entscheidung gewesen.
- nach einer Regeneration bin ich immer sehr konfus, da ich mich erstmal an mein neues Ich gewöhnen muß
- ich flirte gerne mit meinen Begleiterinnen oder anderen Frauen
- Ingwerlimonade macht mich betrunken
- allergisch gegen Aspirin


Vorlieben:

- in erster Linie meine TARDIS, eine blaue Polizeinotrufzelle, mit der ich durch die Zeit reisen kann und die sogar zum Teil organisch ist und eine Seele hat
- Reisen durch Raum und Zeit
- andere Spezies und Planeten
- große, rote, runde Knöpfe zum Drücken
- neue Herausforderungen
- das Universum
- Gerechtigkeit
- mein Lieblingssatz ist der französiche Ausruf "Allons-y", was so viel wie "Los geht´s!" heißt. Warum ich den Satz so gerne mag? Weil ich gerne mal :"Allons-y Alonso" rufen würde.
- Bananen
- Menschen


Abneigungen:

- Daleks, Cybermen, die Weinenden Engel, u.a. Spezies, die anderen das Leben zur Hölle machen, doch die Daleks sind meine absoluten Erzfeinde, weil ich sie ausgerottet hatte beim Zeitkrieg auf Gallifrey.
- Kriege
- Konflikte mit konventionellen Waffen zu lösen
- Militär
- hilflos sein zu müssen und nichts tun zu können, das macht mich manchmal doch ganz schön rasend
- zu lange an einem Ort verweilen zu müssen








                                       
Dem Doctor blieb natürlich trotz der Freude über den Patronuszauber nicht verborgen, daß Remus irgend Etwas beschäftigte. Der Zauberer versuchte wohl wegen ihm tapfer zu bleiben, doch dem Time Lord konnte er nichts vormachen. Er sah ihm an, daß er wohl trübe Gedanken hatte. Irgend Etwas machte ihm gerade gehörig zu schaffen. Natürlich wußte er nicht, was es war, aber jeder, der ein wenig Feingefühl besaß, würde das sehen. Obwohl dieser Punkt gerade bei 10th so eine Sache war. Er konnte auch manchmal ein ganz schöner Elefant im Porzellanladen sein, wie die Menschen so schön in ihrem Sprichwort sagten.

„Ist es wegen dem Labyrinth?“, fragte 10th jetzt einfach mal. Gleichzeitig wollte er ihn aufbauen und meinte: „Och, kommen Sie, ein Zauberer und ein Time Lord, wäre doch gelacht, wenn wir das hier nicht geschafft kriegen würden.“, lächelte er ihn an. „Wir kommen hier schon wieder raus!“ Sie mußten eben nur schauen wie. Aber das würde sich schon ergeben. Hoffentlich konnte der Doctor Remus ein wenig damit aufmuntern. „Und dann Ihr Patronus! Wie aus dem Lehrbuch!“, grinste er. „Dumbledore selbst könnte es nicht besser!“, lobte er ihn. „Ich sollte auch mal anfangen, zaubern zu lernen!“, lachte er. Der Schallschraubenzieher war zwar schon ein Allzweckutensil, aber dennoch gab es Situationen wie diese hier, wo er nicht viel gegen ausrichten konnte. „Ich finde, das ist schon mehr als genug!“, meinte er zu Remus. „Immerhin ein Anfang!“ Die Kreaturen ließen sich ohne Weiteres weglotsen.

„Könnten Sie sie nicht einfach in solche verwandeln? Vielleicht kann man den Patronus damit täuschen!“, schlug 10th vor. Oh ja, das wäre genial. Denn Remus hatte auf jeden Fall recht. Es wäre um ein Vielfaches leichter, wenn es Dementoren wären. „Aber ich weiß ja nicht, wie Dementoren auf so jemanden wie mich reagieren würden!“ Das war ja mal eine gute Frage. Immerhin war er ja nicht menschlich. Sie waren sicher noch nie auf Außerirdische getroffen. Nicht, daß sie sich dann auf 10th stürzen würden, noch ehe der Patronus etwas gegen sie ausrichten konnte.

Sie schafften es beide soweit zu fliehen, daß die Kreaturen sie nicht mehr einholen konnten. Der Patronus hielt die zwei erstmal in Schach und verschaffte den beiden Männern einen Vorsprung. „Nein, darauf kann ich auch verzichten, obwohl ich es liebe, zu rennen!“, lachte er. „Es scheint, als hätten wir es fürs Erste geschafft. Allerdings sind wir noch längst nicht draußen!“, gab der Doctor zu bedenken. „Ich befürchte, das hier war nicht die erste und letzte Begegnung mit irgendwelchen Kreaturen!“

Nach einer weiteren Markierung gingen wir weiter den nächsten Gang entlang. Das war das Schlimmste hier, daß sie hier keine richtige Orientierung hatten. 10th bemerkte, wie Remus nun seinen Zauberstab als Kompass benutzte. Zumindestens versuchte es der Zauberer. „Ich fürchte, wir können uns nur an den Kreidekreuzen orientieren, wo wir schonmal gewesen sind. Das, was Remus vorhatte, klappte auf der ganzen Linie nicht. „Seltsam, das würde ja bedeuten, daß es hier keine richtigen Pole gibt!“, grübelte der Doctor. Dann aktivierte er seinen Schallschraubenzieher und versuchte es nochmal. Aber auch dieser schaffte es nicht, einen vernünftigen Norden anzuzeigen und begann, unaufhörlich zu piepsen. „Fehlanzeige!“ Das könnte ein wichtiger Hinweis darauf sein, daß Traptown so etwas wie ein eigenes kleines Taschenuniversum war. „Oh, Remus, Sie sind großartig! Wir kommen der Sache langsam näher! Ich habe mal wieder das Wesentliche übersehen!“, schimpfte er mit sich selbst. Bisher hatte 10th das nämlich noch nicht herausgefunden. Allerdings gab es so Etwas bisher nur bei den Time Lords. Von innen größer als außen. Aber es gab keine Time Lords mehr. Oder steckte mal wieder der Master dahinter? Der Einzige noch lebende Time Lord mit ihm selbst. Aber das bezweifelte er. Nur was wollte man mit dieser Blase hier bezwecken? Woher kannten sie diese Time Lord-Technologie? Waren hier schonmal welche gewesen und hatten diese Technologie mitgebracht? Und wieso wurde nicht alles durchgelassen?

Schließlich kamen sie beide erneut an eine Gabelung. „Hopp oder Topp! Entweder führt uns das in die Nähe des Ausgangs oder tiefer hinein!“, entgegnete 10th. Remus entschied sich für links und der Doctor setzte seine Markierung. Im Kopf überlegte 10th ebenfalls, wie sie am besten hier rauskamen. Da gab es auf jeden Fall mehrere Möglichkeiten. „Links- Rechts oder immer nach rechts? Was bevorzugen Sie?“ Der Doctor ahnte nicht, daß Remus ähnliche Gedanken gehabt hatte. Glücklicherweise entschied er sich erstmal, nach links zu gehen, denn rechts konnte man schon wieder ein unheilvolles Rascheln hören. Remus reagierte sofort und knipste sein Licht wieder an.

Das Rascheln zog sich entlang des Ganges gegenüber und durch das untere Dickicht konnte ich rote, spinnenartige Beine schimmern sehen, die an den beiden vorbeihuschten. „Ich sag es ja ungern, Remus, aber ich befürchte, wir bekommen gleich Besuch!“, warnte ich den Zauberer. Wenig später kam sie auch schon aus dem rechten Gang herausgelaufen. Eine gigantische Spinne, die nun genau vor den beiden Männern stand und ihnen den Weg blockierte. Genaugenommen eine Racnoss. „Eine Racnoss!“, hauchte 10th und ein eiskalter Schauer lief ihm über dem Rücken, als er an seine letzte Begegnung mit der Kaiserin dachte. „Ich glaube, wir sollten doch besser den anderen Weg nehmen!“, meinte er zu Remus. 10th aktivierte wieder seinen Schallschraubenzieher und ließ diesmal einen ziemlich hochfrequenten Ton ertönen, der die Racnoss ablenken sollte. Für einen Moment war sie irritiert. Und sie hätten es vielleicht noch geschafft, an ihr vorbeizukommen, doch viel zu schnell hatte die Spinne sich wieder gefangen und gab ein ohrenbetäubendes Kreischen von sich. „RÜCKZUG! ZURÜCK!“ Gegen jene konnten sie nicht allzu viel ausrichten. „Oder haben Sie noch etwas in Ihrer Trickkiste? Dann sollten Sie das jetzt anwenden!“, rief er Remus zu.

Doctor     ist aktuell offline


howling at the moon
Bei der Verteilung mancher Charaktereigenschaften sagt man ja bekanntlich, dass einige Leute entweder viel zu spät kamen und daher leer ausgingen, oder, dass sie mit unter den ersten zehn gestanden haben mussten, um üppig belohnt zu werden. Remus Lupin gehört anscheinend zu einem dritten Typ Mensch in Bezug auf eine derartige Verteilung von Eigenschaften – zumindest wenn es um die Tugend der Geduld geht. Davon besitzt der Werwolf ehrlich gesagt ziemlich viel. Man könnte also sagen, dass er sich einfach mehrfach in die Verteilungsschlange geschummelt hat, um besonders viel davon abzubekommen. Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass er mit Menschen wie Sirius Black und James Potter befreundet war, die beide teilweise arg über die Strenge schlugen und sich ihre Hörner erst abstoßen mussten, bis sie endlich etwas vernünftiger wurden. Wahrscheinlich entwickelt man in solcher Gesellschaft von ganz allein das Talent, einfach ‚warten‘ zu können. Natürlich mag diese Eigenschaft zunächst als sehr gut erscheinen. Klar. Ist sie auch. Allerdings kann so etwas auch hinderlich werden, wenn man einfach viel zu lange auf etwas wartet. Man kann nur hoffen, dass Letzteres dem ehemaligen Gryffindor eher seltener passieren wird.

Womit eigentlich auch schon ein sehr gutes Stichwort gefallen ist. Was sagte man noch gleich den Leuten nach, die diesem Haus in Hogwarts zugeordnet wurden? Ach ja, dass sie mutig, tapfer und nahezu schon ritterlich veranlagt seien, sowie durchaus dazu bereit sind, auch etwas zu riskieren. Nun, im Falle von Remus kann man von einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und äußerst loyalen Freund sprechen. Er würde theoretisch (fast) alles tun, um diejenigen, die er liebt, vor Schaden zu bewahren – selbst wenn es den eigenen Tod bedeuten würde. (Interessanterweise schien das sein Zauberstab beim Erwerb auch gewusst zu haben, da dieser aus Zypressenholz besteht. Stäben aus diesem Holz sagt man nach, dass sie gut zu Zauberern passen, die sich selbst aufopfern. Und bekanntlich sucht sich ja der Stab den Zauberer und nicht umgekehrt…)

Es grenzt fast schon an eine gewisse Ironie, dass jener Beschützerinstinkt gleich zwei vollkommen verschiedene Seiten hat. Auf der einen, wie schon erwähnt, würde Remus alles tun, um andere vor Leid zu bewahren – von außen. Die andere Seite bezieht sich auf theoretisch auf ihn selbst.

Wie das gemeint ist? Nun ja, wenn man seit dem fünften Lebensjahr mit Lykanthropie infiziert ist, dann prägt das natürlich ungemein. Besonders dann, wenn man, wie im Falle von Remus, zwar bei äußerst fürsorglichen Eltern aufwächst, aber dennoch eine eher einsame Kindheit genießt, da ja die Gefahr bestehen könnte, dass man sich entweder bezüglich seines eigenen kritischen und gesellschaftlich eher unakzeptablen Zustands verplappert oder, im schlimmsten Fall, zu einer Bedrohung für andere wird. Remus neigt dazu, andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich (emotional) heran zu lassen. Freundschaften sind vollkommen in Ordnung und auch tolerierbar und ehrlich gesagt auch sehr erwünscht. Sollte das ganze jedoch einige Schritte weitergehen, kann man sich sicher sein, dass er einen gewaltigen Rückzieher machen wird. In dieser Hinsicht hat der Werwolf ehrlich gesagt Angst vor sich selbst, da er sich, eben weil er dieses pelzige Problem im Grunde gar nicht kontrollieren kann (außer er kommt an Banntrank ran, was, seien wir mal ehrlich, leichter gesagt als getan ist), als eine gewisse Gefährdung für andere betrachtet. Dass er sich damit durchaus selbst in mancherlei Hinsicht arg im Wege steht, bemerkt er teilweise schon gar nicht mehr.

Es ist im Übrigen zugegebenermaßen wirklich frustrierend für ihn, dass Werwölfe nach wie vor eine ziemlich beschissene soziale Stellung haben und unter einem nicht gerade freundlichen Ruf leiden. Natürlich sind bedauerlicher Weise viele Lykanthropen selbst an diese Image schuld und fördern es auch noch, aber das umgängliche Sprichwort „Kennste einen, kennste alle“ sollte man dennoch sehr gründlich überdenken, seiner Meinung nach. Es nervt Remus ehrlich gesagt schon lange, dass er in den meisten Fällen nur an Stellen herankommt, die weit unter seinen Qualifikationen sind und, dass er diese relativ schnell wieder aufgeben muss, damit die dortigen Kollegen nicht davon Wind bekommen, dass es einmal im Monat ein äußerst bissiges Problemchen geben könnte. Natürlich kann man sich an vieles gewöhnen und nach außen hin mag es auch gerne so wirken, als hätte Remus dieses Schicksal voll und ganz akzeptiert, jedoch ist dem nicht so.

Apropos Gewöhnung… es gibt Dinge, an die kann man sich einfach nicht gewöhnen – selbst dann nicht, wenn sie zwölf bis dreizehn Mal im Jahr passieren und einer gewissen Routine unterlaufen zu scheinen. Nach wie vor wehrt sich Remus bei jedem Vollmond gegen das unvermeidbare Übel seiner Erkrankung. Er kann diese Seite von sich auf den Tod nicht ausstehen. Es ist nicht nur der Kontrollverlust und die Tatsache, dass der menschliche Anteil im Regelfall nur stumpf und regungslos zusehen muss, was gerade eigentlich passiert, sondern auch die verdammte Müdigkeit, die streckenweise noch Tage später hinterher vorhanden ist. Es sind auch die unerträglichen Schmerzen im eigentlichen Verwandlungsprozess und diese unterschwellige, langsam immer mehr von Tag zu Tag schwelende Reizbarkeit eine Woche vor Vollmond, die ihm, offen gestanden, zu schaffen machen. Er hat sich zwar mit den Jahren einigermaßen damit arrangiert, aber das bedeutet nicht, dass er es voll und ganz akzeptiert.

Das Ganze mag jetzt durchaus etwas bitter klingen und eventuell ein nicht allzu nettes Licht auf den ehemaligen Gryffindor werfen. Man möge sich davon aber bitte nicht großartig täuschen lassen. Remus ist die meiste Zeit nämlich ein recht umgänglicher, netter und humorvoller Mensch.

Wenn man sich auf ihn einlässt und sein Vertrauen erst einmal für sich gewonnen hat, kann man sich ziemlich sicher sein, einen sehr guten, treuen Freund gefunden zu haben, der selbst um drei Uhr nachts noch bereitwillig ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme hat – sofern man sich nicht gerade eine Vollmondnacht ausgesucht hat, versteht sich. Es ist tatsächlich möglich sehr tiefgründige, lange Gespräche mit ihm zu führen, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Auch Geheimnisse sind relativ gut bei ihm verwahrt, da er niemals auf die dumme Idee kommen würde, so etwas wie Verrat zu begehen oder derartiges Wissen gegen andere auszuspielen – im Gegensatz zu gewissen Ratten, die wir an dieser Stelle nicht näher benennen möchten.

Remus mag das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei gegebenenfalls sogar noch etwas Sinnvolles für andere tun zu können – sofern es seine Fertigkeiten ihm denn ermöglichen. Was diese angeht, so neigt er dann und wann zu einer gewissen Bescheidenheit. Er würde sich nicht als Experte für bestimmte Fachgebiete bezeichnen.

Im Orden des Phönix beteiligt er sich nicht nur an Missionen, nein, er versucht auch diejenigen unter den Mitgliedern zu unterstützen, denen nicht von vornherein das Talent gegeben ist, sich gegen die Dunklen Künste zur Wehr zu setzen. Man könnte sagen, dass Remus dann und wann den Nachhilfelehrer für solche Leute stellt. Dies tut er vollkommen freiwillig, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass es genug andere Leute gäbe, die dieses Wissen bestimmt besser vermitteln könnten, sofern die Zeit dafür denn gegeben wäre. Natürlich versucht er dennoch, das beste Ergebnis für alle aus der Sache herauszuholen. Besondere Förderung erhalten dabei im Übrigen diejenigen, deren Ergebnis eben nicht sofort ein ‚ohnegleichen‘ absahnt, da sie sich vielleicht ungeschickt anstellen oder denken, sie könnten es einfach nicht, da ihnen das Talent fehle oder weiß der Fuchs was sonst noch. Eine Kette ist bekanntlich immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, weshalb es für den Werwolf mehr als logisch ist, diese Personen zu ermutigen und mehr zu fördern, als diejenigen, die es sich bereits zum Beruf gemacht haben, Schwarzmagier zu jagen und diese direkt nach Askaban zu schleifen.

Wenn es etwas gibt, womit der Werwolf nur bedingt klarkommt, wenn man mal von seiner eigenen Verfassung absieht, dann ist es Trauer um einen verlorenen Menschen. Es dauert lange, bis er wirklich akzeptieren und verarbeiten kann, dass eine Person jetzt fort ist und nie wieder in seinem Leben auftauchen wird. Je enger er mit dieser Person befreundet war, umso länger dauert es. Er neigt dazu, sich lieber beschäftigt und abgelenkt zu halten, statt dem Ganzen wirklich nachzugeben. Außerdem zieht er es vor, diesem Prozess lieber alleine nachzugehen als in Gesellschaft anderer. Das mag einen jetzt eventuell an das Bild eines leidenden Hundes erinnern, der sich irgendwo verkriecht, wo ihn niemand findet. Allzu verkehrt ist dieser Vergleich tatsächlich nicht.

Es mag äußerst paradox erscheinen, aber wenn man sich mal die Zeit nimmt, und Remus ganz genau über einen längeren Zeitraum beobachtet, wird man unter Umständen feststellen, dass manche seiner Verhaltensmuster sich teilweise mit denen jener Tiere decken, die er absolut nicht ausstehen kann: Wölfe. Wie meinen? Nun, zum Bleistift ist er, wie schon erwähnt, gern Teil einer Gruppe und wird gerne gebraucht – Voilá, klassisches Rudel(ersatz)verhalten. Oder auch ganz interessant: Völlig unbewusst neigt er ab und an dazu, mehr in die Mimik und die Gestik anderer hinein zu interpretieren beziehungsweise diese deutlicher zu lesen als andere („normale“) Menschen es vielleicht tun würden – nonverbale Kommunikation wird bei diesen sozialen Tieren in der Gruppe ziemlich groß geschrieben. Es wäre allerdings sehr nett, wenn man ihn auf diese Parallelen am besten gar nicht hinweisen würde. Das könnte unter Umständen sonst etwas sehr falsch bei ihm ankommen…







                                       
Natürlich war es dem anderen aufgefallen, dass Remus für einen Moment gedanklich nicht ganz anwesend war. Mit einem etwas frustrierten Seufzer vorweg verneinte der Werwolf die Frage. "Nein. Es ist nicht wegen dem Labyrinth." Es ist eher wegen eine Privatsache, die hier absolut nichts zu suchen hat. ergänzte er gedanklich und hoffte, dass das Thema damit vorerst vom Tisch war. Das hier war einfach nicht der Ort um darüber zu reden. Und davon ab, er kannte diesen schlaksigen Typen gerade erst seit vielleicht einer Stunde, höchstens zwei, wenn es hochkam. Der Nadelstreifenträger im langen Mantel wirkte zwar durchaus so, als könnte man ihm vertrauen, aber Remus blieb dennoch skeptisch. Dafür wusste der Kerl einfach viel zu viel und so ganz abkaufen tat er ihm die Erklärung mit den Büchern ehrlich gesagt auch nicht. Da war noch weitaus mehr, da war sich der ehemalige Verteidigungslehrer sicher.

"Ich würde meine Künste wirklich nur ungern mit denen von Albus Dumbledore vergleichen..." fuhr er murmelnd fort. "Der gute Albus hätte mit Sicherheit sofort einen Weg hier raus gefunden oder eine andere Möglichkeit, um das bestehende Problem zu lösen." Zum Beispiel durch einen Stop-Zauber wie Arresto Momentum. Remus erinnerte sich vage daran, dass Dumbledore Harrys Sturz vom Besen damit abgefangen hatte. Was die Sache mit dem Zaubern lernen anging, so hob Remus leicht eine Augenbraue in die Höhe. "Na ja, ist Ihnen denn schon einmal etwas magisches passiert, rein aus Versehen, was definitiv von Ihnen ausging und daher darauf hindeutet, dass Sie magisch begabt sind?" Einfach so lernen konnte man das ganze nämlich nicht. Man brauchte schon einen gewissen großen Hauch magischen Blutes in sich.

Was die Frage des Doctors anging, ob Remus die Sphinx und den Wolf nicht einfach in Dementoren hätte verwandeln können, so schnaubte der Wolf belustigt und schockiert zugleich auf. "Doctor, ich weiß ja nicht, inwieweit Sie über die magische Welt Bescheid wissen, aber.. das kann niemand. Und das ist auch besser so. Dementoren sind grausame, gefährliche magische Kreaturen, die mit ihrer bloßen Anwesenheit allein alles Glück aus einem herauszusaugen scheinen. Man durchlebt seine schlimmsten Ängste in ihrer Gegenwart, friert förmlich von innen beinahe zu Tode und wird schlussendlich, im schlimmsten aller Fälle, durch einen 'Dementorenkuss' seiner Seele beraubt, woraufhin nur noch eine leere Hülle von einem übrig bleibt, die zwar lebt, aber eben nur noch das ist: eine Hülle." Er schüttelte den Kopf. "Niemand weiß, woher genau Dementoren ursprünglich gekommen sind, geschweige denn, wie genau sie sich vermehren. Fakt ist nur, dass man diese Zeitgenossen besser nicht selbst erschaffen möchte. Man müsste schon wirklich abgrundtief bösartig und unbeschreiblich unmenschlich sein, um einem Wesen so etwas antun zu wollen." Bei dem Gedanken schauderte der Werwolf. "Ganz davon ab... Es ist nicht unbedingt empfehlenswert einen Verwandlungszauber auf magische Wesen anwenden zu wollen, die man nicht kennt. Manche von ihnen sind immun oder nur an einer ganz bestimmten Stelle quasi verwundbar. Und da zumindest die Sphinx durchaus als magisches Tierwesen bekannt ist, würde ich solch ein Unterfangen besser sein lassen." Ganz abgesehen davon war Verwandlung nur bedingt eines seiner Steckenpferde. James und Sirius waren da weitaus begabter drin gewesen.

Der gescheiterte magische Kompass entlockte dem ehemaligen Gryffindor lediglich ein Schulterzucken. Entweder, der Zauber funktionierte hier einfach nicht korrekt in dieser Welt oder es lag an diesem verdammten Labyrinth mit seinen zu dicken Mauern, die offensichtlich magieresistent waren. Dass der Doctor allerdings aufgrund dessen einen Einfall zu haben schien, sorgte für einen fragenden Ausdruck auf Seiten des halbblütigen Zauberers. "Und was wäre dieses Wesentliche?" fragte er schließlich vorsichtig nach, während er ihnen weiterhin den Weg leuchtete und im Stillen hoffte, dass der andere sein merkwürdiges Werkzeug nicht noch zu oft benutzen würde. Dieses Geräusch, welches es erzeugte, tat ihm nämlich ehrlich gesagt ziemlich unangenehm in den Ohren weh - und das war nicht gerade förderlich beim Denken.

Der rechte Gang hatte verdächtig geraschelt. Außerdem hatte Remus eher die Links-Rechts-Links-Rechts-Taktik eingeschlagen. Wenn man dieser, wie bisher folgte, stand eigentlich nur Links zur Wahl. Dumm nur, dass sich dieses Links sich als Problemzone entpuppte. Rote, große Spinnenbeine. Nun, Riesenspinnen an sich waren nichts neues für einen Zauberer. Immerhin lebte im Verbotenen Wald auf Hogwarts Ländereien eine riesige Kolonie von Acromantulas - Rubeus Hagrid sei 'Dank'. Aber das hier war.... anders. Zum einen, war es ein wirklich extrem großer Spinnenkörper. Dagegen wirkte jede Acromantula fast schon putzig klein gegen. Und dann mündete das ganze auch noch in eine fast menschliche Gestalt. Na ja, zumindest bis man auf Höhe der Arme ankam, die in ziemlich großen Klauen endeten. Der Kopf war auch wieder ein wahrer Alptraum zwischen humanoid und arachnoid. Ein wahrlich furchteinflößendes Biest!

Das hatte Remus auch kurzzeitig auf einen Gedanken gebracht. Vielleicht war diese scharlachrote Spinnenfrau nicht wirklich da. Vielleicht war sie auch nur das Abbild der Angst des Doctors. Dieser versuchte das Ungetüm mithilfe seines Werkzeugs und einem wirklich schrillen Ton zu verwirren. Dummerweise war der Ton auch für Remus auch extrem unangenehm. Es war schon beschissen, wenn man etwas besser hören konnte, als der Ottonormalverbraucher von Mensch. Dennoch hielt er seinen Stab sicher in der Hand und schob sich vor den Doctor, als dieser schon den Rückzug empfahl.

Eigentlich hatte der ehemalige Lehrer für Verteidigung gegen die Dunklen Künste gehofft, dass jetzt der Effekt eintreten würde, wie damals in seiner ersten Stunde vor den Drittklässlern, als er das Thema Irrwichte durchgegangen war. Damals hatte er sich vor Harry gestellt, damit der Irrwicht sich nicht auf den Schüler, sondern auf ihn selbst fokussierte, um zu vermeiden, dass dieser zum Dementor wird. Dummerweise blieb die Spinne eine Spinne. Das ganze war also kein Irrwicht. Schade. Hätte ja klappen können. Dennoch schaltete der ehemalige Gryffindor schnell genug auf Plan B: "Expelliarmus!" Der Entwaffnungszauber diente bekanntlich eigentlich dazu, jemandem den Stab aus den Händen zu schleudern. Im Falle einer Acromantula wurde die Beute fallen gelassen. Hier aber stellte sich der Effekt ein, der auch auftrat, wenn man den Zauber auf jemanden zielte, der gerade unbewaffnet war: er stieß das scharlachrote Scheusal einige Meter wuchtig zurück - sehr zu deren Missfallen, was sie lautstark bekundete. Rein zur Sicherheit jagte Remus noch einen Tanzbeinfluch hinterher: "Tarantallegra!" Jemand, der so viele Beine hatte, würde deswegen hoffentlich schnell zu Fall kommen und unkontrolliert mit den selbigen herumhampeln - vorausgesetzt, es wirkte, versteht sich.

"Nein, mehr habe ich gerade nicht anzubieten, fürchte ich!" gab der Werwolf schlussendlich zur Antwort und entschied sich auch lieber für den bereits vom Doctor angepriesenen Rückzug. Hoffentlich war das jetzt kein fataler Fehler. Hoffentlich liefen sie dadurch nicht ihren beiden vorherigen Bekanntschaften direkt in die Arme beziehungsweise Zähne/Klauen.

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Wibbly-Wobbly, Timey-Wimey
Ich bin der Doctor. Einfach nur der Doctor. Ich bin ein Time Lord vom Planeten Gallifrey. Man nennt mich auch Herr der Zeit und der "Aufkommende Sturm". Vereinfacht ausgedrückt rette ich das Universum vor außerirdischen Gefahren, in dem ich mit meiner TARDIS, einer kleinen, blauen Polizeinotrufzelle durch Raum und Zeit reise. Das Universum ist mein Spielplatz. Außerdem besitze ich ein enormes Wissenspotential.Ich bin zur Zeit 1,85 m groß, habe kurze, dunkelbraune, struwwelige Haare, die ich auch öfters mit Gel bändige und dunkelbraune Augen. Um belesener auszusehen, trage ich auch sehr oft eine Lesebrille. Aber nicht, weil ich einen Sehfehler habe, sondern einfach, weil es cool aussieht! Da sieht man so belesen aus! Mir gefällt das sehr! Von Statur her bin ich sehr schlank. Donna, eine frühere Begleiterin von mir würde mal wieder sagen, ich wäre zu dürr! Frechheit sowas! Was meine Kleidung betrifft, trage ich meistens einen braunen oder dunkelblauen Nadelstreifenanzug mit Hemd und Krawatte. Darüber einen knöchellangen, hellbraunen Mantel und rot-weiße Sneakers. Den Mantel habe ich von Janis Joplin persönlich geschenkt bekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das Outfit mag für Manche sicher merkwürdig erscheinen, aber mir gefällt´s. Allerdings bin ich nicht unbedingt auf diese Kleidung angewiesen. Die TARDIS hat ein besonderes Zimmer, wo sie die unterschiedlichsten Kleidungsstücke für meine Begleiter und mich zur Verfügung stellt, damit wir uns gegebenenfalls den jeweiligen Epochen auch klamottenmäßig anpassen können. Ich mache das allerdings recht selten. Alter? Irgendwas zwischen 904 und 906 Jahren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ich war in Rose Tyler, meiner ehemaligen Begleiterin verliebt, was ich mir lange nicht eingestanden hatte. Angeblich bin ich mit River Song verheiratet, die ich allerdings in dieser Inkarnation noch gar nicht kenne. Zeitlinien sind etwas kompliziert. Ohne meinen Schallschraubenzieher gehe ich nirgendwohin. Er kann nicht nur Türen öffnen, sondern eine ganze Menge mehr. Gemeinsam mit ihm und meiner alten Lady, der TARDIS, einer kleinen blauen Polizeinotrufzelle löste ich schon so manches, kleine Geheimnis, wie auch ganz sicher dieses hier. Bevor ich hierherkam, traf ich wieder auf meinen Erzfeind und ehemals besten Freund, den Master, der aus der Menschheit eine Masterrasse schaffte. Er war wiedergeboren worden, denn er war alles andere als tot. Aber diesmal stand ich gleich zwei Bedrohungen gegenüber. Ihm und zum anderen der Kampf um die Zeit selbst, was nur bedeuten konnte, daß die Time Lords zurückgekehrt waren. Gemeinsam mit Donna Nobles Großvater an meiner Seite kämpfte ich um den Erhalt des Universums. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hatte ich sogar zu einer Waffe gegriffen. Als der Master erkannte, daß die Time Lords für den Trommelrhythmus in seinem Kopf verantwortlich waren, hat er Rassilon umgebracht und wurde gemeinsam mit den Time Lords zurück in den Zeitkrieg gezogen. Es sah nun ganz so aus, als hätte ich es überstanden. Überglücklich wollte ich aufstehen, aber ich wurde plötzlich in ein helles Licht gehüllt. Als ich die Augen wieder aufschlug, befand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung.

Name: Der Doctor

Einfach nur der Doctor. Meinen richtigen Namen halte ich natürlich geheim. Den weiß niemand. Ab und zu nenne ich mich allerdings auch mal John Smith, so auch, als ich mal wegen Außerirdischen dem Time Lord-Dasein abgeschworen hatte und ein Mensch wurde, damit ich nicht gefunden werden konnte. Ja, für Viele mag Doctor komisch klingen, aber mir gefällt er. Ich habe ihn mir einst selbst gegeben, weil er zu einem Time Lord und seinen guten Absichten sehr gut passt.

Rasse: Time Lord

Leider der Letzte meiner Art. Ich stamme vom Planeten Gallifrey, der sich in einer Sternenkonstellation namens Kasterborous befindet. Wollt Ihr auch noch die genauen Koordinaten wissen? Also meinetwegen: 10-0 11-0 0 bei 0-2 vom Galactic Zero Centre. Leider existiert mein Heimatplanet aber mittlerweile nicht mehr. Warum? Bitte anderes Thema. Nun ja. Dazu später mehr.

Jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, was ein Time Lord ist? Nun, einfach ausgedrückt ist es ein Zeitreisender. Aber als Time Lord ist man sehr viel mehr als das. Man besitzt das Wissen des ganzen Universums und weiß, wann was in der Geschichte passiert. Menschen würden sterben, hätte ihr Gehirn das Fassungsvermögen auch nur von einem einzelnen Time Lord-Gehirn. Menschen wären restlos damit überfordert. Außerdem kenne ich mich sehr gut mit wissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhängen aus, mit dem Universum und insbesondere Anomalien in der Zeit, mit der Quantenphysik, den meisten Planeten im Universum, in allen Zeiten und ich weiß sogar ein wenig über Medizin. Ich habe es nämlich kurz mal studiert, allerdings bedauerlicherweise im falschen Jahrhundert.

Desweiteren kenne ich fast alle Spezies auf der Welt und spreche dank meiner TARDIS alle Sprachen. Denn ich bin mit ihr telepathisch verbunden. Würde der Universalübersetzer ausfallen, ginge es auch nicht mehr. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Weltenretter, denn ich bin immer da, wo ein Planet in Gefahr ist, um zu helfen. Dabei bin ich ein absoluter Pazifist und hasse es, konventionelle Waffen zu benutzen. Meine einzigen Waffen sind mein Verstand und meine Intelligenz.

Allerdings gibt es einige grundlegende Regeln, an die ich mich als Time Lord halten muß. Und zwar darf ich niemals irgendwelche wichtigen Fixpunkte in der Geschichte verändern. Das könnte übel ausgehen und im schlimmsten Fall das komplette Universum kollabieren lassen. Genausowenig darf ich mich in die Vergangenheit oder Zukunft einmischen. Letzteres wurde allerdings schon öfters von mir missachtet. Daher wurde ich auch zur Strafe eine Zeitlang in meiner dritten Inkarnation auf die Erde verbannt. Aber ich nutzte die Zeit, um UNIT als wissenschaftlicher Berater beizustehen.

Eine weitere Fähigkeit von Time Lords ist das Versiegeln von Rissen im Raum- Zeitkontinuum, die durch verschiedene Paradoxa ausgelöst werden.


Besondere Fähigkeiten:

Meine größte besondere Fähigkeit ist wohl die, daß ich mich regenerieren kann. Etwas, was sich wohl jeder Mensch wünscht, der nicht altern will. Daß er sich nach einer Weile einfach erneuern kann und völlig anders aussieht. Bei der Regeneration ändert sich nicht nur mein komplettes Aussehen, auch Alter und Persönlichkeit sind meistens nicht mehr dieselben. Ich bin dann sozusagen ein völlig neuer Mensch. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Es kommt zu psychischen und mentalen Veränderungen. Dabei kann es auch passieren, daß sich sogar mitunter das Geschlecht ändert. Ist zwar zum Glück noch nie passiert, aber wer weiß! Regenerationen sind immer so eine Sache! Wann das passiert, das ist völlig unterschiedlich. Es kommt meistens ganz plötzlich und unerwartet. Doch auf jeden Fall oft dann, wenn ich nach einem Kampf schwer bis tödlich verletzt werde. So eine Regeneration ist natürlich auch sehr praktisch, denn dadurch kann ich nicht so schnell sterben wie ein gewöhnlicher Mensch. Jedoch geht das nur bis zu zwölfmal. Mein jetziges Ich ist schon das zehnte. Na ja, genau genommen ist es schon die 12. Inkarnation, wenn man den Kriegsdoctor und die Bio-Metakrise dazuzählen würde. Das einzige Problem beim Regenerieren ist allerdings, daß es oft sehr unangenehm und mit großen Schmerzen verbunden ist. Meistens geht es sogar mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit einher.

Aber auch wenn ein Time Lord fast unsterblich ist, kann er auch sterben. Immer dann, wenn er mitten in einer Regeneration getötet wird.

Eine weitere Besonderheit von mir ist wohl auch, daß ich im Gegensatz zu einem Menschen zwei Herzen besitze.

Von meiner Sprache und meinem Aussehen her könnte man mich glatt für einen Schotten halten. Denn manchmal habe ich tatsächlich einen schottischen Akzent und klinge, als käme ich von dort. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht.

Ich kann eine bestimmte Materialzusammensetzung erkennen, wenn ich bspw. an dem Objekt lecke. Ebenso ist es mir möglich, herauszufinden, in welcher Zeit wir uns befinden, wenn ich an meinem Zeigefinger lecke und ihn seitlich ausstrecke, als würde ich die Windrichtung prüfen. Ein Time Lord weiß dann sofort, in welchem Jahr er sich befindet.

Was nicht mich persönlich betrifft, aber was ich auch für erwähnenswert halte, wäre das gedankenmanipulierende Papier, daß dem Betrachter alles zeigt, was er sehen will. So komme ich in so gut wie alle verbotenen Gebäude hinein, da mich das gedankenmanipulierende Papier als ein hohes Tier ausweist. Außerdem besitze ich telepathische Fähigkeiten, die ich aber nur selten benutze. Wenn ich sie allerdings einsetze, können die anderen meistens alles über mich sehen und wissen sofort, wer ich bin.

Ich besitze auch die Fähigkeit, selbst ohne irgendwelche Hilfsmittel fliegen zu können. Aber es ist schon sehr lange her, seit ich das getan habe. Doch hier könnte es wieder nützlich werden.

Außerdem darf natürlich mein Schallschraubenzieher nicht fehlen, mit dem ich sogar Türen öffnen kann. Er besitzt 2420 Funktionen und ist für mich ein unverzichtbares Utensil.

Er kann mir z.B. sogar sagen, um was für ein Wesen es sich handelt, wenn ich unbekannte Spezies damit scanne, kann die usprüngliche Gestalt eines Wesens herausfinden, sollte es einen Schimmer haben oder woraus bestimmte Materialien bestehen. Außerdem kann er auch Alienstimmen für Menschen hörbar machen und Vieles mehr. Ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

Allerdings hat er eine Schwäche, und das ist Holz. Bei Holz funktioniert er leider nicht. Jedoch kann man das auch nicht so direkt sagen. Eine Holztür mit einem Eisenschloss kann er durchaus öffnen.

Mit Hilfe des Chamäleon-Bogens in der TARDIS ist es mir möglich, mich in eine andere Spezies zu verwandeln. Bspw. wenn ich mich vor besonderen Feinden verstecken muß. Das komplette Time Lord-Bewusstsein wird dabei in eine Taschenuhr eingeschlossen und kann jederzeit wieder freigelassen werden. Man bekommt bspw. einen komplett neuen Lebenslauf und erinnert sich auch nicht mehr daran, einmal Time Lord gewesen zu sein. So mußte ich mich sogar einmal zum Menschen machen, um mich vor der "Familile des Blutes", sehr aggressiven Aliens, zu verstecken.

Und nicht zuletzt die TARDIS natürlich, mit der ich Raum und Zeit überwinden kann und wenn ich will, sogar bis ans Ende des Universums reisen kann. So habe ich sogar schon das Ende der Erde in ferner Zukunft miterlebt. Die TARDIS vom Typ 40 hat das Äußere einer blauen Polizeinotrufzelle aus dem Jahr 1960 und ist innen viel größer als außen. Möglich ist dies durch Time Lord-Technologie. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und ist stur und eigensinnig. Sie hört nichtmal immer auf mich selbst und setzt dann lieber ihren eigenen Willen durch. Eine TARDIS besteht zu Teilen organischen und mechanischen Materialien und wird gezüchtet. Sie ist ein lebendiges Wesen und besitzt sogar ein Herz. Wenn man die kleine, blaue Polizeinotrufzelle betritt, kommt man zuerst in den großen Kontrollraum mit seinen zahlreichen Schaltern und Hebeln. In der Mitte der Steuerungskonsole befindet sich ein hellgrüner Leuchtkolben, der im Flug stetig auf- und abgeht. Geht man weiter ins Innere, erstreckt sie sich über mehrere Etagen. Die TARDIS und ich sind eng miteinander verbunden, weswegen wir aufeinander angewiesen sind. Geht es mir nicht gut, funktioniert auch sie nicht und umgekehrt.

TARDIS heißt übrigens Time And Relative Dimension(s) In Space ( Zeit und relative Dimension(en) im Raum.


Charakter:

Ich wirke oft ziemlich überdreht und bin sehr quirlig. Auf jeden Fall bin ich sehr redselig und plappere oft einfach drauflos. Das hat auch nicht immer Hand und Fuß. Daß ich oft ununterbrochen rede, tue ich oft, um Gesprächslücken zu füllen, Feinde zu verunsichern oder meine Unsicherheit zu überspielen. Selbst auf die Gefahr hin, daß man mich deshalb auch für nervig hält, da ich auch laut nachdenke. Und als Time Lord denke ich wirklich sehr sehr viel nach. Desöfteren wirke ich daher auch zerstreut. Man muß bedenken, daß im Kopf eines Time Lords Einiges mehr los ist als in einem menschlichen Gehirn. Wie oben schon erwähnt, würde einen Menschen auch daher diese Informationsflut, die in meinem Kopf herrscht, restlos überfordern. Manche würden mich als chaotisch, verrückt und total durchgeknallt bezeichnen, weil ich mich geradewegs in eine Gefahr stürze. Ich liebe große Herausforderungen und bin sehr abenteuerlustig und waghalsig.

Aber ich bleibe auch in den gefährlichsten Situationen noch gelassen und freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Spezies kennenlerne. Wenn andere wegrennen, bleibe ich noch fasziniert stehen und bin völlig beeindruckt. Ich kann mich schnell für etwas begeistern. Ich bin allgemein ein sehr heiterer und fröhlicher Mensch und finde noch in den aussichtslosesten Situationen immer einen Ausweg. Man kann sagen, ich bin durch und durch ein Optimist und sehe selbst in einem Regenschauer immer nur das Positive. Ich sehe die Dinge nicht so eng wie die Menschen und mache aus allem das Beste draus. Selbst in meinem Erzfeind sah ich immer nur das Gute und wollte ihn immer nur retten. Ich bin sehr aufgeschlossen und neugierig. Viele bezeichnen mich auch als sehr temperamentvoll. Wenn ich mit meinen Feinden rede, kann ich oft sehr gute Reden halten und bin immer sehr schlagfertig. Dazu brauche ich nicht einmal eine einzige Waffe. Denn ich bin auch außerdem absoluter Pazifist. Die besten Waffen sind sowieso Bücher und der Kopf. Außerdem zeichnet mich als Time Lord eine sehr hohe Intelligenz aus. Es ist nun einmal eine unbestrittene Tatsche, daß ich ein absolutes Genie bin. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wie man sieht, kann ich durchaus auch oft sehr eingebildet sein. Allerdings kann ich es mir ja auch leisten, oder? Ich bin einfach nur genial!

Oh, ich kann aber auch nicht nur gutmütig, sondern oft auch sehr rachsüchtig und nachtragend sein. Wenn ich etwas absolut nicht will, kommt meine Sturheit zum Tragen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr hilfsbereit und tue alles, um die Welten zu retten. Deshalb zerreißt es mir auch oft beide Herzen, wenn ich mit ansehen muß, wie ich nichts tun kann und die Menschen sterben müssen, weil es ein Fixpunkt in der Geschichte ist. In solchen Situationen bspw. kann ich auch sehr sentimental und melancholisch wirken. Wenn es um Rose geht, werde ich immer sehr gefühlvoll. Zu ihr habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich hätte ihr sogar beinahe meine Liebe gestanden.



Stärken:

- Diplomatie
- sehr großes Wissen auf vielen Gebieten: Allgemeinwissen, über Planeten, große Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse, Wissenschaftstheorien, Physik, Technik
- ich trage nie eine Waffe und mache alles mit dem Kopf und meiner Intelligenz
- meine zwei Herzen
- intelligent, genial
- ich kann mit allen Spezies kommunizieren
- ich kann mich allein mit bestimmten Lebensmitteln entgiften


Schwächen:

- über mich selbst rede ich nicht gerne und so gut wie gar nicht, daher bin ich da eher verschlossen
- meine Vergangenheit, da ich nicht damit klarkomme, daß ich im großen Zeitkrieg so viele Menschen und sogar meine eigene Rasse, die Time Lords, auf dem Gewissen habe. Aber ich mußte Gallifrey zerstören, weil die Daleks sich sonst ausgebreitet hätten und Tod und Zerstörung gebracht hätten. Es war eine sehr schwere Entscheidung gewesen.
- nach einer Regeneration bin ich immer sehr konfus, da ich mich erstmal an mein neues Ich gewöhnen muß
- ich flirte gerne mit meinen Begleiterinnen oder anderen Frauen
- Ingwerlimonade macht mich betrunken
- allergisch gegen Aspirin


Vorlieben:

- in erster Linie meine TARDIS, eine blaue Polizeinotrufzelle, mit der ich durch die Zeit reisen kann und die sogar zum Teil organisch ist und eine Seele hat
- Reisen durch Raum und Zeit
- andere Spezies und Planeten
- große, rote, runde Knöpfe zum Drücken
- neue Herausforderungen
- das Universum
- Gerechtigkeit
- mein Lieblingssatz ist der französiche Ausruf "Allons-y", was so viel wie "Los geht´s!" heißt. Warum ich den Satz so gerne mag? Weil ich gerne mal :"Allons-y Alonso" rufen würde.
- Bananen
- Menschen


Abneigungen:

- Daleks, Cybermen, die Weinenden Engel, u.a. Spezies, die anderen das Leben zur Hölle machen, doch die Daleks sind meine absoluten Erzfeinde, weil ich sie ausgerottet hatte beim Zeitkrieg auf Gallifrey.
- Kriege
- Konflikte mit konventionellen Waffen zu lösen
- Militär
- hilflos sein zu müssen und nichts tun zu können, das macht mich manchmal doch ganz schön rasend
- zu lange an einem Ort verweilen zu müssen








                                       
Aha, da hatte 10th doch mal wieder richtig gelegen. Es mußte etwas Tiefsitzerendes sein als das Labyrinth. Nur was? Der Doctor wollte da auch nicht groß nachbohren, wenn Remus es nicht erzählen wollte, war es auch in Ordnung. Und daß der Zauberer nicht weiter darüber reden wollte, machte er nun auch unmissverständlich klar. „Kein Problem. Wenn Sie darüber reden wollen, können Sie das gerne tun, ich höre Ihnen da jederzeit zu. Aber wenn Sie nichts verraten wollen, ist auch nicht schlimm!“ Nur manchmal tat es auch ganz gut, über die Dinge zu reden. Dennoch wollte er niemandem dazu zwingen. Remus sollte nur wissen, daß er für ihn da war, wenn er ihn brauchte.

Anschließend seufzte der Time Lord. „Ach was, stellen Sie doch Ihr Licht nicht so unter den Scheffel. Auch ein Albus Dumbledore hat mal klein angefangen. Jeder mit wächst an den Erfahrungen, die er macht!“, versuchte er, den Zauberer aufzubauen. „Seien Sie mehr von sich überzeugt, Remus! Jeder besitzt großes Potential in sich, er muß es nur erst herausfinden, um es richtig nutzen zu können.“ Natürlich hörte 10th auch, daß Albus sofort einen Weg hier rausgefunden hätte. „Das hätte ich gerne gesehen. Aber das glaube ich auch nicht. Auf der anderen Seite seien Sie doch froh, daß Sie selbst auf die Lösung kommen müssen. Es ist doch langweilig, wenn man alles schon im Voraus weiß. Wo bleibt denn da der Spaß? Dann hätte er sich im Nu zwar rausgezaubert und dann? Er hätte dann kein Abenteuer erleben können.“

Doch offenbar war es nicht wirklich so einfach, daß auch ein Time Lord zaubern lernen konnte. „Nein, bisher nicht.“ Na ja, außer der Sache mit den Carrionite und wo Martha die Hexen mit dem „Expelliarmus“ aufgehalten hatte. Aber das konnte er Remus auch nicht erzählen. „Bei mir ist es eher eine andere Magie!“, sagte 10th ein wenig gedankenverloren. Viele würden sogar die TARDIS für reine Zauberei halten. Oder wenn er regenerierte. Es war einfach eine komplett andere Welt.

„Och na ja, geht so!“ Er hatte die Harry Potter Bücher gelesen, das war es aber auch gewesen. Aber nun bekam der Time Lord erstmal eine kleine Lektion in Sachen Dementoren. Offenbar ging es wohl nicht so einfach, wie der Doctor es sich vorgestellt hatte. Laut Remus war es völlig unmöglich, einfach mal andere Kreaturen in Dementoren zu verwandeln. „Es wäre zu schön gewesen!“ Wozu konnte man dann Sachen und Wesen verwandeln? „Nein, das sind wirklich keine angenehmen Zeitgenossen!“ Immer wieder hatte er in den Harry Potter-Büchern von ihnen gehört. Die ganze Zaubererwelt schien vor ihnen zu erzittern. Und dennoch würde er gerne mal einem echten begegnen. Es wäre sicher faszinierend. Schlimmer als Daleks wären sie sicher auch nicht. Na, obwohl, bei Daleks ging das Eliminieren schnell, wenn man ohne Seele weiterleben mußte…

„Oh ja, das klingt ganz schön übel. Nichts Menschliches vorhanden, der Seele beraubt, ohne Emotionen, nur noch eine Hülle, erinnert mich ein wenig an die Cybermen. Aber da haben Sie schon recht. Solche Geschöpfe will man wirklich nicht selbst erschaffen!“, schüttelte 10th den Kopf. „Also, vergessen Sie die Idee ganz schnell wieder!“ Nun erklärte Remus auch, daß manche sogar immun gegen Verwandlungszauber sein könnten. „Normalerweise müßte es immer irgend eine Schwachstelle geben.“, meinte er. Selbst die Daleks hatten eine. „Man muß sie nur finden! Aber ok, lassen wir das besser sein mit der Verwandlung.“, sah er ein.
Die Sache mit dem Kompass brachte den Doctor etwas näher an die Lösung heran. Nicht einmal der Schallschraubenzieher konnte vernünftige Himmelsrichtungen feststellen. Nur war er sich absolut sicher, daß er mal wieder das Wesentliche übersah. Oh, er hasste sich dafür, wenn das wieder und wieder passierte.

Aber diese Welt hier erinnerte ihn an eine ihm nur zu bekannte Möglichkeit. Natürlich gab es sicher so einige, aber die, die er jetzt in Betracht zog, ließ es ihm wie Schuppen von den Augen fallen. Es gab keine Pole, ein sehr wichtiges Kriteriumn für diese Welt. Außerdem diese seltsame Kuppel über der Stadt. Es deutete alles auf ein kleines Taschenuniversum hin. „Time Lord-Technologie!“, dachte der Doctor laut vor sich hin. „Von innen größer als von außen. Diese Stadt! Sie wirkt, als wäre sie in einer Art Zeitblase gefangen. Nicht kann heraus. Sie müssen es sich wie in einer Seifenblase vorstellen! Es kann allerdings etwas hinein. Offenbar haben sie einen Weg gefunden, die Blase zu durchbrechen. Aber sie öffnet sich wohl nur für ein paar Minuten, wo neue Wesen hier ankommen. Dann wird sie sofort wieder versiegelt. Womöglich ist diese Zeitblase von außen betrachtet gar nicht wirklich so groß!“, vermutete er.

Die beiden entschieden sich, erstmal nach links zu gehen. Allerdings kam auch schon der nächste Ärger auf die beiden zu, denn von rechts wurde es schon wieder ungemütlich, als sie ein unheilvolles Rascheln hörten. Es dauerte nicht lange und das nächste gigantische Wesen versperrte ihnen den Weg. Der Doctor erkannte schnell, worum es sich bei der Riesenspinne handelte. Eine Racnoss. Das Einzige, was der Doctor machte, war, einen hochfrequenten Ton mit dem Schallschraubenzieher ertönen, was die Spinne auch kurz irritierte, doch sie fasste sich leider schnell wieder. 10th hoffte, daß Remus ansonsten noch was auf Lager hatte. Er selbst wußte nichts mehr, was man jetzt noch tun konnte. Für ihn hieß es nur noch rennen. „Mit ihr ist nicht zu spaßen, Remus! Wir sollten besser machen, daß wir hier wegkommen.“

Und dann passierte doch noch ein Wunder, denn Remus war brilliant! Oah, er war der beste Zauberer der Welt! Zuerst stellte er sich nur vor 10th hin und wollte wohl irgend Etwas bezwecken, was nicht so ganz klappte. Aber dann passierte es. Mit dem „Expelliarmus“ schaffte Remus es, die Racnoss nach hinten zu schleudern. „Der gute alte „Expelliarmus“, strahlte er. Natürlich gefiel der Spinne das ganz und gar nicht und fing an, zu kreischen. Doch für den Fall, daß sich die Racnoss noch vor ihrer Flucht erholen würde, hatte Remus den passenden Zauber parat und warf ihr den Tanzbeinfluch noch hinterher. Man konnte richtig sehen, wie sie mit ihren vielen Beinen kämpfte und irgendwann zu Fall kam. Schließlich gab Remus aber auch zu, daß er nichts mehr wußte.

„Los, dann nichts wie weg.“ Während sie dann wahrscheinlich eine beträchtliche Wegstrecke zurückgelegt haben würden, wären es für die Riesenspinne höchstens mal 1-2 Schritte. Keine schöne Aussicht. Der Doctor versuchte noch einmal, mit dem Schallschraubenzieher der Racnoss die Sicht zu nehmen. Er merkte auch, daß dem Zauberer das Summen ein wenig unangenehm an den Ohren war. „Es tut mir leid, aber ich muß es tun! Halten Sie sich die Ohren zu!“ Anschließend gab es für ihn nur eine Option.

„Wenn wir schnell sind, können wir an ihr vorbei. Nutzen wir ihre Verwirrtheit aus. Können Sie rennen, Remus? Bei Drei! Eins… Zwei…Drei!“ 10th wußte, daß dies ein heikles Unterfangen war, aber besser weiterlaufen als wieder zurück. Unterwegs fiel ihm aber nochwas ein. Anschließend rief er Remus noch hinterher: „Oder apparieren Sie einfach!“ Zauberer hatten ja ihre ganz besondere Art, von einem Ort zum anderen zu kommen. Dann rannte er so schnell er kannte an dem Riesenvieh vorbei und hoffte, daß Remus nachgekommen war. Kaum war der Zauberer ebenfalls angekommen, liefen die beiden noch ein wenig weiter. Man konnte ja nie wisssen.

An der nächsten Gabelung liefen sie natürlich nach rechts. Und dort wartete schon die nächste Überraschung auf sie. Im Gras konnte der Doctor Blutspuren entdecken. Rechts und links lagen überall Knochen. 10th hockte sich hin und begann dies alles zu untersuchen. Zuerst leckte er an dem Blutfleck. „Hmmm, menschlich.“ Daneben gab es aber einen tierischen Blutfleck, was er auch durchs Lecken herausbekam. Es war bekannt, daß der Doctor auf die Art Materialzusammensetzungen herausbekam. „Wer auch immer hierfür verantwortlich ist, der muß einen unbändigen Appetit haben und ist nicht gerade wählerisch!“, bemerkte er und entdeckte im Gras noch mehr. „Bleiben Sie zurück, Remus!“, warnte er ihn. „Hier befindet sich eine Falle im Boden. Nicht daß Sie noch herunterfallen!“ Irgendwer oder irgend Etwas wollte sie wohl in die Falle locken. Doch während der Time Lord den Boden genauer mit dem Schallschraubenzieher untersuchte, bemerkte er nicht, daß sich plötzlich einige riesenhafte Tentakel durch das Gebüsch schlängelten.

Doctor     ist aktuell offline


howling at the moon
Bei der Verteilung mancher Charaktereigenschaften sagt man ja bekanntlich, dass einige Leute entweder viel zu spät kamen und daher leer ausgingen, oder, dass sie mit unter den ersten zehn gestanden haben mussten, um üppig belohnt zu werden. Remus Lupin gehört anscheinend zu einem dritten Typ Mensch in Bezug auf eine derartige Verteilung von Eigenschaften – zumindest wenn es um die Tugend der Geduld geht. Davon besitzt der Werwolf ehrlich gesagt ziemlich viel. Man könnte also sagen, dass er sich einfach mehrfach in die Verteilungsschlange geschummelt hat, um besonders viel davon abzubekommen. Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass er mit Menschen wie Sirius Black und James Potter befreundet war, die beide teilweise arg über die Strenge schlugen und sich ihre Hörner erst abstoßen mussten, bis sie endlich etwas vernünftiger wurden. Wahrscheinlich entwickelt man in solcher Gesellschaft von ganz allein das Talent, einfach ‚warten‘ zu können. Natürlich mag diese Eigenschaft zunächst als sehr gut erscheinen. Klar. Ist sie auch. Allerdings kann so etwas auch hinderlich werden, wenn man einfach viel zu lange auf etwas wartet. Man kann nur hoffen, dass Letzteres dem ehemaligen Gryffindor eher seltener passieren wird.

Womit eigentlich auch schon ein sehr gutes Stichwort gefallen ist. Was sagte man noch gleich den Leuten nach, die diesem Haus in Hogwarts zugeordnet wurden? Ach ja, dass sie mutig, tapfer und nahezu schon ritterlich veranlagt seien, sowie durchaus dazu bereit sind, auch etwas zu riskieren. Nun, im Falle von Remus kann man von einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und äußerst loyalen Freund sprechen. Er würde theoretisch (fast) alles tun, um diejenigen, die er liebt, vor Schaden zu bewahren – selbst wenn es den eigenen Tod bedeuten würde. (Interessanterweise schien das sein Zauberstab beim Erwerb auch gewusst zu haben, da dieser aus Zypressenholz besteht. Stäben aus diesem Holz sagt man nach, dass sie gut zu Zauberern passen, die sich selbst aufopfern. Und bekanntlich sucht sich ja der Stab den Zauberer und nicht umgekehrt…)

Es grenzt fast schon an eine gewisse Ironie, dass jener Beschützerinstinkt gleich zwei vollkommen verschiedene Seiten hat. Auf der einen, wie schon erwähnt, würde Remus alles tun, um andere vor Leid zu bewahren – von außen. Die andere Seite bezieht sich auf theoretisch auf ihn selbst.

Wie das gemeint ist? Nun ja, wenn man seit dem fünften Lebensjahr mit Lykanthropie infiziert ist, dann prägt das natürlich ungemein. Besonders dann, wenn man, wie im Falle von Remus, zwar bei äußerst fürsorglichen Eltern aufwächst, aber dennoch eine eher einsame Kindheit genießt, da ja die Gefahr bestehen könnte, dass man sich entweder bezüglich seines eigenen kritischen und gesellschaftlich eher unakzeptablen Zustands verplappert oder, im schlimmsten Fall, zu einer Bedrohung für andere wird. Remus neigt dazu, andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich (emotional) heran zu lassen. Freundschaften sind vollkommen in Ordnung und auch tolerierbar und ehrlich gesagt auch sehr erwünscht. Sollte das ganze jedoch einige Schritte weitergehen, kann man sich sicher sein, dass er einen gewaltigen Rückzieher machen wird. In dieser Hinsicht hat der Werwolf ehrlich gesagt Angst vor sich selbst, da er sich, eben weil er dieses pelzige Problem im Grunde gar nicht kontrollieren kann (außer er kommt an Banntrank ran, was, seien wir mal ehrlich, leichter gesagt als getan ist), als eine gewisse Gefährdung für andere betrachtet. Dass er sich damit durchaus selbst in mancherlei Hinsicht arg im Wege steht, bemerkt er teilweise schon gar nicht mehr.

Es ist im Übrigen zugegebenermaßen wirklich frustrierend für ihn, dass Werwölfe nach wie vor eine ziemlich beschissene soziale Stellung haben und unter einem nicht gerade freundlichen Ruf leiden. Natürlich sind bedauerlicher Weise viele Lykanthropen selbst an diese Image schuld und fördern es auch noch, aber das umgängliche Sprichwort „Kennste einen, kennste alle“ sollte man dennoch sehr gründlich überdenken, seiner Meinung nach. Es nervt Remus ehrlich gesagt schon lange, dass er in den meisten Fällen nur an Stellen herankommt, die weit unter seinen Qualifikationen sind und, dass er diese relativ schnell wieder aufgeben muss, damit die dortigen Kollegen nicht davon Wind bekommen, dass es einmal im Monat ein äußerst bissiges Problemchen geben könnte. Natürlich kann man sich an vieles gewöhnen und nach außen hin mag es auch gerne so wirken, als hätte Remus dieses Schicksal voll und ganz akzeptiert, jedoch ist dem nicht so.

Apropos Gewöhnung… es gibt Dinge, an die kann man sich einfach nicht gewöhnen – selbst dann nicht, wenn sie zwölf bis dreizehn Mal im Jahr passieren und einer gewissen Routine unterlaufen zu scheinen. Nach wie vor wehrt sich Remus bei jedem Vollmond gegen das unvermeidbare Übel seiner Erkrankung. Er kann diese Seite von sich auf den Tod nicht ausstehen. Es ist nicht nur der Kontrollverlust und die Tatsache, dass der menschliche Anteil im Regelfall nur stumpf und regungslos zusehen muss, was gerade eigentlich passiert, sondern auch die verdammte Müdigkeit, die streckenweise noch Tage später hinterher vorhanden ist. Es sind auch die unerträglichen Schmerzen im eigentlichen Verwandlungsprozess und diese unterschwellige, langsam immer mehr von Tag zu Tag schwelende Reizbarkeit eine Woche vor Vollmond, die ihm, offen gestanden, zu schaffen machen. Er hat sich zwar mit den Jahren einigermaßen damit arrangiert, aber das bedeutet nicht, dass er es voll und ganz akzeptiert.

Das Ganze mag jetzt durchaus etwas bitter klingen und eventuell ein nicht allzu nettes Licht auf den ehemaligen Gryffindor werfen. Man möge sich davon aber bitte nicht großartig täuschen lassen. Remus ist die meiste Zeit nämlich ein recht umgänglicher, netter und humorvoller Mensch.

Wenn man sich auf ihn einlässt und sein Vertrauen erst einmal für sich gewonnen hat, kann man sich ziemlich sicher sein, einen sehr guten, treuen Freund gefunden zu haben, der selbst um drei Uhr nachts noch bereitwillig ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme hat – sofern man sich nicht gerade eine Vollmondnacht ausgesucht hat, versteht sich. Es ist tatsächlich möglich sehr tiefgründige, lange Gespräche mit ihm zu führen, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Auch Geheimnisse sind relativ gut bei ihm verwahrt, da er niemals auf die dumme Idee kommen würde, so etwas wie Verrat zu begehen oder derartiges Wissen gegen andere auszuspielen – im Gegensatz zu gewissen Ratten, die wir an dieser Stelle nicht näher benennen möchten.

Remus mag das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei gegebenenfalls sogar noch etwas Sinnvolles für andere tun zu können – sofern es seine Fertigkeiten ihm denn ermöglichen. Was diese angeht, so neigt er dann und wann zu einer gewissen Bescheidenheit. Er würde sich nicht als Experte für bestimmte Fachgebiete bezeichnen.

Im Orden des Phönix beteiligt er sich nicht nur an Missionen, nein, er versucht auch diejenigen unter den Mitgliedern zu unterstützen, denen nicht von vornherein das Talent gegeben ist, sich gegen die Dunklen Künste zur Wehr zu setzen. Man könnte sagen, dass Remus dann und wann den Nachhilfelehrer für solche Leute stellt. Dies tut er vollkommen freiwillig, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass es genug andere Leute gäbe, die dieses Wissen bestimmt besser vermitteln könnten, sofern die Zeit dafür denn gegeben wäre. Natürlich versucht er dennoch, das beste Ergebnis für alle aus der Sache herauszuholen. Besondere Förderung erhalten dabei im Übrigen diejenigen, deren Ergebnis eben nicht sofort ein ‚ohnegleichen‘ absahnt, da sie sich vielleicht ungeschickt anstellen oder denken, sie könnten es einfach nicht, da ihnen das Talent fehle oder weiß der Fuchs was sonst noch. Eine Kette ist bekanntlich immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, weshalb es für den Werwolf mehr als logisch ist, diese Personen zu ermutigen und mehr zu fördern, als diejenigen, die es sich bereits zum Beruf gemacht haben, Schwarzmagier zu jagen und diese direkt nach Askaban zu schleifen.

Wenn es etwas gibt, womit der Werwolf nur bedingt klarkommt, wenn man mal von seiner eigenen Verfassung absieht, dann ist es Trauer um einen verlorenen Menschen. Es dauert lange, bis er wirklich akzeptieren und verarbeiten kann, dass eine Person jetzt fort ist und nie wieder in seinem Leben auftauchen wird. Je enger er mit dieser Person befreundet war, umso länger dauert es. Er neigt dazu, sich lieber beschäftigt und abgelenkt zu halten, statt dem Ganzen wirklich nachzugeben. Außerdem zieht er es vor, diesem Prozess lieber alleine nachzugehen als in Gesellschaft anderer. Das mag einen jetzt eventuell an das Bild eines leidenden Hundes erinnern, der sich irgendwo verkriecht, wo ihn niemand findet. Allzu verkehrt ist dieser Vergleich tatsächlich nicht.

Es mag äußerst paradox erscheinen, aber wenn man sich mal die Zeit nimmt, und Remus ganz genau über einen längeren Zeitraum beobachtet, wird man unter Umständen feststellen, dass manche seiner Verhaltensmuster sich teilweise mit denen jener Tiere decken, die er absolut nicht ausstehen kann: Wölfe. Wie meinen? Nun, zum Bleistift ist er, wie schon erwähnt, gern Teil einer Gruppe und wird gerne gebraucht – Voilá, klassisches Rudel(ersatz)verhalten. Oder auch ganz interessant: Völlig unbewusst neigt er ab und an dazu, mehr in die Mimik und die Gestik anderer hinein zu interpretieren beziehungsweise diese deutlicher zu lesen als andere („normale“) Menschen es vielleicht tun würden – nonverbale Kommunikation wird bei diesen sozialen Tieren in der Gruppe ziemlich groß geschrieben. Es wäre allerdings sehr nett, wenn man ihn auf diese Parallelen am besten gar nicht hinweisen würde. Das könnte unter Umständen sonst etwas sehr falsch bei ihm ankommen…







                                       
Remus verkniff sich die Frage, was bitte Cybermen seien. Dafür warf der Doctor wenig später noch genug mit weiteren, ziemlich wirr klingenden Dingen um sich, die erst einmal verarbeitet werden wollten von jemandem, der bei weitem nicht so bewandert war in Sachen Raum-und-Zeit-Gefüge. Und wer zum Geier waren bitte Time Lords? Der Werwolf hatte so einige Fragen. Mehr als genug. Allerdings kam er nicht dazu, diese auszusprechen, da sich bereits das nächste Problem, dieses Riesenviech in Scharlachrot - teils Spinne, teils Mensch - vor ihnen aufgetan hatte. Es war zwar so einigermaßen gelungen, das Biest zumindest ansatzweise in Schach zu halten, aber viel half es trotzdem nicht. Zwar zappelte die Racnoss wild mit ihren Beinen, aber es war mit Sicherheit nur eine Frage der Zeit, bis sie dennoch irgendwie vorwärts kam - und sei es nur, sich mit ihren scherenartigen Armen in die Wand zu bohren oder ähnliches.

Für einen Augenblick spielte der Werwolf mit dem Gedanken noch den Fesselfluch auf das riesige Scheusal zu schicken, in der Hoffnung, damit ihre Beine zu verknoten - doch da meldete der Doctor sich auch schon und riet ihm, sich die Ohren zuzuhalten. Ohne dies weiter zu hinterfragen, tat Remus wie ihm geheißen. Gerade noch rechtzeitig. Dieses kleine, leuchtende Gerät des Doctors gab wirklich furchtbare Töne auf einer Frequenz von sich, die nicht nur der Spinnenfrau zu schaffen machen konnten. Das Zuhalten der Ohren half zumindest für den Moment. "Danke für die Warnung..." nuschelte Remus zunächst zurück.

Nun hieß es die eigenen Beine in die Hand zu nehmen und zu verschwinden, bevor dieses Ding wieder halbwegs klar denken konnte. Und da rannte der Mantelträger auch schon wie von der Tarantel gestochen los. Den Ratschlag mit dem Apparieren hätte er allerdings einen Moment früher bringen können. Dann hätte Remus ihn einfach mitgenommen. Zwar mochte er diese Art der Fortbewegung absolut nicht, aber das war momentan die beste Möglichkeit um sehr schnell an diesem scharlachroten, scheußlich kreischenden Biest vorbeizukommen. Entsprechend apparierte der ehemalige Verteidigungslehrer also. Er verschwand an Ort und Stelle und tauchte gut fünf Meter hinter der Racnoss wieder auf.

Nach dem 'Erscheinen' wandte der halbblütige Zauberer sich noch einmal zu der Spinne herum, um ihr doch noch den Fesselfluch auf die Beine zu lagen. "Incarcerus!" Aus der Spitze des Zauberstabs wanden sich sofort mehrere Stricke und stürzten sich auf das Spinnengetier. Sie legten sich um die Beine, die scherenhaften Arme und irgendwie auch um den viel zu großen, unförmigen Körper. Das würde sie vielleicht nur einen Moment aufhalten, aber das war immerhin besser als gar nichts.

Weiter ging es mit der weiteren Flucht. Der Doctor war bereits an ihm vorbeigesaust. Remus hatte nicht vor, noch länger hier zu verweilen. Mit einem weiteren Apparieren holte er den Nadelstreifenträger zum Glück relativ zügig ein. Ich hasse Apparieren... nörgelte er dennoch innerlich.

Des weiteren vermied der Werwolf es von nun an, seinen Zauberstab erneut mithilfe eines Lumos zum Leuchten zu bringen. Es gab hier eindeutig zu viele Lebewesen, die auf dieses Licht hätten reagieren oder sich davon hätten angezogen fühlen können. Es behagte ihm zwar nicht, dass ihnen jetzt wirklich nur noch das Licht des zunehmenden Halbmonds zur Verfügung stand, aber so war es tatsächlich sicherer für sie beide. Zumindest vorübergehend.

Nach der nächsten Rechtsabzweigung zeigte sich offensichtlich ein neues Rätsel oder Problem oder wie auch immer man es hatte nennen wollen. Ironischerweise hatte Remus einen gewissen Duft schon in der Nase gehabt und im Stillen gehofft, dass er sich irrte. Aber nein, dort war Blut auf dem Boden. Menschliches, wie auch tierisches, wie der Doctor bestätigte - Hat der jetzt ernsthaft mit dem Finger dort reingetitscht und dann daran geleckt, als wäre es nur eine Bratensauce? fragte sich der Zauberer für einen kurzen Moment. Remus rümpfte die Nase und versuchte, den unangenehmen Geruch zu ignorieren. Er hasste diesen Geruch. Zwar war es kein frisches Blut, aber er hasste diesen typischen Geruch einfach. Diese spezielle Mischung mit dieser noch typischeren Eisennote darin. Dazu ein schwacher Hauch von Verwesung. Wi-der-lich. Im Stillen verfluchte er sich selbst dafür, dass er ein verdammter Werwolf war und das leider sehr deutlich wahrnehmen konnte. "Das hätte ich Ihnen auch sagen können..." murmelte er sehr leise zu sich selbst und schluckte trocken.

Doch, bevor er weiter auf das eingehen konnte, was der Doctor sagte und tat, vernahm der ehemalige Lehrer für Verteidigung gegen due Dunklen Künste ein schwaches Geräusch aus den Büschen. Kaum wanderte sein Blick dort hin, konnte er gerade so noch rechtzeitig mit einem gezielten "Stupor!" einen äußerst verdächtigen Tentakel schocken. Dass sich daraufhin noch weitere zeigten, war jedoch alles andere als begrüßenswert. "Na schön, dann fahren wir eben die härten Saiten auf." murrte Remus mehr zu sich selbst, als er dem nächsten Tentakel den Lähmzauber "Impedimenta" aufhalste und den dritten schmierigen Fangarm mit einem deutlichen "Diffindo!" um ein ganzes Drittel seiner bisherigen Länge erleichterte. Das besagte Drittel wand sich, nach der Abtrennung, kurz auf dem Boden. Tentakel zwei erholte sich derweil von seiner kurzzeitigen Lähmung, wurde aber auch, gerade als er angreifen wollte, abgetrennt. "Doctor! Sie kommen besser da weg und behalten die Büsche mit im Auge! Ich will ungern einen von denen übersehen!" riet er dem Begleiter, der bis eben noch den Boden untersucht hatte. Und just in diesem Moment schlängelten sich, bisher noch unbemerkt, Tentakel vier und fünf irgendwo durch das Buschwerk.

Blacky    ist aktuell offline


Wibbly-Wobbly, Timey-Wimey
Ich bin der Doctor. Einfach nur der Doctor. Ich bin ein Time Lord vom Planeten Gallifrey. Man nennt mich auch Herr der Zeit und der "Aufkommende Sturm". Vereinfacht ausgedrückt rette ich das Universum vor außerirdischen Gefahren, in dem ich mit meiner TARDIS, einer kleinen, blauen Polizeinotrufzelle durch Raum und Zeit reise. Das Universum ist mein Spielplatz. Außerdem besitze ich ein enormes Wissenspotential.Ich bin zur Zeit 1,85 m groß, habe kurze, dunkelbraune, struwwelige Haare, die ich auch öfters mit Gel bändige und dunkelbraune Augen. Um belesener auszusehen, trage ich auch sehr oft eine Lesebrille. Aber nicht, weil ich einen Sehfehler habe, sondern einfach, weil es cool aussieht! Da sieht man so belesen aus! Mir gefällt das sehr! Von Statur her bin ich sehr schlank. Donna, eine frühere Begleiterin von mir würde mal wieder sagen, ich wäre zu dürr! Frechheit sowas! Was meine Kleidung betrifft, trage ich meistens einen braunen oder dunkelblauen Nadelstreifenanzug mit Hemd und Krawatte. Darüber einen knöchellangen, hellbraunen Mantel und rot-weiße Sneakers. Den Mantel habe ich von Janis Joplin persönlich geschenkt bekommen, worauf ich auch sehr stolz bin. Das Outfit mag für Manche sicher merkwürdig erscheinen, aber mir gefällt´s. Allerdings bin ich nicht unbedingt auf diese Kleidung angewiesen. Die TARDIS hat ein besonderes Zimmer, wo sie die unterschiedlichsten Kleidungsstücke für meine Begleiter und mich zur Verfügung stellt, damit wir uns gegebenenfalls den jeweiligen Epochen auch klamottenmäßig anpassen können. Ich mache das allerdings recht selten. Alter? Irgendwas zwischen 904 und 906 Jahren. Irgendwann habe ich aufgehört zu zählen. Ich war in Rose Tyler, meiner ehemaligen Begleiterin verliebt, was ich mir lange nicht eingestanden hatte. Angeblich bin ich mit River Song verheiratet, die ich allerdings in dieser Inkarnation noch gar nicht kenne. Zeitlinien sind etwas kompliziert. Ohne meinen Schallschraubenzieher gehe ich nirgendwohin. Er kann nicht nur Türen öffnen, sondern eine ganze Menge mehr. Gemeinsam mit ihm und meiner alten Lady, der TARDIS, einer kleinen blauen Polizeinotrufzelle löste ich schon so manches, kleine Geheimnis, wie auch ganz sicher dieses hier. Bevor ich hierherkam, traf ich wieder auf meinen Erzfeind und ehemals besten Freund, den Master, der aus der Menschheit eine Masterrasse schaffte. Er war wiedergeboren worden, denn er war alles andere als tot. Aber diesmal stand ich gleich zwei Bedrohungen gegenüber. Ihm und zum anderen der Kampf um die Zeit selbst, was nur bedeuten konnte, daß die Time Lords zurückgekehrt waren. Gemeinsam mit Donna Nobles Großvater an meiner Seite kämpfte ich um den Erhalt des Universums. Und zum ersten Mal seit sehr langer Zeit hatte ich sogar zu einer Waffe gegriffen. Als der Master erkannte, daß die Time Lords für den Trommelrhythmus in seinem Kopf verantwortlich waren, hat er Rassilon umgebracht und wurde gemeinsam mit den Time Lords zurück in den Zeitkrieg gezogen. Es sah nun ganz so aus, als hätte ich es überstanden. Überglücklich wollte ich aufstehen, aber ich wurde plötzlich in ein helles Licht gehüllt. Als ich die Augen wieder aufschlug, befand ich mich plötzlich in einer völlig neuen Umgebung.

Name: Der Doctor

Einfach nur der Doctor. Meinen richtigen Namen halte ich natürlich geheim. Den weiß niemand. Ab und zu nenne ich mich allerdings auch mal John Smith, so auch, als ich mal wegen Außerirdischen dem Time Lord-Dasein abgeschworen hatte und ein Mensch wurde, damit ich nicht gefunden werden konnte. Ja, für Viele mag Doctor komisch klingen, aber mir gefällt er. Ich habe ihn mir einst selbst gegeben, weil er zu einem Time Lord und seinen guten Absichten sehr gut passt.

Rasse: Time Lord

Leider der Letzte meiner Art. Ich stamme vom Planeten Gallifrey, der sich in einer Sternenkonstellation namens Kasterborous befindet. Wollt Ihr auch noch die genauen Koordinaten wissen? Also meinetwegen: 10-0 11-0 0 bei 0-2 vom Galactic Zero Centre. Leider existiert mein Heimatplanet aber mittlerweile nicht mehr. Warum? Bitte anderes Thema. Nun ja. Dazu später mehr.

Jetzt wollt Ihr sicher auch wissen, was ein Time Lord ist? Nun, einfach ausgedrückt ist es ein Zeitreisender. Aber als Time Lord ist man sehr viel mehr als das. Man besitzt das Wissen des ganzen Universums und weiß, wann was in der Geschichte passiert. Menschen würden sterben, hätte ihr Gehirn das Fassungsvermögen auch nur von einem einzelnen Time Lord-Gehirn. Menschen wären restlos damit überfordert. Außerdem kenne ich mich sehr gut mit wissenschaftlichen und physikalischen Zusammenhängen aus, mit dem Universum und insbesondere Anomalien in der Zeit, mit der Quantenphysik, den meisten Planeten im Universum, in allen Zeiten und ich weiß sogar ein wenig über Medizin. Ich habe es nämlich kurz mal studiert, allerdings bedauerlicherweise im falschen Jahrhundert.

Desweiteren kenne ich fast alle Spezies auf der Welt und spreche dank meiner TARDIS alle Sprachen. Denn ich bin mit ihr telepathisch verbunden. Würde der Universalübersetzer ausfallen, ginge es auch nicht mehr. Außerdem bin ich auch so etwas wie ein Weltenretter, denn ich bin immer da, wo ein Planet in Gefahr ist, um zu helfen. Dabei bin ich ein absoluter Pazifist und hasse es, konventionelle Waffen zu benutzen. Meine einzigen Waffen sind mein Verstand und meine Intelligenz.

Allerdings gibt es einige grundlegende Regeln, an die ich mich als Time Lord halten muß. Und zwar darf ich niemals irgendwelche wichtigen Fixpunkte in der Geschichte verändern. Das könnte übel ausgehen und im schlimmsten Fall das komplette Universum kollabieren lassen. Genausowenig darf ich mich in die Vergangenheit oder Zukunft einmischen. Letzteres wurde allerdings schon öfters von mir missachtet. Daher wurde ich auch zur Strafe eine Zeitlang in meiner dritten Inkarnation auf die Erde verbannt. Aber ich nutzte die Zeit, um UNIT als wissenschaftlicher Berater beizustehen.

Eine weitere Fähigkeit von Time Lords ist das Versiegeln von Rissen im Raum- Zeitkontinuum, die durch verschiedene Paradoxa ausgelöst werden.


Besondere Fähigkeiten:

Meine größte besondere Fähigkeit ist wohl die, daß ich mich regenerieren kann. Etwas, was sich wohl jeder Mensch wünscht, der nicht altern will. Daß er sich nach einer Weile einfach erneuern kann und völlig anders aussieht. Bei der Regeneration ändert sich nicht nur mein komplettes Aussehen, auch Alter und Persönlichkeit sind meistens nicht mehr dieselben. Ich bin dann sozusagen ein völlig neuer Mensch. Glauben Sie nicht? Ist aber so. Es kommt zu psychischen und mentalen Veränderungen. Dabei kann es auch passieren, daß sich sogar mitunter das Geschlecht ändert. Ist zwar zum Glück noch nie passiert, aber wer weiß! Regenerationen sind immer so eine Sache! Wann das passiert, das ist völlig unterschiedlich. Es kommt meistens ganz plötzlich und unerwartet. Doch auf jeden Fall oft dann, wenn ich nach einem Kampf schwer bis tödlich verletzt werde. So eine Regeneration ist natürlich auch sehr praktisch, denn dadurch kann ich nicht so schnell sterben wie ein gewöhnlicher Mensch. Jedoch geht das nur bis zu zwölfmal. Mein jetziges Ich ist schon das zehnte. Na ja, genau genommen ist es schon die 12. Inkarnation, wenn man den Kriegsdoctor und die Bio-Metakrise dazuzählen würde. Das einzige Problem beim Regenerieren ist allerdings, daß es oft sehr unangenehm und mit großen Schmerzen verbunden ist. Meistens geht es sogar mit Gedächtnisverlust und Verwirrtheit einher.

Aber auch wenn ein Time Lord fast unsterblich ist, kann er auch sterben. Immer dann, wenn er mitten in einer Regeneration getötet wird.

Eine weitere Besonderheit von mir ist wohl auch, daß ich im Gegensatz zu einem Menschen zwei Herzen besitze.

Von meiner Sprache und meinem Aussehen her könnte man mich glatt für einen Schotten halten. Denn manchmal habe ich tatsächlich einen schottischen Akzent und klinge, als käme ich von dort. Warum, weiß ich allerdings selbst nicht.

Ich kann eine bestimmte Materialzusammensetzung erkennen, wenn ich bspw. an dem Objekt lecke. Ebenso ist es mir möglich, herauszufinden, in welcher Zeit wir uns befinden, wenn ich an meinem Zeigefinger lecke und ihn seitlich ausstrecke, als würde ich die Windrichtung prüfen. Ein Time Lord weiß dann sofort, in welchem Jahr er sich befindet.

Was nicht mich persönlich betrifft, aber was ich auch für erwähnenswert halte, wäre das gedankenmanipulierende Papier, daß dem Betrachter alles zeigt, was er sehen will. So komme ich in so gut wie alle verbotenen Gebäude hinein, da mich das gedankenmanipulierende Papier als ein hohes Tier ausweist. Außerdem besitze ich telepathische Fähigkeiten, die ich aber nur selten benutze. Wenn ich sie allerdings einsetze, können die anderen meistens alles über mich sehen und wissen sofort, wer ich bin.

Ich besitze auch die Fähigkeit, selbst ohne irgendwelche Hilfsmittel fliegen zu können. Aber es ist schon sehr lange her, seit ich das getan habe. Doch hier könnte es wieder nützlich werden.

Außerdem darf natürlich mein Schallschraubenzieher nicht fehlen, mit dem ich sogar Türen öffnen kann. Er besitzt 2420 Funktionen und ist für mich ein unverzichtbares Utensil.

Er kann mir z.B. sogar sagen, um was für ein Wesen es sich handelt, wenn ich unbekannte Spezies damit scanne, kann die usprüngliche Gestalt eines Wesens herausfinden, sollte es einen Schimmer haben oder woraus bestimmte Materialien bestehen. Außerdem kann er auch Alienstimmen für Menschen hörbar machen und Vieles mehr. Ohne ihn gehe ich nirgendwo hin.

Allerdings hat er eine Schwäche, und das ist Holz. Bei Holz funktioniert er leider nicht. Jedoch kann man das auch nicht so direkt sagen. Eine Holztür mit einem Eisenschloss kann er durchaus öffnen.

Mit Hilfe des Chamäleon-Bogens in der TARDIS ist es mir möglich, mich in eine andere Spezies zu verwandeln. Bspw. wenn ich mich vor besonderen Feinden verstecken muß. Das komplette Time Lord-Bewusstsein wird dabei in eine Taschenuhr eingeschlossen und kann jederzeit wieder freigelassen werden. Man bekommt bspw. einen komplett neuen Lebenslauf und erinnert sich auch nicht mehr daran, einmal Time Lord gewesen zu sein. So mußte ich mich sogar einmal zum Menschen machen, um mich vor der "Familile des Blutes", sehr aggressiven Aliens, zu verstecken.

Und nicht zuletzt die TARDIS natürlich, mit der ich Raum und Zeit überwinden kann und wenn ich will, sogar bis ans Ende des Universums reisen kann. So habe ich sogar schon das Ende der Erde in ferner Zukunft miterlebt. Die TARDIS vom Typ 40 hat das Äußere einer blauen Polizeinotrufzelle aus dem Jahr 1960 und ist innen viel größer als außen. Möglich ist dies durch Time Lord-Technologie. Außerdem hat sie ihren eigenen Kopf und ist stur und eigensinnig. Sie hört nichtmal immer auf mich selbst und setzt dann lieber ihren eigenen Willen durch. Eine TARDIS besteht zu Teilen organischen und mechanischen Materialien und wird gezüchtet. Sie ist ein lebendiges Wesen und besitzt sogar ein Herz. Wenn man die kleine, blaue Polizeinotrufzelle betritt, kommt man zuerst in den großen Kontrollraum mit seinen zahlreichen Schaltern und Hebeln. In der Mitte der Steuerungskonsole befindet sich ein hellgrüner Leuchtkolben, der im Flug stetig auf- und abgeht. Geht man weiter ins Innere, erstreckt sie sich über mehrere Etagen. Die TARDIS und ich sind eng miteinander verbunden, weswegen wir aufeinander angewiesen sind. Geht es mir nicht gut, funktioniert auch sie nicht und umgekehrt.

TARDIS heißt übrigens Time And Relative Dimension(s) In Space ( Zeit und relative Dimension(en) im Raum.


Charakter:

Ich wirke oft ziemlich überdreht und bin sehr quirlig. Auf jeden Fall bin ich sehr redselig und plappere oft einfach drauflos. Das hat auch nicht immer Hand und Fuß. Daß ich oft ununterbrochen rede, tue ich oft, um Gesprächslücken zu füllen, Feinde zu verunsichern oder meine Unsicherheit zu überspielen. Selbst auf die Gefahr hin, daß man mich deshalb auch für nervig hält, da ich auch laut nachdenke. Und als Time Lord denke ich wirklich sehr sehr viel nach. Desöfteren wirke ich daher auch zerstreut. Man muß bedenken, daß im Kopf eines Time Lords Einiges mehr los ist als in einem menschlichen Gehirn. Wie oben schon erwähnt, würde einen Menschen auch daher diese Informationsflut, die in meinem Kopf herrscht, restlos überfordern. Manche würden mich als chaotisch, verrückt und total durchgeknallt bezeichnen, weil ich mich geradewegs in eine Gefahr stürze. Ich liebe große Herausforderungen und bin sehr abenteuerlustig und waghalsig.

Aber ich bleibe auch in den gefährlichsten Situationen noch gelassen und freue mich jedes Mal, wenn ich eine neue Spezies kennenlerne. Wenn andere wegrennen, bleibe ich noch fasziniert stehen und bin völlig beeindruckt. Ich kann mich schnell für etwas begeistern. Ich bin allgemein ein sehr heiterer und fröhlicher Mensch und finde noch in den aussichtslosesten Situationen immer einen Ausweg. Man kann sagen, ich bin durch und durch ein Optimist und sehe selbst in einem Regenschauer immer nur das Positive. Ich sehe die Dinge nicht so eng wie die Menschen und mache aus allem das Beste draus. Selbst in meinem Erzfeind sah ich immer nur das Gute und wollte ihn immer nur retten. Ich bin sehr aufgeschlossen und neugierig. Viele bezeichnen mich auch als sehr temperamentvoll. Wenn ich mit meinen Feinden rede, kann ich oft sehr gute Reden halten und bin immer sehr schlagfertig. Dazu brauche ich nicht einmal eine einzige Waffe. Denn ich bin auch außerdem absoluter Pazifist. Die besten Waffen sind sowieso Bücher und der Kopf. Außerdem zeichnet mich als Time Lord eine sehr hohe Intelligenz aus. Es ist nun einmal eine unbestrittene Tatsche, daß ich ein absolutes Genie bin. Womit wir auch beim nächsten Punkt wären. Wie man sieht, kann ich durchaus auch oft sehr eingebildet sein. Allerdings kann ich es mir ja auch leisten, oder? Ich bin einfach nur genial!

Oh, ich kann aber auch nicht nur gutmütig, sondern oft auch sehr rachsüchtig und nachtragend sein. Wenn ich etwas absolut nicht will, kommt meine Sturheit zum Tragen. Aber im Großen und Ganzen bin ich sehr hilfsbereit und tue alles, um die Welten zu retten. Deshalb zerreißt es mir auch oft beide Herzen, wenn ich mit ansehen muß, wie ich nichts tun kann und die Menschen sterben müssen, weil es ein Fixpunkt in der Geschichte ist. In solchen Situationen bspw. kann ich auch sehr sentimental und melancholisch wirken. Wenn es um Rose geht, werde ich immer sehr gefühlvoll. Zu ihr habe ich eine ganz besondere Beziehung. Ich hätte ihr sogar beinahe meine Liebe gestanden.



Stärken:

- Diplomatie
- sehr großes Wissen auf vielen Gebieten: Allgemeinwissen, über Planeten, große Kenntnisse über geschichtliche Ereignisse, Wissenschaftstheorien, Physik, Technik
- ich trage nie eine Waffe und mache alles mit dem Kopf und meiner Intelligenz
- meine zwei Herzen
- intelligent, genial
- ich kann mit allen Spezies kommunizieren
- ich kann mich allein mit bestimmten Lebensmitteln entgiften


Schwächen:

- über mich selbst rede ich nicht gerne und so gut wie gar nicht, daher bin ich da eher verschlossen
- meine Vergangenheit, da ich nicht damit klarkomme, daß ich im großen Zeitkrieg so viele Menschen und sogar meine eigene Rasse, die Time Lords, auf dem Gewissen habe. Aber ich mußte Gallifrey zerstören, weil die Daleks sich sonst ausgebreitet hätten und Tod und Zerstörung gebracht hätten. Es war eine sehr schwere Entscheidung gewesen.
- nach einer Regeneration bin ich immer sehr konfus, da ich mich erstmal an mein neues Ich gewöhnen muß
- ich flirte gerne mit meinen Begleiterinnen oder anderen Frauen
- Ingwerlimonade macht mich betrunken
- allergisch gegen Aspirin


Vorlieben:

- in erster Linie meine TARDIS, eine blaue Polizeinotrufzelle, mit der ich durch die Zeit reisen kann und die sogar zum Teil organisch ist und eine Seele hat
- Reisen durch Raum und Zeit
- andere Spezies und Planeten
- große, rote, runde Knöpfe zum Drücken
- neue Herausforderungen
- das Universum
- Gerechtigkeit
- mein Lieblingssatz ist der französiche Ausruf "Allons-y", was so viel wie "Los geht´s!" heißt. Warum ich den Satz so gerne mag? Weil ich gerne mal :"Allons-y Alonso" rufen würde.
- Bananen
- Menschen


Abneigungen:

- Daleks, Cybermen, die Weinenden Engel, u.a. Spezies, die anderen das Leben zur Hölle machen, doch die Daleks sind meine absoluten Erzfeinde, weil ich sie ausgerottet hatte beim Zeitkrieg auf Gallifrey.
- Kriege
- Konflikte mit konventionellen Waffen zu lösen
- Militär
- hilflos sein zu müssen und nichts tun zu können, das macht mich manchmal doch ganz schön rasend
- zu lange an einem Ort verweilen zu müssen








                                       
Hätte es sich um die Kaiserin gehandelt, hätte 10th wenigstens mit ihr reden können, aber dieses Exemplar hier dachte gar nicht daran, irgend Etwas zu sagen. Von selbst kam da jedenfalls nichts. Doch 10th zog es auch lieber vor, wegzurennen. Remus aber schaffte es, die Racnoss mit dem Tanzbeinfluch in Schach zu halten. Um sicherzugehen, aktivierte 10th noch den Schallschraubenzieher und ließ einen schrillen Ton vernehmen, so daß es die Spinne zusätzlich noch verwirrte. „Gerne!“, antwortete er Remus, der sich bedankt hatte. Den Moment der Verwirrung nutzte der Doctor, um an ihr vorbeizupesen. Zu spät fiel ihm ein, daß sie zusammen hätten apparieren können. Remus aber hatte seinen guten Rat befolgt und erschien wenig später hinter ihm.

Der Doctor klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter, als Remus jetzt schnell noch einen Fesselfluch losließ. „Sie sind einfach großartig, Remus!“, lächelte er und lief dann auch schon weiter. So schnell würde die Racnoss ihnen nicht folgen können.

Remus holte 10th schnell ein, in dem er immer wieder apparierte. Das nächste Geheimnis ließ nicht lange auf sich warten. Blutspuren. Außerdem war der Gang rundum gesäumt von Knochen. „Besonders einladend scheint es hier ja nicht zu sein!“, meinte er, aber war schon gespannt, was es hier mal wieder mit auf sich hatte. „Aber ich liebe immer wieder neue Herausforderungen!“, erklärte er Remus, während er seinen Zeigefinger kurz ins Blut hielt und dann daran leckte, um die genaue Materialzusammensetzung herauszufinden. Es war eindeutig menschlich. „Es enthält viel Eisen, Wasser und Salze. Die Eiweiße sind auch noch schwach zu erkennen!“ Dasselbe war mit dem tierischen Blutfleck. 10th richtete anschließend den Schallschraubenzieher darauf, um herauszufinden, von wem er stammen könnte. Aber leider gab dieser keine Antwort. „Ich kann leider nicht herausfinden, was es für ein Opfer ist. Sonst hätten wir vielleicht gewusst, um was es sich bei der Bestie handelt. Allerdings vermute ich, daß sie noch in der Nähe ist!“ Da hatte 10th so ein mulmiges Gefühl im Bauch. Wie recht er doch hatte.

Den Riesententakel bemerkte er zuerst nicht, aber die Falltür im Boden. Gerade rechtzeitig konnte er Remus noch warnen. Oh, wie er Falltüren hasste. Er hatte sie noch nie gemocht. Die Letzte, die er geöffnet hatte, brachte den Teufel zum Vorschein. Was, wenn auch hier unten das Ungeheuer lebte? Und vielleicht einen Mann mit seinem Hund überrascht hatte?, grübelte er. Wenn es da unten war, konnte er die Falltür vielleicht versiegeln, damit es nicht hochkommen konnte. Doch der Schallschraubenzieher gab Entwarnung. Von unten gab es keine Lebenszeichen. „Vermutlich lebt es hier unten!“, glaubte er. „Aber wir sollten aufpassen, denn es scheint gerade Ausgang zu haben!“, witzelte er.

Und dies erlebte Remus gerade am eigenen Leib. Der Doctor sah auf, als er einen Schockzauber losließ und bemerkte nun auch diesen riesenhaften Tentakel. Aber es blieb natürlich nicht bei einem. Bekanntlich besaß ein Oktopus 8 Stück davon. Und da sie hier in einem magischen Labyrinth waren, konnte es auch durchaus sein, daß es noch mehr waren. Es gab ja sogar Kraken mit mind. 10 Armen. Damit wollte der Doctor wirklich nicht unbedingt Bekanntschaft machen. „Das hat uns gerade noch gefehlt. Wer weiß, wieviel Arme ein magischer Krake hat!“, seufzte er. Aber das würden sie sicher bald sehen. Remus zeigte vollen Einsatz, lähmte den zweiten Tentakel und trennte ein Drittel vom Nächsten ab. Doch dieses wand sich immer noch. Es war immer noch einsatzbereit und wollte sich um Remus´Beine schließen, doch der Doctor reagierte unverzüglich und setzte den sich am Boden windenden Tentakel mit dem Schallschraubenzieher und seinen Energiestrahlen endgültig außer Gefecht. „Das war knapp gewesen!“

Remus warnte 10th, daß er besser nicht näherkommen und lieber aufpassen sollte. Der Doctor nickte und bemerkte auch schon Arm Nr.vier und fünf. „Vorsicht, Remus!“, warnte er ihn. „Zwei sind wieder unterwegs! Und ich lasse Sie doch nicht die ganze Arbeit allein machen!“, rief er ihm zu und setzte nun auch die beiden wieder mit dem Schallschraubenzieher außer Gefecht. Fünf hatten sie geschafft, wenn sie nur an den Kraken selbst kämen. Dann könnte man ihn direkt kampfunfähig machen! 10th entschied sich dazu, es zu versuchen. „Man müßte ihn direkt kampfunfähig machen. Dann müssen wir nicht gegen jeden Arm einzeln kämpfen.", mutmaßte er. "Ich versuche es!“, rief er Remus zu und schnitt sich ein größeres Loch durch das Gebüsch mit dem Schallschraubenzieher. So konnte er sich von hinten ranschleichen, denn der Krake achtete nicht auf ihn, da er damit beschäftigt war, Remus zu attackieren.

Als der Doctor den Kraken sah, staunte er nicht schlecht, wie groß dieser war. „Hier scheint alles ein wenig zu groß geraten zu sein!“, rief er Remus zu, mußte nun aber auch wieder gegen ein paar seitliche Tentakel kämpfen, denen er sogar zeitweise ausweichen mußte, da sie hektisch durch die Luft fuhren und ihn scheinbar doch bemerkt hatten. Doch endlich konnte der Doctor den nächsten Arm außer Gefecht setzen und schloss jetzt den Kraken in eine elektrische Blase ein, die dieser nicht mehr durchdringen konnte. Ein elektrisches Feld, was der Schallschraubenzieher produzierte. „Die Gefahr sollte erstmal gebannt sein, Remus!“, rief er ihm zu und kehrte wieder zurück. Nur ungern hätte er das Wesen getötet. Es mußte reichen, erstmal außer Gefecht zu setzen. Dann kehrte er zum Zauberer zurück. „Das Kraftfeld hält jetzt eine halbe Stunde an. Bis dahin sollten wir verschwunden sein!“, erklärte er. Aber sie waren ein tolles Team! Das machte Vieles einfacher!

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howling at the moon
Bei der Verteilung mancher Charaktereigenschaften sagt man ja bekanntlich, dass einige Leute entweder viel zu spät kamen und daher leer ausgingen, oder, dass sie mit unter den ersten zehn gestanden haben mussten, um üppig belohnt zu werden. Remus Lupin gehört anscheinend zu einem dritten Typ Mensch in Bezug auf eine derartige Verteilung von Eigenschaften – zumindest wenn es um die Tugend der Geduld geht. Davon besitzt der Werwolf ehrlich gesagt ziemlich viel. Man könnte also sagen, dass er sich einfach mehrfach in die Verteilungsschlange geschummelt hat, um besonders viel davon abzubekommen. Oder es liegt schlicht und ergreifend daran, dass er mit Menschen wie Sirius Black und James Potter befreundet war, die beide teilweise arg über die Strenge schlugen und sich ihre Hörner erst abstoßen mussten, bis sie endlich etwas vernünftiger wurden. Wahrscheinlich entwickelt man in solcher Gesellschaft von ganz allein das Talent, einfach ‚warten‘ zu können. Natürlich mag diese Eigenschaft zunächst als sehr gut erscheinen. Klar. Ist sie auch. Allerdings kann so etwas auch hinderlich werden, wenn man einfach viel zu lange auf etwas wartet. Man kann nur hoffen, dass Letzteres dem ehemaligen Gryffindor eher seltener passieren wird.

Womit eigentlich auch schon ein sehr gutes Stichwort gefallen ist. Was sagte man noch gleich den Leuten nach, die diesem Haus in Hogwarts zugeordnet wurden? Ach ja, dass sie mutig, tapfer und nahezu schon ritterlich veranlagt seien, sowie durchaus dazu bereit sind, auch etwas zu riskieren. Nun, im Falle von Remus kann man von einem sehr ausgeprägten Beschützerinstinkt und äußerst loyalen Freund sprechen. Er würde theoretisch (fast) alles tun, um diejenigen, die er liebt, vor Schaden zu bewahren – selbst wenn es den eigenen Tod bedeuten würde. (Interessanterweise schien das sein Zauberstab beim Erwerb auch gewusst zu haben, da dieser aus Zypressenholz besteht. Stäben aus diesem Holz sagt man nach, dass sie gut zu Zauberern passen, die sich selbst aufopfern. Und bekanntlich sucht sich ja der Stab den Zauberer und nicht umgekehrt…)

Es grenzt fast schon an eine gewisse Ironie, dass jener Beschützerinstinkt gleich zwei vollkommen verschiedene Seiten hat. Auf der einen, wie schon erwähnt, würde Remus alles tun, um andere vor Leid zu bewahren – von außen. Die andere Seite bezieht sich auf theoretisch auf ihn selbst.

Wie das gemeint ist? Nun ja, wenn man seit dem fünften Lebensjahr mit Lykanthropie infiziert ist, dann prägt das natürlich ungemein. Besonders dann, wenn man, wie im Falle von Remus, zwar bei äußerst fürsorglichen Eltern aufwächst, aber dennoch eine eher einsame Kindheit genießt, da ja die Gefahr bestehen könnte, dass man sich entweder bezüglich seines eigenen kritischen und gesellschaftlich eher unakzeptablen Zustands verplappert oder, im schlimmsten Fall, zu einer Bedrohung für andere wird. Remus neigt dazu, andere Menschen nur bis zu einem gewissen Grad an sich (emotional) heran zu lassen. Freundschaften sind vollkommen in Ordnung und auch tolerierbar und ehrlich gesagt auch sehr erwünscht. Sollte das ganze jedoch einige Schritte weitergehen, kann man sich sicher sein, dass er einen gewaltigen Rückzieher machen wird. In dieser Hinsicht hat der Werwolf ehrlich gesagt Angst vor sich selbst, da er sich, eben weil er dieses pelzige Problem im Grunde gar nicht kontrollieren kann (außer er kommt an Banntrank ran, was, seien wir mal ehrlich, leichter gesagt als getan ist), als eine gewisse Gefährdung für andere betrachtet. Dass er sich damit durchaus selbst in mancherlei Hinsicht arg im Wege steht, bemerkt er teilweise schon gar nicht mehr.

Es ist im Übrigen zugegebenermaßen wirklich frustrierend für ihn, dass Werwölfe nach wie vor eine ziemlich beschissene soziale Stellung haben und unter einem nicht gerade freundlichen Ruf leiden. Natürlich sind bedauerlicher Weise viele Lykanthropen selbst an diese Image schuld und fördern es auch noch, aber das umgängliche Sprichwort „Kennste einen, kennste alle“ sollte man dennoch sehr gründlich überdenken, seiner Meinung nach. Es nervt Remus ehrlich gesagt schon lange, dass er in den meisten Fällen nur an Stellen herankommt, die weit unter seinen Qualifikationen sind und, dass er diese relativ schnell wieder aufgeben muss, damit die dortigen Kollegen nicht davon Wind bekommen, dass es einmal im Monat ein äußerst bissiges Problemchen geben könnte. Natürlich kann man sich an vieles gewöhnen und nach außen hin mag es auch gerne so wirken, als hätte Remus dieses Schicksal voll und ganz akzeptiert, jedoch ist dem nicht so.

Apropos Gewöhnung… es gibt Dinge, an die kann man sich einfach nicht gewöhnen – selbst dann nicht, wenn sie zwölf bis dreizehn Mal im Jahr passieren und einer gewissen Routine unterlaufen zu scheinen. Nach wie vor wehrt sich Remus bei jedem Vollmond gegen das unvermeidbare Übel seiner Erkrankung. Er kann diese Seite von sich auf den Tod nicht ausstehen. Es ist nicht nur der Kontrollverlust und die Tatsache, dass der menschliche Anteil im Regelfall nur stumpf und regungslos zusehen muss, was gerade eigentlich passiert, sondern auch die verdammte Müdigkeit, die streckenweise noch Tage später hinterher vorhanden ist. Es sind auch die unerträglichen Schmerzen im eigentlichen Verwandlungsprozess und diese unterschwellige, langsam immer mehr von Tag zu Tag schwelende Reizbarkeit eine Woche vor Vollmond, die ihm, offen gestanden, zu schaffen machen. Er hat sich zwar mit den Jahren einigermaßen damit arrangiert, aber das bedeutet nicht, dass er es voll und ganz akzeptiert.

Das Ganze mag jetzt durchaus etwas bitter klingen und eventuell ein nicht allzu nettes Licht auf den ehemaligen Gryffindor werfen. Man möge sich davon aber bitte nicht großartig täuschen lassen. Remus ist die meiste Zeit nämlich ein recht umgänglicher, netter und humorvoller Mensch.

Wenn man sich auf ihn einlässt und sein Vertrauen erst einmal für sich gewonnen hat, kann man sich ziemlich sicher sein, einen sehr guten, treuen Freund gefunden zu haben, der selbst um drei Uhr nachts noch bereitwillig ein offenes Ohr für Sorgen und Probleme hat – sofern man sich nicht gerade eine Vollmondnacht ausgesucht hat, versteht sich. Es ist tatsächlich möglich sehr tiefgründige, lange Gespräche mit ihm zu führen, wenn man ihm die Chance dazu gibt. Auch Geheimnisse sind relativ gut bei ihm verwahrt, da er niemals auf die dumme Idee kommen würde, so etwas wie Verrat zu begehen oder derartiges Wissen gegen andere auszuspielen – im Gegensatz zu gewissen Ratten, die wir an dieser Stelle nicht näher benennen möchten.

Remus mag das Gefühl, gebraucht zu werden und dabei gegebenenfalls sogar noch etwas Sinnvolles für andere tun zu können – sofern es seine Fertigkeiten ihm denn ermöglichen. Was diese angeht, so neigt er dann und wann zu einer gewissen Bescheidenheit. Er würde sich nicht als Experte für bestimmte Fachgebiete bezeichnen.

Im Orden des Phönix beteiligt er sich nicht nur an Missionen, nein, er versucht auch diejenigen unter den Mitgliedern zu unterstützen, denen nicht von vornherein das Talent gegeben ist, sich gegen die Dunklen Künste zur Wehr zu setzen. Man könnte sagen, dass Remus dann und wann den Nachhilfelehrer für solche Leute stellt. Dies tut er vollkommen freiwillig, obwohl er sich eigentlich sicher ist, dass es genug andere Leute gäbe, die dieses Wissen bestimmt besser vermitteln könnten, sofern die Zeit dafür denn gegeben wäre. Natürlich versucht er dennoch, das beste Ergebnis für alle aus der Sache herauszuholen. Besondere Förderung erhalten dabei im Übrigen diejenigen, deren Ergebnis eben nicht sofort ein ‚ohnegleichen‘ absahnt, da sie sich vielleicht ungeschickt anstellen oder denken, sie könnten es einfach nicht, da ihnen das Talent fehle oder weiß der Fuchs was sonst noch. Eine Kette ist bekanntlich immer nur so stark, wie ihr schwächstes Glied, weshalb es für den Werwolf mehr als logisch ist, diese Personen zu ermutigen und mehr zu fördern, als diejenigen, die es sich bereits zum Beruf gemacht haben, Schwarzmagier zu jagen und diese direkt nach Askaban zu schleifen.

Wenn es etwas gibt, womit der Werwolf nur bedingt klarkommt, wenn man mal von seiner eigenen Verfassung absieht, dann ist es Trauer um einen verlorenen Menschen. Es dauert lange, bis er wirklich akzeptieren und verarbeiten kann, dass eine Person jetzt fort ist und nie wieder in seinem Leben auftauchen wird. Je enger er mit dieser Person befreundet war, umso länger dauert es. Er neigt dazu, sich lieber beschäftigt und abgelenkt zu halten, statt dem Ganzen wirklich nachzugeben. Außerdem zieht er es vor, diesem Prozess lieber alleine nachzugehen als in Gesellschaft anderer. Das mag einen jetzt eventuell an das Bild eines leidenden Hundes erinnern, der sich irgendwo verkriecht, wo ihn niemand findet. Allzu verkehrt ist dieser Vergleich tatsächlich nicht.

Es mag äußerst paradox erscheinen, aber wenn man sich mal die Zeit nimmt, und Remus ganz genau über einen längeren Zeitraum beobachtet, wird man unter Umständen feststellen, dass manche seiner Verhaltensmuster sich teilweise mit denen jener Tiere decken, die er absolut nicht ausstehen kann: Wölfe. Wie meinen? Nun, zum Bleistift ist er, wie schon erwähnt, gern Teil einer Gruppe und wird gerne gebraucht – Voilá, klassisches Rudel(ersatz)verhalten. Oder auch ganz interessant: Völlig unbewusst neigt er ab und an dazu, mehr in die Mimik und die Gestik anderer hinein zu interpretieren beziehungsweise diese deutlicher zu lesen als andere („normale“) Menschen es vielleicht tun würden – nonverbale Kommunikation wird bei diesen sozialen Tieren in der Gruppe ziemlich groß geschrieben. Es wäre allerdings sehr nett, wenn man ihn auf diese Parallelen am besten gar nicht hinweisen würde. Das könnte unter Umständen sonst etwas sehr falsch bei ihm ankommen…







                                       
Auf eine gewisse Art und Weise war dieser Typ, der sich selbst 'Doctor' nannte, schon mehr als schräg. Einerseits wirkte er so quirlig wie ein verrücktes Eichhörnchen, andererseits schien er über so manches mehr Bescheid zu wissen, als er zugeben wollte. Und dann ditschte er auch noch in einer Blutpfütze herum und kostete das Zeug sogar. Für einen Moment fragte sich Remus, ob wirklich das Labyrinth das eigentliche Rätsel war oder, ob es nicht viel eher dieser seltsame Kauz im Nadelstreifen war.

Dass der Doctor nicht herausfinden konnte, um was es sich beim zweiten Opfer handelte, war zwar irgendwo beruhigend, jedoch... "Der Mensch kam erst kürzlich hier um. Der Rehbock dagegen... weitaus davor." gab der Werwolf trocken zurück und deutete, bevor die Frage kommen konnte, auf einen Geweihrest, der in einem der Büsche hing. Dass es nur ein Reh und kein Hirsch war, erkannte er vor allem daran, dass die Überreste des Gehörns anders aussahen als das, was ein gewisser James Potter in seiner Animagusgestalt regelmäßig auf seinem wuscheligen Haupt trug. Na ja, und es lag ein wirklich sehr schwacher Restgeruch in der Luft. Und es war zunehmender Halbmond. Da machten sich gewisse Sinne bemerkbarer als sonst, wenn man ein verdammter Werwolf war.

Dass sie nun von den Fangarmen eines äußerst glitschigen Wesens attackiert wurden, war ehrlich gesagt unschön. Zwar war es Remus gelungen drei von diesen glubschigen Ärmchen außer Gefecht zu setzen, zumindest vorerst, aber das änderte nichts daran, dass dieses Ding eindeutig zu viele davon hatte. Den vierten hatte der ehemalige Lehrer für Verteidigung gerade so noch schocken könne, doch der fünfte war ihm durch die Lappen gegangen und dem Abtrennzauber einfach rotzfrech ausgewichen. Komm schon, Moony. Du hast es vor wenigen Tagen noch mit fünf verdammten Todessern aufgenommen... schalt Remus sich selbst im Stillen, während er Ausschau nach dem flüchtigen Arm hielt.

Was der Doctor derweil murmelte, bekam der Werwolf nur bedingt mir. Er war zu sehr auf den kleinen Kampf konzentriert, um wirklich zu registrieren, was der andere tat. Zwar hatte er sich noch für das Erledigen des immer noch sich windenden abgetrennten Teils bedanken können, doch den Plan, das Ding direkt ausschalten zu wollen, hatte er nicht mehr ganz mitbekommen. Nein, dafür war der ehemalige Gryffindor jetzt auch zu beschäftigt, seinen eigenen Arm - ausgerechnet der, mit dem Stab in der Hand - aus der Umklammerung des Fangarms befreien zu wollen. Verdammt, war das Vieh stark! "Lass doch los!" fluchte Remus zwischen zusammengebissenen Zähnen, während er versuchte mit der freien Hand etwas bewirken zu wollen. In diesem Moment kam auch schon der nächste, haltungsfreudige Arm herbei und legte sich locker um eines der Beine des Werwolfs. Dieser konnte sich gerade so noch dort hinfortwinden, bevor der Fangarm kräftiger zupacken konnte. Sein eigener Arm steckte allerdings immer noch fest.

Gerade als Remus dem Doctor zurufen wollte, dass er sich bitte beeilen möge, ließ das Ding auch schon los - zum Glück. Erleichtert atmete der Zauberer auf, verzog dann allerdings schmerzhaft das Gesicht. "Autsch..." knurtte er leise. Noch einen Moment länger und das Ding hätte ihm entweder den Unterarm zertrümmert oder gar abgerissen. Der Doctor kam auch endlich aus dem Gebüsch zurück und merkte an, dass zumindest für eine halbe Stunde vor dem Ding Ruhe herrschte. Remus rieb sich den schmerzenden Arm. "Dann sollten wir hier besser verschwinden, schätze ich. Ich möchte ungern feststellen, dass das nur das Baby war und sich irgendwo eine noch größere Mutter oder ähnliches verbirgt." merkte er mit triefendem Sarkasmus an. "Noch einen Moment länger und mich hätt's vielleicht nicht mehr gegeben."

Blacky    ist aktuell offline






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